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Kommentare zu:
"Wir dürfen niemanden dazu auffordern, sich zu outen"


#1 myysteryAnonym
#2 marcocharlottenburgAnonym
#3 marcocharlottenburgAnonym
  • 08.06.2019, 20:02h
  • Recht hat sie! Auch wenn es wünschenswert wäre, wenn es einen/mehrere aktive Spieler gäbe, die sich outen, es bleibt aber eine höchstpersönliche Angelegenheit!
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#4 daVinci6667
  • 08.06.2019, 20:37h
  • Antwort auf #3 von marcocharlottenburg
  • Ja, ja bei Schwulen ist es höchstpersönlich, bei den Heten selbstverständlich nicht.

    Nicht das ich für ein Zwangsouting wäre. Nein, das darf man nur wenn der Betroffene uns eindeutig schadet. Doch habe ich dieses bloss nicht auffallen, dieses Versteckspielen nur des Geldes wegen so was von extrem satt!

    Sind sich diese Profispieler eigentlich bewusst wie dringend schwule Teenager positive männlich agierende schwule Vorbilder brauchen? Was haben denn diese Männer im Vergleich zu einem 14 jährigen Jugendlichen an unseren Schulen gross zu befürchten?
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#5 VeränderungAnonym
  • 08.06.2019, 23:04h
  • Der DFB an sich sollte mal seine mittelalterlichen Einstellungen beiseite legen. Fußball hat was mit Talent zu tun. Homo oder Hetero ist schnurzegal.
    Genauso auch die Vereine: wieviele lassen denn Homosexuelle spielen?

    Und weshalb wird hier nur über Schwule gesprochen? Was ist mit Trans*? Etc.?

    Vielleicht sollte rezo auch mal im Fußball etwas aufdecken ;-)

    ©BuntesUndSchönes
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#6 111111111111Anonym
  • 09.06.2019, 01:37h
  • Als schwuler Profi der 1. Fußballbundesliga würde ich mich schlicht nicht beeindrucken lassen von der homophoben Minderheit und mein Schwulsein nicht künstlich verstecken.

    Mir wäre mein Leben und meine Freiheit zu schade als dass ich mir von Idioten aus der homophoben Minderheit meine Freiheit nehmen lasse.

    Ich lache über homophobe Sprüche, weil sie dumm und Ausdruck von Neid auf eine gelebte Freiheit sind.

    Ich kann nur jedem schwulen Fußballspieler raten sich nicht zu verstecken. Es fühlt sich gut an zu sich selbst zu stehen und sich nicht zu verleugnen.
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#7 1111111111111Anonym
  • 09.06.2019, 01:45h
  • Wenn einige im Stadion "Schwule Sau" brüllen, dann kann man doch sicher jedes Mal viele dieser Leute identifizieren und ein lebenslanges Stadionverbot aussprechen.

    Mal gucken wie lange die dann noch "schwule Sau" brüllen, wenn die konsequente Strafe lebenslanges Stadionverbot ist.

    Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit darf man nicht tolerieren und man muss dagegen mit aller Härte vorgehen. Man geht mit Sicherheit nicht mit aller Härte dagegen vor, wenn man als Konsequenz daraus schwulen Spielern dazu rät sich nicht zu outen. Das ist doch lächerlich in die Defensive zu gehen. Man muss das offensiv angehen. Auch im Fußball kann man kein Tor schießen und kein Spiel gewinnen, wenn man sich nur defensiv verhält und sich zurückzieht.
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#8 Gerlinde24Ehemaliges Profil
  • 09.06.2019, 06:50h
  • Stimme ihr zu! Und das aus vollstem Herzen, weil ich damals mitbekommen hatte, wie mit ihr umgegangen wurde. Einem Löw verlängert man bei mieser Leistung seiner Jungs den Vertrag, Steffi lässt man feuern.
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#9 Gerlinde24Ehemaliges Profil
#10 Gerlinde24Ehemaliges Profil
  • 09.06.2019, 06:54h
  • Antwort auf #3 von marcocharlottenburg
  • Jeder Verein reagiert anders darauf. Ich kenne Vereine, wo man dem Spieler rät, öffentlich zu sein, aber auch Vereine, wo man dem Spieler rät, sich ne Alibifreundin zuzulegen. Denn der Verein will mit dem Spieler Kohle machen (Werbung, etc.), und da stört ein nicht heterosexueller Spieler sehr, weil Deutschland oft heterosexistisch (z.B. im Beruf, Sport, Film) ist.
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#11 Gerlinde24Ehemaliges Profil
#12 VeränderungAnonym
  • 09.06.2019, 12:01h
  • Antwort auf #8 von Gerlinde24
  • So ist es, danke.
    Nicht nur beim DFB geht es um das Geschlecht und die sexuelle Identität, sondern auch in der Politik bei bestimmten Parteien.

    Steffi tut mir leid. Denn Silvia Neid hat sie bestimmt nicht ohne Grund als Trainerin vorgeschlagen.
    Nun war Steffi nur 2 Jahre Bundestrainerin.

    Ich hoffe, sie findet eine gute Beschäftigung, die sie wieder erfüllt.

    ©BuntesUndSchönes
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#13 TheDadProfil
  • 09.06.2019, 12:37hHannover
  • Antwort auf #4 von daVinci6667
  • ""Nicht das ich für ein Zwangsouting wäre.""..

    Ich finde ja das diese Sache des "Zwangsouting" immer nur aus der gleichen Perspektive heraus, und immer nur aus der Sicht Schwuler Männer und Lesbischer Frauen heraus diskutiert wird..

