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USA

Pornodarsteller Jay Dymel ist tot

Noch vor wenigen Tagen feierte er auf dem CSD Los Angeles mit seinem Partner. Wenige Tage später verstarb der Falcon-Darsteller Jay Dymel überraschend.


Jay Dymel spielte in Filmen wie "Five Brothers: Family Values", "Exposed Company" oder "Room 106" mit (Bild: Falcon Studios)

Der amerikanische Pornodarsteller Jay Dymel (bürgerlich: Julian Pereza) ist am Mittwoch gestorben. Das teilte sein Studio Falcon mit, für das er zuletzt für den Film "Room 106" vor der Kamera stand. "Mit großer Trauer müssen wir darüber informieren, dass Jay Dymel heute gestorben ist", erklärte das Studio am Mittwochabend (Ortszeit) auf Twitter. "In Gedanken sind wir bei Jays Familie, bei seinen Freunden und seinem Partner Ryan Stone." Der Tweet verweist auf eine GoFundMe-Seite, auf der für seine Einäscherung und das Begräbnis gespendet werden kann.



Auf der Spendenseite sind bislang in weniger als 24 Stunden über 2.700 Dollar eingegangen. Das Spendenziel liegt bei 10.000 Dollar (8.800 Euro). Zu den Spenderinnen gehörte auch Dragqueen und Kult-Pornoregisseurin Chi Chi LaRue, die 200 Dollar einzahlte. "Wir haben einen Bruder, einen Sohn, einen besten Freund und vor allem eine gute Seele verloren", heißt es auf der Seite.

Über die Todesursache des zuletzt in West Hollywood lebenden und nach eigenen Angaben 25 Jahre alten Darstellers ist bislang nichts bekannt. Dymel, so berichtet der gewöhnlich gut informierte Pornoblog Str8UpGayPorn, sei am Mittwochmorgen in ein Koma gefallen.

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Letztes Twitter-Foto von CSD-Poolparty

Noch am Sonntagabend veröffentlichte Dymel ein Foto mit seinem Partner Ryan Stone, der ebenfalls als Pornodarsteller bekannt ist, am Rande einer Party beim CSD in Los Angeles. Dazu schrieb er: "Fröhlichen Pride-Monat. Die LA-Pride-Poolparty hat so viel Spaß gemacht." In Richtung seines Partners erklärte er außerdem: "Ich liebe mein Baby."



Dymel hatte neben Falcon unter anderem für NakedSword und Next Door Studios gearbeitet. Sein neuestes Video wurde von NakedSword an seinem Todestag veröffentlicht.

In den letzten Jahren sind immer wieder populäre schwule Pornodarsteller aus den USA bereits in jungen Jahren verstorben, viele davon haben Suizid verübt oder waren Opfer einer Überdosis Drogen. Erst vor wenigen Wochen nahm sich Casey Jacks das Leben (queer.de berichtete). (cw)



#1 bonnerwandAnonym
  • 13.06.2019, 10:48h
  • Gefühlt jede Woche stirbt ein schwuler Pornodarsteller. Da läuft etwas ganz schief.
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#2 daVinci6667
  • 13.06.2019, 12:51h
  • Die Gesichter und ihre geilen Körper kennen wir alle. Sie sind Gast in unseren Schlafzimmern in unserer Stuben. Bei uns allen. Es sollte uns deshalb alle interessieren und ans Herz gehen. Auch dann wenn es für viele vielleicht das allerletzte wäre womit man selbst Geld verdienen würde.

    Also WIESO? WESHALB? Es muss sich ganz klar was gewaltig ändern. Wie sind die Arbeitsbedingungen? Sind Sie unmenschlich? Oder wird mit ihnen unmenschlich oder respektlos umgegangen? Es gibt sicherlich gute Gründe weshalb sie reihenweise in die Drogen oder gleich in den Suizid flüchten.

    RIP Jay Dymel
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#3 Patroklos
  • 13.06.2019, 22:10h
  • Hoffentlich wird die Todesursache so schnell wie möglich herausgefunden! Wieder ein Mensch viel zu früh aus dem Leben gerissen worden!
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#4 MotzkieAnonym
  • 15.06.2019, 15:17h
  • Sorry, aber niemand hat die Leute gezwungen, sich solche Körper schwer anzutrainieren, um dann in dem Business arbeiten zu gehen!!! Selbst schuld! Es gibt Milliarden Leute, die hart arbeiten, wirklich hart, um zu überleben, aber auch normale Jobs annehmen, putzen, Fließbandarbeit usw. Wer mit solchen Menschen Mitleid hat, der sollte mal sein Mitgefühl überdenken. Wenn denen jemand Drogen heimlich verabreicht hätte, wäre die Trauer berechtigt. Es ist nur traurig für die ganzen Familien usw.
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#5 alsoneAnonym
  • 15.06.2019, 17:11h
  • Wir vergessen hier, dass die USA kaum eine soziale Absicherung und ein übles Arbeitssystem (hire + fire = heuern + feuern) haben. Da ist es nicht verwunderlich, dass angeblich 90 % aller Pornos in den USA produziert werden.

