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Einzelkommentar zu:
Wilhelm Wieben ist tot


#4 Bonifatius49Anonym
  • 13.06.2019, 15:03h
  • Antwort auf #3 von Loti
  • Ach ja was waren das für Zeiten in den frühen 1990er, als ich noch Student an der Universität war, und Wieben sich outete und dort eine Coming-Out-Welle über Deutschland in den frühen 1990er "hinwegfegte". Die Gespräche am Schwulen Autonomen ASTA-Referat am Freitag vormittag sind mir noch gut in Erinnerung und auch Wieben und Meysel waren damals Thema.

    Heute längst eine Selbstverständlichkeit in Deutschland, wenn Menschen sich öffentlich zu ihrer sexuellen Orientierung bekennen und mittlerweile sind selbst standesamtliche Hochzeiten in ländlicher Region eine Normalität, wie ich selbst 2011 in meiner kleinen ländlichen Heimatstadt feststellen durfte, und wie dort viele Gratulanten aus meinem niedersächsischen katholischen Heimatdorf und aus der Schulzeit vom Gymnasium vor dem Standesamt gratulierten.

    Wo ich aber noch immer Ressentiments bei einigen Gesellschaftsschichten verstärkt auch im Jahre 2019 beobachte, so ist dies zum einem bei Migrationsfamilien aus Osteuropa/Naher Osten und ansonsten in der einheimischen Bevölkerung beim Thema "Kindererziehung durch verheiratete Männerpaare".

    Da könnte ich einige Namen in meinem Umfeld nennen, die mir im Laufe meines Lebens negativ in Bezug auf "Kindererziehung durch Männerpaare" aufgefallen sind. Die standesamtliche Hochzeit eines homosexuellen Paares wird von Ihnen akzeptiert, aber nicht wenn ein verheiratetes Männerpaar auch eine Familie mit Kindern gründen will.

    Vielleicht liegt es einfach daran, das es zu wenige verheiratete Männerpaare mit Kindern gibt; und das liegt wiederum daran, dass die gemeinschaftliche Adoption nichtleiblicher Kinder erst 2017 in Deutschland endlich erlaubt wurde und Leihmutterschaften leider in Deutschland immer noch gesetzlich verboten sind.
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