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Kommentare zu:
Homophober Rugby-Star fühlt sich wegen seines christlichen Glaubens diskriminiert


#1 Sven100Anonym
  • 06.06.2019, 17:40h
  • Israel ist tonganischer Abstammung, erzogen bei den Mormonen und später konvertiert in eine strenge Pfingstkirche (Assemblies of God).

    Noch Fragen?
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#2 Gerlinde24Ehemaliges Profil
  • 06.06.2019, 18:16h
  • Ich nenne das Chuzpe! Selbst Homosexuelle diskriminieren, aber, wenn sein eigener Verein ihn rauswirft, weil sie genug von seinen homophoben Tiraden haben, schreit Herr Folau plötzlich, dass er wegen seines "Glaubens" diskriminiert wird. Irrtum, Herr Faules Au, alle haben genug von Ihrer Homophobie. Australien ist, wie Neuseeland, kein homophobes Land (wenn die Aussis auch konservativ sind). Geht das in Ihr religiotisches Spatzenhirn hinein?
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#3 lindener1966Profil
  • 06.06.2019, 18:52hHannover
  • eine Gesellschaft muss sich entscheiden, ob religiöse Ideologien und deren aggressive Verbreitung über dem Gesetz stehen dürfen. Meine Meinung ist da klar, nämlich: NEIN
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#4 typischAnonym
#5 fnekAnonym
  • 06.06.2019, 20:42h
  • Meine Mutter ist sehr religiös (evangelikal) und findet Homosexualität persönlich eklig. Trotzdem befürwortet sie die Homoehe, Adoption durch Homosexuelle und allgemein gleiche Rechte für Paare, unabhängig vom Geschlecht. Warum?
    Weil sie die vollständige Trennung von Religion und Staat fordert und die Macht von Kirchen/Moscheen usw. auf das Hausrecht innerhalb der eigenen Immobilien beschränkt sehen möchte. Politik und Religion verderben sich gegenseitig und ein Glauben, der nur aus Opportunität oder Zwang ausgeübt wird, weil es staatliche oder gesellschaftliche Vorteile bringt, ist für sie wertlos.
    Darum muss für sie auch jeder Mensch die Möglichkeit haben, seinen Glauben frei zu wählen wie auch die Möglichkeit, ihn zu verlassen, ohne Probleme zu bekommen.
    Gewalttätige religiöse (und nichtreligiöse) Gruppen gehören für sie verboten und aufgelöst. Getragen wird diese Überzeugung u. a. von der Auffassung, dass jeder Mensch nur für sich allein vor Gott verantwortlich sei und nicht für andere und auch, dass Jesus einen Gottesstaat nicht gewollt hätte ("Mein Reich ist nicht von dieser Welt").
    Sie ist dann auch deshalb schon einmal aus einer Kirchengemeinde als Mitglied wie auch als Angestellte geflogen, weil die die alleinige Deutungshoheit des Pastors nicht akzeptieren wollte. Leider hat sie seitdem keinen Jpb mehr gefunden.
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#6 AFD-WatchAnonym
  • 06.06.2019, 20:44h
  • "Folau verlangt vom Rugbyverband eine "substanzielle Entschädigung". Sein über vier Jahre dauernder Vertrag war vier Millionen Dollar (2,5 Millionen Euro) wert."

    Ist Habgier nicht eine der Todsünden?
    Ausgerechnet jemand, der meint, anderen Menschen der Todsünde zu bezichtigen und sie belehren zu müssen, und für sein Verhalten die Quittung bekommt, begeht selber eine Todsünde?

    ""Kein Australier, was auch immer er glaubt, sollte gefeuert werden, nur weil er seine Religion ausübt"

    Wo bleibt denn Recht, von den Glaubensvorstellungen anderer verschont zu bleiben und seine "Nicht-Religion" "auszuüben"?
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#7 Alexander_FAnonym
  • 06.06.2019, 21:29h
  • Es ist immer wieder süß, wie wild die religiösen Schneeflöckchen um sich schlagen, wenn man sie einmal für ihre Worte in die Pflicht nimmt.

