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Kommentare zu:
USA: Erneute Niederlage für homophobe Floristin


#1 Alexander_FAnonym
  • 07.06.2019, 13:31h
  • Eine Runde Mitleid für die arme, verfolgte Blumenfrau! Selbst im tiefsten Süden, wo christliche Lynchmobs noch fröhliche Urständ feiern, ist ihr Glaube nicht sicher.
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#2 HirnschmeißerAnonym
  • 07.06.2019, 13:49h
  • Antwort auf #1 von Alexander_F
  • Der Bundesstaat Washington befindet sich nicht im tiefsten Süden, sondern im hohen Nordwesten der USA.

    Im von dir wohl vermuteten Bible Belt sind mittlerweile die Hassbotschaften der Christen so staatsfähig geworden, dass Frauen selbst nach einer Vergewaltigung nicht mehr abtreiben dürfen. So etwas wäre im Staat Washington, in dem diese Blumenchristin ihr Unwesen treiben will, noch undenkbar.
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#3 JasperAnonym
  • 07.06.2019, 14:59h
  • Solche Leute verwechseln immer etwas:
    Religionsfreiheit bedeutet, dass man seine eigene Religion leben kann, es bedeutet nicht, andere in ihren Freiheitsrechten einzuschränken.

    Das ergibt sich schon rein logisch:
    Schutz vor eigener Diskriminierung, gibt nicht das Recht zur Diskriminierung anderer, sonst dürften die anderen einen ja auch diskriminieren.
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#4 RyluriAnonym
  • 07.06.2019, 15:50h
  • An welcher Stelle in der Bibel steht, dass man keine Blumen an Schwule verkaufen darf? :D
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#5 Homonklin44Profil
  • 07.06.2019, 16:03hTauroa Point
  • Nun, Christenverfolgung ist es ja nicht gerade, wenn man vorurteile ablegen kann und einem Männerpaar die Blumen liefern könnte. Leider verhindert das die Glaubenskrankheit ja.

    Beziehung mit Jesus Christus? Also Vielmännerei in einer Weise, und dann noch Nekromancie, weil der Herr ja schon lange tot ist.
    Falls sie auch einen Psychiater als Kunden hat, wären intensive Gespräche da vielleicht angemessen. Glaube ist heilbar, und wenn nicht das, dann wenigstens die Homophobie.
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#6 Mr XAnonym
#7 Alexander_FAnonym
  • 07.06.2019, 16:20h
  • Antwort auf #2 von Hirnschmeißer
  • Stimmt, danke für deine Korrektur. Bei all dem, was man von der anderen Seite des großen Teichs so hört, vergisst man ja leider leicht, dass die USA sehr heterogen und manche Bundesstaaten so unterschiedlich sind, als wären sie gar nicht dasselbe Land.

    Und man vergisst auch leicht, dass nicht alle Amerikaner solche fanatischen Mimöschen sind, wie diese Dame.
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#8 Stefan84Anonym
  • 07.06.2019, 19:28h
  • Die Küste und Großstädte sind liberal. Das dort die meisten Leute wohnen dominiert der Westen die Politik. Der Osten ist ländlich und gehört kulturell eher zu Idaho. Also sehr rückständig.
    Ähnliches findest du in anderen Bundesstaaten.. Selbst Kalifornien hat ein paar extremst konservative Gegenden.
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#9 Patroklos
  • 08.06.2019, 00:20h
  • Ein anderes Urteil wäre in diesem Fall aber auch nicht nachvollziehbar gewesen und deshalb hat die Floristin auch eine absolut verdiente Niederlage vor dem Obersten Gerichtshof des US-Bundesstaates Washington hinnehmen müssen!
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#10 Stefan84Anonym
  • 08.06.2019, 00:37h
  • Antwort auf #9 von Patroklos
  • Es geht hier um die USA. Da muss man bei sowas mit allem rechnen. In vielen Bundesstaaten sind die obersten Richtern direkt gewählt. Dadurch schwingt in vielen Urteilen sehr viel Populismus mit.
    Und auch rein rechtlich gibt es in Moment eine Welle ultrakonservativer Richter und "Gelehrte" die eine falsch verstandene Religionsfreiheit über alle andere Rechte stellen. Ideologie geht da fast immer vor Recht. Wenn so ein Fall mal vor das oberste Bundesgericht geht wird as wahrscheinlich ganz böse ausgehen
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#11 TechnikerAnonym
  • 08.06.2019, 18:36h
  • Klar hat die Trulla 'nen Schatten...

    ...aber wenn mir ein Narr wegen meiner Sexualität keine Blümchen oder Torten liefern will, prozeßhansele ich doch nicht, sondern geh zum Nächsten und stell den Deppen bestenfalls auf irgendwelchen Bewertungsportalen bloß oder verbreite die Geschichte über Social Media.

