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Einzelkommentar zu:
Wilhelm Wieben ist tot


#49 Taemin
  • 14.06.2019, 15:27h
  • Antwort auf #17 von tchantches
  • Ja, ich muss da nachbessern. Normal wäre entweder, in jedem Fall etwas zu sagen, woraus man auf die sexuelle Orientierung schließen kann, oder ganz auf jeden Hinweis zu verzichten. Dann wäre kein Raum mehr für Witwen von Männern, Witwer von Frauen, Kinder und Enkel. Bei Wilhelm Wieben kommt halt hinzu, dass er immer Single war, da kann natürlich weder von einem hinterlassenen Partner die Rede sein noch davon, dass ein Partner schon verstorben sei. - Paradebeispiel: der Komponist Hans Werner Henze, dessen Homosxualität in Nachrichten und Feuilleton totgeschwiegen wurde, als er verstorben war. Sein Partner war schon vor ihm gestorben. Hätte man sagen gekonnt. Er war wegen der Schwulenverfolgung in Deutschland schon in den Fünfzigern nach Italien übergesiedelt. Wäre erst recht der Erwähnung wert gewesen, da Deutschland mit ihm einen bedeutenden Künstler vertrieben hatte. Sein Vater hatte ihn wegen seiner Homosexualität gehasst (sagte Henze selbst in einem Interview). Auch das sollte in einem längeren Feuilletonartikel von Interesse sein, pflegt man doch sonst gern auf Kindheit und Jugend von Künstlern zurückzugreifen, um ihre Entwicklung zu interpretieren.
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