    Höre, Israel (Sch'ma Israel): Leute wie du haben ganz andere Dinge angestellt, als sie noch an der Macht waren, und ihr würdet genau dasselbe wieder tun, wenn ihr es wärt. Sei lieber froh, dass wir Ungläubigen es euch nach Jahrhunderten nicht mit gleicher Münze heimzahlen, sonst wärst du längst auf einem Scheiterhaufen. Das wäre aber schon allein wegen des dadurch entstehenden CO² die Sache nicht wert.
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#8 Roman BolligerAnonym
#9 WombatAnonym
  • 07.06.2019, 12:11h
  • Christlich: Liebe Deinen Nächsten wie Dich selbst. (Wird aber schwierig, wenn einer von Selbsthass zerfressen ist).

    Aber nicht: Diskriminiere und hasse Deinen
    Nächsten weil Du freiwillig ein homophober Blödarsch bist.
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#10 WombatAnonym
  • 07.06.2019, 12:12h
  • Die Evangelikalen outen sich oft als die rückständigen "Taliban" des Christentums.
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#11 Religioten-WatchAnonym
  • 07.06.2019, 14:00h
  • Antwort auf #9 von Wombat
  • Das "Gebot der Nächstenliebe" wenden die Christen immer nur unter Gleichgesinnten an. Wer ihre Ideologie nicht teilt, wurde früher ermordet, heute halt "missioniert" bzw. in den psychischen oder finanziellen Ruin getrieben. "Nächstenliebe" praktizieren Christen nur mit denjenigen, die sie beherrschen oder unterjochen können.
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#12 JasperAnonym
  • 07.06.2019, 15:06h
  • Was solche Leute immer verwechseln:
    Religionsfreiheit bedeutet den Schutz vor eigener Diskriminierung. Es gibt nicht das Recht, andere zu diskriminieren.
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#13 Ralph
  • 07.06.2019, 16:10h
  • Antwort auf #12 von Jasper
  • Genau diese Tatsache möge dem Mann vom Gericht um die Ohren gehauen werden. Religionsfreiheit bedeutet, dass man eine Religion frei wählen und nach ihr leben darf, ohne deswegen einen Nachteil erleiden zu müssen. Religionsfreiheit bedeutet nicht, von der Achtung der Menschenwürde und Grundrechte anderer freigestellt zu sein.
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#14 MariposaAnonym
  • 07.06.2019, 16:17h
  • Antwort auf #10 von Wombat
  • In der Tat - dagegen sind viele Katholiken in den USA und Westeuropa bei diesem Thema richtig fortschrittlich....
    Es gibt leider noch andere dermaßen abgefahrene Ansichten in diesen Evangelikalenkreisen, da fühle ich mich echt wegen der Dummheit diskriminiert.
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#15 TechnikerAnonym
  • 08.06.2019, 18:40h
  • Es bestehen ja gute Aussichten...

    ...daß dieser durchgedrehte, anmaßende Frömmler mit seiner Klage krachend scheitert.

    Und das ist auch gut so.

    Echt - wenn Dummheit wehtun würde, schriie der Honk Tag und Nacht.
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#16 lindener1966Profil
  • 11.06.2019, 18:59hHannover
  • Das Problem beim Christentum und dem Islam ist, dass in ihren fundamentalistischen Ausprägungen von ihren Anhängern Missionierung verlangt wird, die dann auch zur freien Religionsausübung erklärt wird. In dem Punkt krachen Religion und Demokratie hart aufeinander. Wenn man es genau nimmt, geht beides gar nicht zusammen und kann nur über Machtmonopole "gelöst" werden. Eine "bibeltreue" Demokratie kann es nicht geben, genausowenig wie eine "illiberale".
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