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Kommentare zu:
Wilhelm Wieben ist tot


#51 FaktencheckAnonym
#52 Sven100Anonym
#53 zundermxeAnonym
  • 14.06.2019, 17:03h
  • Antwort auf #48 von Loti
  • Ja, der Spruch mit der Samenverschwendung ist mir persönlich auch bekannt mit der Ergänzung dies sei doch Verschwendung von Leben. Das Ganze ernsthaft und nicht als schlechter Scherz verpackt.
    Hat einige Jahre gedauert in meiner Abteilung bis der Spruch das wäre doch schwul nicht mehr allgemeiner Sprachgebrauch gewesen ist, wenn was schief lief oder als negativ benannt werden sollte.
    Ein einziger Kollege hat sich sogar mal glaubhaft dafür entschuldigt. Aber immerhin!

    Nun bin ich auch eher Typ Dickschädel und kann für mich Dinge und Erlebnisse einordnen, kanalisieren und artikulieren. Die damit verbundene Anstrengung und der Stress sind dafür aber auch Teil des Alltags.
    Nicht jeder Mensch ist dazu dauerhaft fähig. Über die Jahre haben sich drei schwule Männer selbst getötet aus meinem persönlichen Umfeld (2 von jeweiliger Arbeitsstelle und einer während des Studiums).
    Erlebe auch (bspw in der Arbeitswelt), dass die Ist-doch-alles-gut-Fraktion der Schwulen dies nicht oder anders empfindet. Zumeist aus den Jahrgängen, die den 175er nicht mehr erlebt haben. Kann eine sehr subjektive Wahrnehmung von mir sein.

    Ich sehe und bezweifle nicht Verbesserungen, die vorhanden sind.
    Für mich ist ein Glas in jeder Situation erstmal mindestens halb voll.
    Kritische Wahrnehmung und Auseinandersetzung halte ich jedoch für eine Pflicht für alle, die dazu (noch) fähig sind.
    Wer die Ist-Situation negiert und schön redet, nimmt oder zumindest mindert meiner Meinung nach die Chance von Weiterentwicklung, Vielfalt und Fortschritt.
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#54 LotiAnonym
#55 AndreAnonym
  • 14.06.2019, 20:38h
  • Erstmal verstehe ich nicht warum sein Arbeitgeber in einem Nachruf darauf hinweisen muss, das er homosexuell ist.

    Ein weiterer schwuler Nachrichtensprecher Werner Veigel, ist im Jahr 1995 gestorben. Im Nachruf (siehe youtube) wurde seine Homosexualität auch nicht erwähnt.

    www.youtube.com/watch?v=-D2mjbrcN3A

    Keinen hat es aufgeregt, nur ihr diskutiert hier im Forum und entfernt euch zum Teil von dem eigentlichen Thema.

    Auch mein Arbeitgeber ist die Deutsche Post DHL Group und das seit 20 Jahren, ich habe kein Problem mit meinem Arbeitgeber.
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#56 LotiAnonym
  • 15.06.2019, 07:13h
  • Antwort auf #55 von Andre
  • Nur um das klarzustellen bezüglich der DPAG. Ich beschrieb meinen Arbeitsplatz im BZ 10 Berlin. Auch Stasiamt genannt. Damit habe ich auch nicht die gesamte bundesweite Post gemeint. Aber besonders als DHL Mitarbeiter sollte es Dir schon bekannt sein, dass Dein Arbeitgeber nur noch befristete Arbeitsplätze anbietet und dieses Verhalten mittlerweile schamlos auch in den Briefzentren bundesweit anwendet. Sehr zur Freude der Aktionäre. Die Gewerkschaft Verdi ununterbrochen versucht, dagegen vorzugehen. Wenn Du also einen unbefristeten Arbeitsvertrag hast, kannst Du Dich glücklich schätzen. Alle anderen müssen damit rechnen nach maximal 1 Jahr keine Verlängerung ihrer Tätigkeit zu erhalten. Denn sonst müssen diese festeingestellt werden. Laut Tarifvertrag. Dies mußte ich mal anführen, obwohl es nichts mit dem Thema zu tun hat.
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#57 AndreAnonym
  • 15.06.2019, 11:55h
  • Antwort auf #56 von Loti
  • Grundsätzlich ist es so, dass sich auch im Konzern die Arbeitsmarktsituation in den letzten Jahren geändert hat.

    Während der Bereich Verwaltung immer weiter schrumpft, weil im Bereich BRIEF immer mehr Niederlassungen sich zusammenschließen, werden im Bereich Auslieferung (PAKET, BRIEF) vor allem in den Ballungsgebieten aber auch im Verbund verstärkt Mitarbeiter gesucht. Bedauerlicherweise wurde wie bei der Deutschen Bahn AG, in den 2000er Jahren Mitarbeiter entlassen und der Bereich Ausbildung vernachlässigt, was sich jetzt rächt. Selbst die Tochtergesellschaften von DHL Delivery wird wieder aufgelöst, weil man merkt das diese Tochter doch teurer gewesen ist und man auf dieses Personal angewiesen ist.

    So nun aber zurück zum eigentlichen Thema. Ich glaube es ist jedem selbst überlassen wie er am Arbeitsplatz mit seiner Sexualität umgeht. Einige gehen offen damit um, andere halten ihr Privatleben aus dem Arbeitsleben komplett raus.
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#58 KetzerEhemaliges Profil
#59 AndreAnonym
#60 Taemin
  • 15.06.2019, 22:06h
  • Die höchste Ehrung, die einem Verstorbenen zuteilwerden kann, ist ein Nachruf im "Spiegel" (*grins*) - Wilhelm Wieben hat heute einen erhalten, und zwar mit Erwähnung seiner Homosexualität.
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