    Anders sieht es aus, wenn mir die einzige Apotheke weit und breit lebenswichtige Medikamente verweigert, die einzige Tanke mir kein Benzin verkaufen will und der einzige Krämer kein Essen.

    Aber wegen Blumen? Bitte....
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#12 Stefan84Anonym
  • 08.06.2019, 19:22h
  • Antwort auf #11 von Techniker
  • @Techniker
    Totaler Blödsinn. Rechtlich ist das kein Unterschied. Und es gibt genug abgelegene kleine Städte wo es nur einen Laden oder einen Lokal für sowas gibt. Oder es gibt eine Handvoll und alle weigern sich was zu verkaufen.
    Gerade sie USA sollte das angesichts ihrer Vergangenheit besser wissen

    Abgesehen davon ist nicht vertretbar wenn man überall anfragen und betteln muss ob man bedient wird
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#13 daVinci6667
  • 08.06.2019, 20:52h
  • Antwort auf #11 von Techniker
  • die Problematik die sich an kleinen Orten stellt hat man Dir bereits aufgezeigt.

    Ganz wichtig ist die Signalwirkung jedes dieser Urteile. Würde diese Trulla nicht gerichtlich in die Schranken gewiesen, sähe man gerade in den USA ziemlich schnell Schilder mit der Aufschrift wie we don't serve gays oder ähnlich.

    Also jeder der es sich leisten kann oder eine Rechtschutzversicherung hat, der soll solche Vorfälle unbedingt zur Anzeige bringen. Wir sind uns das schuldig. Ansonsten hört das nie auf.
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#14 Gerlinde24Ehemaliges Profil
  • 09.06.2019, 07:14h
  • Sie wird, mit Hilfe ihrer religiotischen Geldgeber, bis zum Supreme Court gehen, um eine Grundsatzentscheidung zu bekommen. Und da nun mehr konservative Hardliner als vernünftige und sachlich argumentierende Richter dort sitzen, dürfte das Urteil von vorneherein feststehen: Sie bekommt Recht! Der Freibrief für Evangelikale, zu diskriminieren!!!!
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#15 Gerlinde24Ehemaliges Profil
#16 TheDadProfil
  • 09.06.2019, 11:08hHannover
  • Antwort auf #11 von Techniker
  • ""Aber wegen Blumen? Bitte....""..

    Du ignorierst hier nicht nur die Historie der "Beziehung - Floristin -> Kunde", die sich über 10 Jahre hinzog..
    Du ignorierst auch noch das es in einer offenen Welt des Handels nicht sein kann, das es Läden und Geschäfte gibt, die ihre Produkte aus "religiösen Gründen" nicht an Menschen verkaufen wollen..

    "Religion" ist KEIN Maßstab der das Zusammenleben in einer Gesellschaft eines Staates "organisiert"..

    Und so wäre dann durchaus vorstellbar, die Floristin verkauft einer Kundin AUS IHRER GEMEINDE jede Woche Blumen, und verweigert in einer Woche den Verkauf mit der Begründung "du hast letzte woche gesündigt, du bekommst heute nichts"..

    Aber es darf nicht vorstellbar werden Kunden nicht zu bedienen, bloß weil sie Schwul, oder Lesbisch, oder Juden, oder Muslime, oder Schwarze oder Weiße, oder Gelbe Menschen sind..
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#17 TheDadProfil
  • 09.06.2019, 11:13hHannover
  • Antwort auf #14 von Gerlinde24
  • ""Sie wird, mit Hilfe ihrer religiotischen Geldgeber, bis zum Supreme Court gehen, um eine Grundsatzentscheidung zu bekommen.""..

    Möglich..
    Noch scheitert das am Gang durch die Instanzen :

    ""Der Oberste Gerichtshof des US-Bundesstaates Washington hat seine Entscheidung aus dem Jahr 2017 aufrecht erhalten, dass Stutzman mit ihrer Weigerung, Blumen an ein Homo-Paar zu verkaufen, gegen das regionale Antidiskriminierungsgesetz verstoßen hat.""..

