Hauptmenü Accesskey 1 Hauptinhalt 2 Footer 3 Suche 4 Impressum 8 Kontakt 9 Startseite 0
Neu Presse TV-Tipps Termine
© Queer Communications GmbH
https://www.queer.de/detail.php?article_id=33833
Home > Kommentare

Kommentare zu:
Grenell kritisiert iranische Minister-Äußerung zu Homosexuellen


#1 stromboliProfil
  • 13.06.2019, 14:17hberlin
  • ich bin es leid, im manipulationkrieg zweier reaktionärer denkmodelle aufgerieben zu werden.

    Und schon gar nicht in einem widerwärtigen geopolitischen gerangel, wo "homosexualität" en passant, innen wie aussenpolitisch, als waffe benutzt werden kann.
    So am "beispiel" homosexualität die "unterschiedliochkeiten der jeweiligen systeme verdeutlicht werden sollen siehe, "dekadenter westen, versus "rückständiger osten.

    Unbestreitbar ist bei genauem hinsehen:
    Was bei dem einen staat barbarisch, ist bei dem anderen staat mit "seidenhandschuhen" getätigt.
    Beider im staatlichen gemeinwesen verankerten religionswahnsinn, liegt die selbe amoralisch-menschenfeindliche denkstruktur zugrunde.

    Und nur weil "zufällig" die usa einen uns gegenüber gemäßigten druck auszuüben in der lage ist, sagt dies nichts über die innere zerrissenheit uns gegenüber.
    Wir sehen dies in den usa am stetig ansteigenden versuch, über "religiöse denkfreiheit" , menschenrechte wieder in 1te&2te klassen zu teilen.

    Und Grenell sollte erst mal gegenüber seinem sexistischen übertrampel donald den mund voll nehmen.
    Wer handlanger seines herrn ist, hat das anrecht auf duldung und verständnis verwirkt.
  • Antworten » | Direktlink »
#2 LotiAnonym
  • 13.06.2019, 14:28h
  • Mich würde hier zum Thema sehr interessieren, ob es stimmt, was ich vor langer Zeit mal irgendwo aufgefangen hatte, ob es tatsächlich ausgerechnet im Iran eine führende spezielle Klinik für Geschlechtsumwandlungen gibt? Oder wurde diese abgeschafft?
  • Antworten » | Direktlink »
#3 Bonifatius49Anonym
  • 13.06.2019, 15:08h
  • Antwort auf #2 von Loti
  • Die Kritik am Iran durch Grenell ist berechtigt. ABER in gleicher Weise müßte er auch Saudi-Arabien, Katar und Vereinigte Arabische Emirate kritisieren, weil auch dort hohe Haftstrafen bis hin zur Todestrafe verhängt werden, keine Demokratie besteht, Presse- und Meinungsfreiheit eingeschränkt ist und Frauenrechte unterdrückt werden. Im Thema "`Menschenrechte" sind beide Staaten Saudi-Arabien und Iran gleichermaßen scharf zu kritisieren und das wiederum macht Grenell nur in Bezug auf den Iran.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #2 springen »
#4 globoProfil
  • 13.06.2019, 17:23hBerlin
  • Hat der deutsche Außenminister auf die Antwort seines iranischen Kollegen reagiert?
  • Antworten » | Direktlink »
#5 FinnAnonym
  • 13.06.2019, 18:55h
  • So deutliche Worte würde ich mir auch von unserer schwarz-roten Bundesregierung wünschen.

    Aber die sind wohl zu sehr mit sich selbst beschäftigt.

    Wenn sie nicht regierungsfähig sind, sollten Union und SPD aber so fair sein, die Regierung zu beenden und Platz für andere zu machen, die fähiger und williger sind.

    Denn alles andere macht Populisten stark. Wenn Union und SPD schon immer weiter sinken wollen, sollten sie sich fragen, ob ihr Vermächtnis wirklich sein soll, die Populisten stark gemacht zu haben.
  • Antworten » | Direktlink »
#6 AndyAnonym
  • 13.06.2019, 22:09h
  • Warum lässt der sich denn nicht in den Iran versetzen.... Das wäre doch mal ein Zeichen.... Ok, geht wohl nicht, da es da immer noch keine diplomatischen Beziehungen gibt.... Aber dann evt. Ein anderes islamisches Land....
  • Antworten » | Direktlink »
#7 TheDadProfil
  • 13.06.2019, 23:11hHannover
  • Auch dieser erneute scharfe Angriff Grenells gegen die Iranische Position ist NICHTS wert so lange er sich nicht auch ebenso scharf gegen die Todesstrafe im eigenem Land einsetzt !

