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Kommentare zu:
Sachsen: Erheblich mehr Gewalt gegen queere Menschen als angenommen


#1 easykeyProfil
  • 11.06.2019, 20:25hLudwigsburg
  • Ein Schelm, der diese Studie mit den letzten Wahlergebnissen übereinander legt und gewisse Schlüsse zieht. Nein, es ist ganz gewiss nicht meine Absicht alle über einen Kamm zu scheren, aber Zahlen sprechen nun mal eine glasklare Sprache.
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#2 Alexander_FAnonym
  • 12.06.2019, 02:31h
  • Die Ergebnisse sind definitiv sehr beunruhigend, und sie lassen Sachsen schon in einem sehr fragwürdigen Lichte dastehen.

    Gibt es solche oder ähnliche Studien auch für andere Bundesländer? Nicht, dass mir unbedingt eine Ehrenrettung Sachsens im Sinn wäre, aber Vergleichswerte wären durchaus sehr hilfreich.

    Zudem würde es mich nicht wundern, wenn sich bei manchen Bundesländern ebenfalls einige unschöne Überraschungen zeigen würden.
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#3 goddamn liberalAnonym
  • 13.06.2019, 10:49h
  • Antwort auf #2 von Alexander_F
  • "Gibt es solche oder ähnliche Studien auch für andere Bundesländer? Nicht, dass mir unbedingt eine Ehrenrettung Sachsens im Sinn wäre, aber Vergleichswerte wären durchaus sehr hilfreich."

    In Berlin ermittelt bei homophoben Taten der Staatsschutz.

    Im NSU-Rückzugsland Sachsen hat der demokratische Staat wenig Freunde, auch der putinistische MP Kretschmer gehört nicht wirklich dazu. Von der bis auf Leipzig überall triumphierenden AfD ganz zu schweigen.

    Was kann da also groß erwarten?
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#4 Alexander_FAnonym
  • 13.06.2019, 14:51h
  • Antwort auf #3 von goddamn liberal
  • Einerseits würde es die Bedenklichkeit der sächsischen Zustände weiter unterstreichen, und andererseits steht es zu erwarten, dass die Dunkelziffer nicht registrierter Vorfälle auch abseits des braunen Lochs recht hoch sein dürfte.

    Wie gesagt, an einer Ehrenrettung Sachsens liegt mir nicht viel, nur daran, dass das Vorgehen gegen Hassverbrechen bundesweit einheitlich ist, und dazu gehört auch eine bundesweite Erfassung solcher Verbrechen.
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#5 TheDadProfil
  • 13.06.2019, 22:30hHannover
  • Antwort auf #4 von Alexander_F
  • ""Wie gesagt, an einer Ehrenrettung Sachsens liegt mir nicht viel, nur daran, dass das Vorgehen gegen Hassverbrechen bundesweit einheitlich ist, und dazu gehört auch eine bundesweite Erfassung solcher Verbrechen.""..

    Das bleibt trotz eines einheitlichen Strafgesetzes weiterhin schwierig, denn jedes Bundesland hat eine eigene Polizei, dazu eigene Polizeigesetze, eine eigene Justiz, dazu eigene Strafvollzugsgesetze..
    Wenn man denn ein solches inzwischen formuliert hat, ist ja aber auch erst seit 2005 die Aufgabe der Länder das zu erlassen um das völlig veraltete Bundesjustizvollzugsgesetz durch Landesregelungen zu ersetzen..

    Ob und in welchem Umfang Statistiken erhoben werden in denen Straftaten aufgeschlüsselt nach einheitlichen Gesichtspunkten wie "Hassverbrechen" überhaupt geführt werden obliegt damit dann auch den einzelnen Bundesländern..

    Berlin macht das..
    In Hamburg ist es zum Teil der Fall, nur nicht so dezidiert wie in Berlin, und in einigen größeren Kommunen findet das auch statt..
    diese Statistiken "verschwinden" dann aber in der Landes-Statistik..
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#6 Alexander_FAnonym
  • 14.06.2019, 14:47h
  • Antwort auf #5 von TheDad
  • Das ist natürlich ein Problem, das hier eine gewichtige Rolle spielt, und das ich auch nicht leugnen möchte. Andereseits ist es aber auch nicht unbedingt ein unüberwindliches Problem. Entsprechende Absprachen bei einer Innenministerkonferenz könnten dies durchaus in die Wege leiten. Das würde natürlich aber den Willen der jeweiligen Innenminister/innen bzw. Landesregierungen voraussetzen, und in dem Punkt wirst du wieder Recht haben, weil man mit diesem Willen bei bestimmten Landesregierungen, beispielsweise CSU-geführter, nicht unbedingt rechnen kann.
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#7 TheDadProfil
#8 mar8Anonym
  • 03.07.2019, 07:28h
  • und die Politik schaut zu... es kann doch nicht sein, dass nichts passiert. das immer neue Horrormeldungen erscheinen, vor allem in den neuen Bundesländern. was ist da los? so hat es vor 70-80 jahren auch angefangen.... es ist sehr traurig. aber unsere Politik kümmert sich derweil lieber um wichtigere Sachen, Dieselfahrverbote, Diätenerhöhung, usw.
    dachte man, man bräuchte keine Aufklärung um Toleranz mehr, geht Deutschland nun in vielen schritten hier zurück statt nach vorne.
    dabei ist hier eines am wichtigsten. die Würde des Menschen.
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