    Der Supreme Cort ist dann auch nicht alles, wenn jeder Bundesstaat einen eigenen Gerichtshof hat, dessen Entscheidungen vom Willen der Trump-Administration unabhängig bleiben, egal wie viele "konservative Richter" der ernannt hat..
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#18 Ralph
  • 09.06.2019, 11:30h
  • Die Bildunterschrift verwundert beim ultrarechten Sender FOX nicht. Richtig wäre freilich: "Christian florist fighting against human rights".
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#19 Stefan84Anonym
  • 09.06.2019, 12:24h
  • >"Der Supreme Cort ist dann auch nicht alles, wenn jeder Bundesstaat einen eigenen Gerichtshof hat, dessen Entscheidungen vom Willen der Trump-Administration unabhängig bleiben"

    Der Supreme Court kann bei sowas schon entscheiden und wird es auch irgendwann tun. I.d.R. bevorzugen die Richter aber dass sich erst mal mehrere niedrigere Gerichte in verschiedenen Regionen damit beschäftigen. Es gibt eine Reihe von Berufungsgerichten die jeweils für mehrere Staaten zuständig sind. Wenn mehrere davon zu unterschiedlichen Ergebnissen kommen, ist das eher ein Zeichen dass der SC eingreifen wird.

    Was hier auch etwas relevant ist, dass der SC für *alle* Fragen das oberste Gericht ist. Das bedeutet dass er viele Anfragen bekommt und aus Zeitgründen nur wenige Fälle annehmen kann. Das meiste wird daher abgelehnt. In Deutschland ist das mit getrennten Gerichten für Straftaten, Verfassungsfragen und andere Dinge besser gelöst. Andererseits muss man ja schon dankbar sein dass die Richter angesichts der politisch gefärbten Urteile nicht noch mehr Unheil anrichten können
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#20 alter schwedeAnonym
  • 09.06.2019, 12:44h
  • Beim Anblick des Bildes aus FOX war ich entsetzt. Christlich bis zur letzten Bibelseite und dann ein offenes Dekolletee bis zu den Zehenspitzen und dazu auch noch ohne oder extrem kleinem Büstenhalter.

    Miss Stutzman, Miss Stutzman. Sie sind mir aber eine ganz raffinierte. Kann es sein, daß Sie mit Ihrer schamlosen und verdorbenen Aufmachung etwa sittsame Familienväter und unbescholtene Männer aufreizen und in Ihren Laden locken wollen?

    Und dann noch der Auftritt in Donalds Lieblingssender. Sehr verdächtig, fast selbsterklärend. Da kommen einem schon mal Gedanken.

    Ich wage mir gar nicht vorzustellen, welche Szenen sich da zwischen Gerbera und Begoniensträußen in Richland abspielen. Und vielleicht kommt er dann eines Tages tief beeindruckt und strahlend wie ein Golfchampion in Ihrem Laden vorbei und Sie bekommen endlich die Ihnen zustehenden Würdigungen und vielleicht sogar noch Donnys Lieblings Frauenbelobigung.

    Also weitermachen Miss Stutzman. Ihr Objekt der Begierde klagt sich ja auch durch alle Instanzen der amerikanischen Rechtsprechung, wenn er meint er hätte zu wenig Aufmerksamkeit bekommen. Frechheit siegt - sicherlich auch im floralen Gewerbe.
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#21 TheDadProfil
  • 09.06.2019, 12:49hHannover
  • Antwort auf #19 von Stefan84
  • ""Der Supreme Court kann bei sowas schon entscheiden und wird es auch irgendwann tun.""..

    Natürlich könnte er das..
    Aber so lange kein Kläger es dort vorbringen kann, weil er die Hürden durch die Instanzen nicht überwindet, wird sich der Supreme Cort damit wohl eher nicht freiwillig damit befassen..
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#22 Gerlinde24Ehemaliges Profil
  • 11.06.2019, 03:34h
  • Antwort auf #17 von TheDad
  • Diese hirnverbrannten religiösen Fuzzis legen es drauf an, ihren Fall vor dem US-Supreme Court (abgekürzt SCOTUS) zu bringen, weil nur dieses Gericht Grundsatzentscheidungen treffen kann. Und mit Trumps ultrakonservativen Richtern in der Mehrheit, wird ihnen das auch gelingen.
    Darum versuchen einige Südstaaten, die Abtreibungen auch bei Vergewaltigung verbieten wollen, die Gegner dazu zu provozieren, um vors SCOTUS gehen zu können, wohl wissend, dass sie dort Recht bekommen, und die USA zurück in die Fünfziger versetzt wird, wo Abtreibung verboten und bestraft wurde.
    Diese Taktiken sind leicht zu durchschauen.
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#23 Gerlinde24Ehemaliges Profil
  • 11.06.2019, 03:38h
  • Antwort auf #21 von TheDad
  • Denk an den Konditor aus Colorado. Der ist bis zum SCOTUS gegangen und hat teilweise Recht bekommen. Das Gesetz des souveränen Staates Colorado, dass Diskriminierung verbietet, wurde als geringer angesehen, als die religiöse Überzeugung des Konditors. So wird durch das Gesetz der Diskriminierung Tür und Tor geöffnet!
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#24 LotiAnonym

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