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Premiere

Condor: Starker "Pride Flight" von Frankfurt nach New Orleans

Mit einer weiblichen Cockpit- und einer rein schwulen Cabin-Crew setzte der Ferienflieger am Donnerstag ein Zeichen für Vielfalt und gegen Homophobie. Auch die Kabinenbeleuchtung war außergewöhnlich.


Starkes Zeichen gegen LGBTI-Feindlichkeit: Condor präsentierte die erste Kabinenbeleuchtung in Regenbogenfarben (Bild: Dominik Dierich)

Große Überraschung beim Condor-Flug DE2066 von Frankfurt nach New Orleans. Der Ferienflieger, der zur Thomas Cook Group Airline gehört, setzte am Donnerstag nicht nur gezielt Pilotinnen im Cockpit und ausschließlich schwule Flugbegleiter ein, sondern ließ auch die Innenkabine in den Farben des Regenbogens erstrahlen. Sticker und Krawatten in den Farben der Pride-Flagge waren Teil der Uniformen.


Die gesamte Besatzung zeigte Flagge (Bild: Condor)

Obwohl niemand von der Aktion wusste, kam sie bei den Passagieren hervorragend an. Die Durchsagen im Flieger waren etwas anders als gewöhnlich, und die gesamte Besatzung hatte sichtbar Spaß. Anlass des "Pride Flight" war die Pride-Parade, die an diesem Wochenende in New Orleans stattfindet. Die Fluggesellschaft wird sich auch mit einem eigenen Wagen an der LGBTI-Demo beteiligen.

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Condor will mit der Aktion Vorurteile abbauen

"Als internationale Fluggesellschaft baut die Thomas Cook Group Airline Brücken zwischen Menschen, Kulturen und Traditionen", erklärte Chief Airline Officer Christoph Debus. "Ich bin stolz darauf, dass wir mit unserer Pride Crew auf dem ersten Condor-Flug nach New Orleans in dieser Saison und unserer Teilnahme an der Pride Parade vor Ort ein klares Zeichen gegen Homophobie und Vorurteile setzen."


Vor der Boeing 767-300 wurden Regenbogenfahnen geschwenkt (Bild: Dominik Dierich)

New Orleans ist eines von 14 Condor-Zielen in Nordamerika und wird von Condor bereits in der dritten Sommersaison in Folge angesteuert. Der "Pride Flight" ist Teil mehrerer queerer Aktivitäten der Thomas Cook Group Airline in Großbritannien und Deutschland in den kommenden Monaten. So wird Condor auf den CSD-Paraden in Frankfurt, Köln und Berlin mit einem eigenen Truck vertreten sein. (dd/pm)

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#1 FredericAnonym
  • 07.06.2019, 15:16h
  • Was ist mit lesbischen Stewardessen und schwulen Piloten? Das ist ja ziemlich stereotypisch. Lesben arbeiten in Männerberufen und Schwule in Frauenberufen. Aber eine durchaus gut gemeinte Aktion.
  • Antworten » | Direktlink »
#2 BerufsberaterAnonym
#3 zundermxeAnonym
  • 07.06.2019, 17:18h
  • Tolle Aktion - gut gemacht!

    Soviel Engagement und Offenheit bieten leider nicht alle in der Branche.

    TUI mit ihrer TUIfly halten sich lieber sehr bedeckt...
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#4 LotiAnonym
  • 07.06.2019, 17:18h
  • Schade das mein Geld nicht reicht. Ich würde gerne mit solch einem Flieger mal nach New Orleans fliegen. Bin ein großer Fan dieser Stadt geworden. Einmal durch die Zydeco Musik, den Mississippi Blues als solches und durch den wunderbaren Autor James Lee Burke.
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#5 ExTravelBearAnonym
  • 07.06.2019, 21:59h
  • Antwort auf #3 von zundermxe
  • Naja, es ist jetzt auch nicht gerade so, als wäre die TUI da hinterm Mond...

    www.tui.com/gayreisen/

    Als ich von 1992-2000 im Reisebüro gearbeitet habe, wäre das noch nicht im Traum vorstellbar gewesen. Im Gegenteil: Es gab sogar von irgendeinem Spezialveranstalter, der sich im Luxussegment positionierte, das hoch exclusive Angebot "nur für Paare", womit mit größter Selbstverständlichkeit ausschließlich Hetero-Paare gemeint waren.

    Richtig, so ein spezieller Flug ist schon was Besonderes. Aber ein kontinuierliches Angebot wie heute z.B. bei TUI ist ja nun SO schlecht auch nicht.
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#6 TheDadProfil
  • 07.06.2019, 22:32hHannover
  • Antwort auf #1 von Frederic
  • ""Was ist mit lesbischen Stewardessen und schwulen Piloten?""..

    Stereotypisch ?

    Was genau hast Du an PilotINNEN und Schwulen Stewards als Gegenmodell zum Stereotyp
    "die männer fliegen das ding, und die frauen servieren den sekt"
    nicht verstanden ?

    Ob eine der Pilotinnen zusätzlich auch noch Lesbisch ist geht aus dem Artikel leider nicht hervor, ist aber dennoch zu vermuten..
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#7 Patroklos
#8 Ina BiZAnonym
  • 08.06.2019, 07:20h
  • .. genau so muss es sein ... Präsenz im Alltag zeigen ... geniale Idee , bitte mehr davon .. der nächste Urlaubsflieger wird Condor sein .. smile smile
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#9 andreAnonym
  • 08.06.2019, 10:02h
  • Also mich hat, vor einiger Zeit, bei QuatarAirways, ein Ladyboy bedient und es war gerade nirgendwo Pride. Habs erkannt an dem, immer noch sehr maskulinem Gesicht und herausstehende, Adamsapfel. Hat mir gut gefallen, daß der Arbeitgeber, offenbar, da keine Unterschiede macht.
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#10 StewardessAnonym
  • 08.06.2019, 13:32h
  • Antwort auf #9 von andre
  • "ein Ladyboy"

    Du meinst doch sicher eine Transfrau Schätzchen?

    "Ladyboy" ist ein diskriminierender Begriff, der von der Porno-Branche entwickelt wurde, um Transfrauen zu sexualisieren.

    Das Thema des Artikels ist "Akzeptanz". Die Intention der Initiator*innen auch. Daß Transfrauen als "Ladyboys" diskriminiert werden, war sicher nicht die Botschaft und Intention von Condor an die Fluggäste und folglich auch nicht an Dich.
    Auch Quatar Airways oder Thai Airways stellen übrigens keine "Ladyboys" ein, sondern Frauen.

    Es würde mich freuen, wenn diese pädagogische Maßnahme zu Akzeptanz von Condor auch bei Dir erfolgreich wäre. Danach darfst Du diese Aktion dann auch erfolgreich feiern. Denn dann hast Du sie auch verstanden.
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