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Einzelkommentar zu:
Homophober Rugby-Star fühlt sich wegen seines christlichen Glaubens diskriminiert


#5 fnekAnonym
  • 06.06.2019, 20:42h
  • Meine Mutter ist sehr religiös (evangelikal) und findet Homosexualität persönlich eklig. Trotzdem befürwortet sie die Homoehe, Adoption durch Homosexuelle und allgemein gleiche Rechte für Paare, unabhängig vom Geschlecht. Warum?
    Weil sie die vollständige Trennung von Religion und Staat fordert und die Macht von Kirchen/Moscheen usw. auf das Hausrecht innerhalb der eigenen Immobilien beschränkt sehen möchte. Politik und Religion verderben sich gegenseitig und ein Glauben, der nur aus Opportunität oder Zwang ausgeübt wird, weil es staatliche oder gesellschaftliche Vorteile bringt, ist für sie wertlos.
    Darum muss für sie auch jeder Mensch die Möglichkeit haben, seinen Glauben frei zu wählen wie auch die Möglichkeit, ihn zu verlassen, ohne Probleme zu bekommen.
    Gewalttätige religiöse (und nichtreligiöse) Gruppen gehören für sie verboten und aufgelöst. Getragen wird diese Überzeugung u. a. von der Auffassung, dass jeder Mensch nur für sich allein vor Gott verantwortlich sei und nicht für andere und auch, dass Jesus einen Gottesstaat nicht gewollt hätte ("Mein Reich ist nicht von dieser Welt").
    Sie ist dann auch deshalb schon einmal aus einer Kirchengemeinde als Mitglied wie auch als Angestellte geflogen, weil die die alleinige Deutungshoheit des Pastors nicht akzeptieren wollte. Leider hat sie seitdem keinen Jpb mehr gefunden.
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