    Auf dem zweiten Bild (Untertitel sweet angel) macht er wirklich einen sehr angenehmen Eindruck, obwohl ich Muskelpakete generell nicht so mag.
    Es ist schade um jeden Menschen.

    Er fiel ins Koma? Er ist nicht der erste, der aus Unverstand oder Leichtsinn etwas einwarf, was nicht in den Körper gehört. Selbst die weit verbreiteten Partypillen haben nachweislich üble Folgen fürs Hirn.
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#6 NorAAnonym
  • 16.06.2019, 17:11h
  • Antwort auf #4 von Motzkie
  • Ernsthaft?

    Sexwork shaming, wenn ein Mensch verstirbt?

    Sexwork is work!

    Checken Sie mal ihre Moralvorstellungen!

    Möge er in Frieden ruhen und da wo er jetzt ist nicht solchen empathielosen Seelen begegnen.
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#7 prokyAnonym
  • 17.06.2019, 19:31h
  • Antwort auf #4 von Motzkie
  • Es ist wie bei Lebensmitteln:

    Der Konsument möchte wissen wo sein Essen herkommt...

    Und wir, die wir Pornos konsumieren (zumindest die meisten von uns konsumieren Pornos) möchten sich vielleicht auch interessieren wo und unter welchen Umständen ihr Lieblingsporno und Lieblingsdarsteller produziert und gedreht worden ist.

    Denn die Todesrate von schwulen Pornodarstellern ist seltsamerweise hoch. Und es zeugt von Verantwortungsgefühl wenn man als Konsument diese Tatsache hinterfragt.

    Wir Konsumenten können durch kritisches Hinterfragen Richtlinien festlegen...

    Und was die hart arbeitende Bevölkerung angeht:

    Mit dem Beginn des Industriezeitalters kämpfte eine hart arbeitende und ausgebeutete Arbeiterschaft für ihren Schutz, Rechte wie, geregelte Arbeitszeiten, Löhne, Unfall- und Krankenschutz etc...

    Mit der Unzufriedenheit und dem Aufbegehren der Arbeiter haben viele Staaten und Regierungen Gesetze erlassen welche die Arbeiter ihre Rechte schützen.

    Das traurige daran: bis heute ist dieser Kampf immer noch nicht abgeschlossen. In vielen Ländern werden Menschen nach wie vor schutzlos ausgebeutet!

    Von diesem Hintergrund aus betrachtet frage ich mich schon zu welchen Bedingungen schwule Pornos entstehen, die viele ihrer Darsteller in den Tod oder Selbstmord treibt...?!
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#8 TheDadProfil
  • 17.06.2019, 20:31hHannover
  • Antwort auf #7 von proky
  • ""Und wir, die wir Pornos konsumieren (zumindest die meisten von uns konsumieren Pornos) möchten sich vielleicht auch interessieren wo und unter welchen Umständen ihr Lieblingsporno und Lieblingsdarsteller produziert und gedreht worden ist.""..

    Nöö..
    Denn darauf hat man keinen Einfluß..

    ""Wir Konsumenten können durch kritisches Hinterfragen Richtlinien festlegen...""..

    Auch Nöö..
    Aber durch die Auswahl der Filme kann man Einfluß auf die Produktions-Bedingungen nehmen..
    Was aber nur für die Filme gilt, für die man auch als Käufer oder Mieter, oder über den Stream bezahlt..

    ""Von diesem Hintergrund aus betrachtet frage ich mich schon zu welchen Bedingungen schwule Pornos entstehen, die viele ihrer Darsteller in den Tod oder Selbstmord treibt...?!""..

    Von einer Todesursache ist im Artikel nicht die Rede..
    Ob diese dann wirklich Suizid lautet, wenn sich die Darsteller mit allerlei Drogen die Birne zuballern, kann dann auch bezweifelt werden..

    Und als Drogen kommen hier dann auch Aufputsch-Mittel oder Mittelchen zum Aufbau von Muskelmasse in Frage..
    Auch die haben bisweilen letale Folgen..
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