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NYPD

50 Jahre nach Stonewall: Polizei sagt "Sorry"

Erstmals hat sich ein Chef der New Yorker Polizei für Razzien und Gewalt gegen queere Menschen entschuldigt: "Die durchgeführten Maßnahmen waren falsch – ganz einfach."


Die Szenebar "The Stonewall Inn" in der New Yorker Christopher Street hat bis heute geöffnet (Bild: chris / flickr)

Rund ein halbes Jahrhundert nach den Unruhen an der legendären Bar "Stonewall Inn" hat sich einer der Chefs der New Yorker Polizei für die Gewalt durch Einsatzkräfte entschuldigt. "Die durchgeführten Maßnahmen der New Yorker Polizei waren falsch – ganz einfach", sagte James O'Neill am Donnerstag in New York. Das was damals passiert sei, hätte nicht geschehen dürfen. "Die Maßnahmen und die Gesetze waren diskriminierend und unterdrückend. Und dafür entschuldige ich mich."

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Im "Stonewall Inn" in der New Yorker Christopher Street war es nach einer Polizeirazzia am 28. Juni 1969 zum queeren Aufstand gekommen. Damals wehrten sich Schwule, Lesben und trans Menschen erstmals gegen willkürliche Kontrollen und Schikanen. Sie errichteten Straßensperren, bewarfen Polizisten mit Gegenständen und skandierten "Gay Power". Auch in den folgenden Tagen kam es in dem Viertel zu schweren Zusammenstößen zwischen Aktivist*innen und Sicherheitskräften. Rund ein Dutzend Menschen wurden festgenommen.

Die Unruhen um die Szene-Bar gelten als Initialzündung der internationalen LGBTI-Bewegung. 2016 wurde das "Stonewall Inn" zum Nationaldenkmal erklärt (queer.de berichtete). Zum 50. Jahrestag der Aufstände hat das New Yorker LGBTI-Zentrum "The Center" mit Unterstützung von Google das ergänzende digitale Denkmal "Stonewall Forever" geschaffen (queer.de berichtete). (cw/dpa)



#1 Gerlinde24Ehemaliges Profil
#2 stephan
#3 MatainaAnonym
  • 07.06.2019, 12:47h
  • It's never too late to say SORRY. Entschuldigung angenommen. Für mich gilt: vergeben und vergessen.
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#4 nicht einfachAnonym
  • 07.06.2019, 13:17h
  • Das war mehr als nur falsch, Herr O'Neill.
    Gut, dass die Entschuldigung kommt, wenn auch spät.
    Aber das war Aggression und Gewalt pur.

    Ich selbst "durfte" mal ein "Rendezvous" mit der police machen - zwar nicht in New York City, aber woanders, und das war bereits krass. Ich möchte mir nicht vorstellen, wie das für die damalige LSBTTIQ war - gruselig und feindselig.

    Danke für die Entschuldigung, aber die Polizei in Ihrem Land ist teilweise immer noch heftig drauf. Es gibt reichlich Verbessrrungsbedarf.
    Auch in anderen Ländern, auch bei uns in Deutschland, aber es gibt Unterschiede zwischen USA und Deutschland, das kann ich aus eigener Erfahrung sagen.

    ©BuntesUndSchönes
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#5 Patroklos