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Proudr

Weltweit erste queere Business-App an den Start gegangen

Wer berufliche Kontakte sucht oder schneller einen neuen Job finden will, kann sich jetzt mit Proudr einen Vorteil gegenüber den Konkurrenten auf sein Handy laden. Die App wurde vor knapp zwei Wochen in Berlin online gestellt.


Jeder kann kostenlos Proudr nutzen (Bild: Uhlala GmbH)
  • 5. Juni 2019, 11:50h, noch kein Kommentar

Die erste Business- und Networking App für die LGBTI-Community ist im Rahmen des zehnjährigen Jubiläums der queeren Job- & Karrieremesse Sticks & Stones am 25. Mai gelauncht worden. Nach eigenen Angaben haben sich innerhalb einer Woche bereits über 400 Mitglieder sowie 65 Unternehmen mit einem Profil auf der – in Anlehnung an die Dating-App Grindr – Proudr getauften App registriert. Die Plattform ist sowohl in der Desktop-Variante wie auch in der App-Form kostenlos.

"Wir sind unfassbar stolz darüber, dass Proudr bereits nach einer Woche so gut angenommen wurde. Das zeigt uns, dass eine solche App längst überfällig war und wir somit positiv in die Zukunft schauen können", erklärte Stuard Cameron, der Vorstandsvorsitzende der Uhlala Group und Proudr-Gründer stolz. "Proudr befindet sich zwar noch am Anfang, doch für die nächsten Wochen und Monate sind noch einige Überraschungen geplant."

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Lebenslauf auf Proudr hochladen


Proudr bietet als eines seiner Features auch Maps an (Bild: Uhlala GmbH)

Den Mitgliedern werden in der App umfangreiche Möglichkeiten geboten, um neue berufliche Kontakte zu knüpfen, sich und ihr Karriereprofil optimal zu präsentieren und schneller einen Job zu finden. Ebenso finden die Nutzer LGBT-freundliche Arbeitgeber und erfahren mehr über sie. Mitarbeiter von Personalabteilungen haben Zugriff auf die Lebenslaufdatenbank und können aktiv auf die Suche nach neuen Kollegen gehen. Daher erhöht die App Nutzenden ihre beruflichen Chancen, wenn sie ihren Lebenslauf auf Proudr hochladen.

Dank der Standortsuche sehen die Nutzer, wer sich in ihrer unmittelbaren Nähe befindet. Auf diesem Weg können Treffen vereinbart werden, um sich über verschiedenste berufliche Themen auszutauschen.

Entgegen anderer sozialer Netzwerke sind die Proudr-Mitglieder direkt miteinander verbunden und von Beginn an kontaktierbar. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, wichtige Kontakte und Freunde als Favoriten zu speichern.

Mit Hilfe eines ungefilterten Live-Feeds werden sämtliche Posts aller Mitglieder sichtbar. Dadurch soll verhindert werden, dass die Proudr-Community wichtige Nachrichten verpasst. Mit Hilfe von Kategorien kann nach Eigenbedarf gefiltert werden. Viele weitere Features für Proudr werden nach Angaben der Macher in naher Zukunft folgen.

Cameron erklärte, dass eine auf die queere Community gerichtete Business-App auch 2019 noch notwendig sei: "Auch wenn immer wieder beteuert wird, wie tolerant Deutschland bereits gegenüber LGBT-Menschen ist, zeichnet sich in unserer täglichen Arbeit doch ein anderes Bild ab. Im speziellen Bezug auf die Arbeitswelt gesehen wird deutlich, dass viele Arbeitgeber sich mit dieser Thematik noch nicht ausreichend auseinander gesetzt haben oder ein falsches Verständnis von Diversity an den Tag legen", so Cameron. Es herrsche "teilweise eine Kluft zwischen hetero- und homosexuellen Arbeitnehmern. "Mit Proudr wollen wir etwas schaffen, was diese Lücke wieder schließt." (pm/cw)