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- 05. September 2005 1 Min.
New Orleans Trotz der Hurrikan-Katastrophe haben ein paar wenige Schwule und Lesben am Sonntag in New Orleans einen Mini-CSD gefeiert - "eine Szene wie in einem Fellini-Film", wie das Homoportal 365gay.com kommentierte. Das für diesen Montag geplante CSD-Festival "Southern Decadence" war bereits in der letzten Woche abgesagt worden. Die Teilnehmer der inoffiziellen Mini-Parade, allesamt Bewohner des wenig verwüsteten French Quarters um die Bourbon Street, wollten damit versuchen, "die Leute ein bisschen aufzumuntern", sagte die 21-jährige Candice Jamieson in amerikanischen Medien. Auf die Frage, ob ein derartiger Umzug nicht geschmacklos sei angesichts der zahlreichen Toten in der Stadt, sagte ein Teilnehmer, New Orleans brauche bei all der Verwüstung dringend ein bisschen Freude. "In New Orleans feiern wir den Tod. Wenn jemand stirbt, gehen die Leute auf die Straße und singen", erklärte eine andere Teilnehmerin. "Zwischen all den Tränen und dem Kummer haben wir ein großes Herz, und das wird nicht sterben." Die Bewohner kündigten an, die Stadt nicht verlassen zu wollen. In Houston im US-Bundesstaat Texas, in das viele Evakuierte transportiert worden sind, kümmern sich indessen viele schwul-lesbische Gruppen. Das Gay and Lesbian Switchboard versucht, Menschen zusammenzubringen und Unterkünfte anzubieten. Andere Gruppen kümmern sich um Essen, Kleidung und Medikamente für Betroffene nicht nur aus der Community. (nb)















kann. Solche Nachrichten werden von den Fundis nicht veröffentlicht. Das muss gefeiert werden, wie es sich bei Minderheiten in den Südstaaten gehört !