    Doch wenn ein Trainer oder Funktionär in einem Fußballverein seine Spieler dazu auffordert sich mit ihren Freundinnen in der Regenbogenpresse zu zeigen, oder auf Veranstaltungen, dann ist auch das eine Art "Zwangsouting", vor allem dann wenn der Spieler eigentlich entschieden hatte sein "Privatleben" aus der Öffentlichkeit herauszuhalten..

    Der Verein und die Verbände nutzten die öffentliche Sichtbarkeit von Spieler-Frauen nämlich auch dazu diesen Mythos der "ganzen Kerle" aufrecht zu erhalten, und exakt deshalb wird den LGBTTIQ*-Spielern diese Öffentlichkeit auch verboten, und auch offensiv verhindert..

    Denn es geht hier ja nicht nur um die "Versteckten", es geht auch um diejenigen die sich nach Auffassung der Vereine und Verbände "verstecken müssen" um dem aufgestelltem Mythos nicht zu schaden, der immer noch aufrecht erhalten werden soll, und das gegen alle anderen Beteuerungen die man aus den Vereinen und Verbänden veröffentlicht..

    Wenn man sich also gegen ein "Zwangs-Outing" positioniert, dann doch bitte vollständig, denn dann will ich auch nicht wissen mit wem zur Zeit ein Thomas Müller oder ein Arjen Robben das Bett und die Küche teilt..

    Und das gilt es dann auch den Vereinen und Verbänden deutlich zu machen..
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#14 TomDarkProfil
#15 VeränderungAnonym
  • 09.06.2019, 22:55h
  • Antwort auf #13 von TheDad
  • "... den Vereinen und Verbänden..."

    Häh?
    Wer macht denn Geld mit dem Privatleben von Fußballprofis - die Presse nicht?
    Da kann ich dir aber das Gegenteil beweisen.

    Nicht nur den Vereinen und Verbänden muss man was erklären, auch der jeweiligen Presse.

    ©BuntesUndSchönes
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#16 TheDadProfil
  • 10.06.2019, 10:06hHannover
  • Antwort auf #15 von Veränderung
  • ""Nicht nur den Vereinen und Verbänden muss man was erklären, auch der jeweiligen Presse.""..

    Wie wäre es wenn Du den Kommentar noch einmal liest, und dann noch einmal, und dann noch einmal ?
    Und wenn Dir dann immer noch etwas unklar bleibt, stellst Du eine Frage dazu, und zwar die richtige..
    Denn die von Dir hier gestellte Frage ist im Kommentar beantwortet..
    Sie versteckt sich in der Information, das Vereine und Verbände in Zusammenarbeit mit der Presse ein System aufrecht erhalten welches vorspiegelt, es handele sich bei der Bundesliga um den
    "letzten Hort ausschließlicher Heterosexualität"..
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#17 Ralph
  • 10.06.2019, 10:39h
  • Es sind Leute wie Steffi Jones, die mit ihren leisetreterischen und verzagten Kommentaren zum Thema dafür sorgen, dass der Fußball nie "so weit sein" wird.
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#18 Gerlinde24Ehemaliges Profil
#19 Homonklin44Profil
  • 10.06.2019, 14:29hTauroa Point
  • Antwort auf #6 von 111111111111
  • Siehst Du das immer noch so, wenn Deine Karriere dann zu Ende ist, weil irgend ein ganz komischer Grund gefunden wird - nix über Schwulsein, da heißt es dann halt, mit Dir funktioniert das Zusammenspiel nicht, oder Deine Reaktion hätte nachgelassen,, zu viele Spielfehler, Deine position wird neu besetzt, sorry, sonst sowas. Und dann geht es halt zum Arbeitsamt demnächst.
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#20 Homonklin44Profil
  • 10.06.2019, 14:38hTauroa Point
  • ""Ich gehe nicht mit, wenn Leute meinen, Fußballer sollten sich outen. Das muss jedem selbst überlassen sein, weil es etwas sehr Persönliches ist""

    Ja, das ist Privatsache. Aufforden mag ja gehen, niemand muss dem nachkommen. Wenn ein Profi ausgesucht single bleibt oder keinen Bock auf Freundin/Beziehung hat, drängt den auch keiner zu irgendwas. Oder falls er asexuell wäre, oder lieber Puffgänger. Gehen da etwa Bilder seiner Prostituierten durch die Presse? Doch ehestens, wenn Paparazzi seine Privatangelegenheiten auch nicht achten.

    Niemand kann einen Anspruch darauf geltend machen, dass das öffentlich gemacht wird. Die schwulen Spieler und Bisexuelle gibt es wohl, aber die haben dann eben Schein-Freundinnen, damit die Klatschspalten was zum dumm rum faseln kriegen.
    Und solange dieses System-Image vom Heterofußball sich nicht verändert, werden sich die Wenigsten 'Outen', um sich selbst aus ihren Karrieren zu schießen, oder aus dem Vorlauf nach dahin. Wer wäre denn bitte so blöd?
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#21 FaktencheckAnonym
  • 10.06.2019, 15:01h
  • Antwort auf #20 von Homonklin44
  • "Gehen da etwa Bilder seiner Prostituierten durch die Presse?"

    Davon abgesehen, dass ich weder Sexarbeit noch deren Inanspruchnahme per se für verwerflich halte, finde ich es immer wieder aufschlussreich, welche Analogien zu homosexuellen Beziehungen den Homosexuellen selbst einfallen.
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#22 Ralph

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