    Denn die "doppelzüngigkeit" die er im Iran kritisiert hat er bezüglich der angewendeten Todesstrafe in etlichen US-Bundesstaaten selbst im Repertoire..
  • Antworten » | Direktlink »
#8 TheDadProfil
#9 stromboliProfil
  • 14.06.2019, 01:38hberlin
  • Antwort auf #2 von Loti
  • nach meinem derzeitigen informationsstand existiert das noch.
    Hat auch etwas damit zu tun, dass man mit der operativen transistion von einem geschlecht ins andere, dass unerwünschte homosexuelle vermeintlich überwunden glaubt.
    Siehe auch parkistanische und jüngst indische ansichten hierzu.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #2 springen »
#10 stromboliProfil
#11 LotiAnonym
#12 Alexander_FAnonym
  • 14.06.2019, 14:51h
  • Wäre Grenell nicht Sprachrohr einer äußert fragwürdigen Regierung, könnte man ihm fast so gar Glauben schenken.

    Trump hin oder her, in einem Punkt haben die Clowns auf der anderen Seite des großen Teichs meinen Segen: jagt die Mullahs auseinander. Danach können wir weiterreden, wie ernst ihr es mit allem anderen meint.
  • Antworten » | Direktlink »
#13 zundermxeAnonym
  • 14.06.2019, 15:27h
  • Es riecht wieder verschärft nach Krieg.

    Grenell ist Teil der US-Propaganda die Welt auf einen Konflikt mit dem Iran vorzubereiten.

    Hier zeigt sich wieder, dass Manipulation und Meinungsmache am einfachsten mit sogenannten Fakten zu erzielen ist.
    Fakten erzählen aber viele, nicht selten sehr unterschiedliche, Wahrheiten.

    Sicher ist der Iran zu kritisieren mit dem Ziel des Fortschritts.

    Aber von wem, mit welchen Mitteln und zu welchem Preis?

    Einer US-Administration, die gerne ihre Geschäfte und Machtpolitik mit anderen Staaten macht, die mindestens ebenso abscheuliche Gesetze gegen das Leben haben?
    Eine US-Administration, die im eigenen Land die Situation (nicht nur) der queeren Menschen verschlechtert und ein neues Klima von Hass und Gewalt anfeuert?
    Eine US-Administration, die sich aus internationalen Gremien zurück zieht, America first vertritt und sich selbst jede Einmischung von anderen Staaten verbietet?

    Herr Grenell hat im eigenen Haus genug Aufgaben zu erledigen bevor er unser Thema missbraucht um der Machtpolitik seines Landes einen moralischen Anstrich zu verpassen.
    Sie sind absolut NICHT glaubwürdig!

    Unser Thema in diesen Konflikt einzuspielen ist über den Missbrauch hinaus eine Beschädigung der Interessen und Ziele aller queeren Menschen im Falle eines bewaffneten Konflikts.
  • Antworten » | Direktlink »
#14 HaseAnonym
  • 14.06.2019, 23:48h
  • Antwort auf #4 von globo
  • Der deutsche Bundespräsident zumindest kann darauf nicht mehr antworten, weil er mit seinem ganzen Kopf den Mullahs tief im Arsch steckt.

    Im Rahmen diplomatischer Gepflogenheiten hat er denjenigen im Iran, die die Ermordung Schwuler propagieren und durchführen lassen, erst zu ihrem Nationalfeiertag gratuliert...
  • Antworten » | Direktlink » | zu #4 springen »
#15 HaseAnonym
  • 14.06.2019, 23:56h
  • Antwort auf #7 von TheDad
  • ist vielleicht ein Unterschied, ob die Todesstrafe wegen Homosexualität vollstreckt wird, oder nachdem jemand im Rahmen eines Amoklaufs einen Massenmord verursacht.
    Naja, für dich ist es vielleicht kein Unterschied.
    Wenn einem Schwulen die Kritik an Schwulenmördern, wie es die Mullahs im Iran sind, nichts wert ist, dann hat er ein Problem in meinen Augen.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #7 springen »
#16 TheDadProfil
  • 15.06.2019, 11:13hHannover
  • Antwort auf #15 von Hase
  • ""ist vielleicht ein Unterschied, ob die Todesstrafe wegen Homosexualität vollstreckt wird, oder nachdem jemand im Rahmen eines Amoklaufs einen Massenmord verursacht.""..

    Ist es nicht..
    Beides folgt einem "gesellschaftlichem Konsens" darüber, was strafrechtlich erlaubt sei, und was nicht..
    Politik und damit Gesetzgebung erfolgt nicht aus einem Luftleerem Raum heraus..
    Sie ist Ergebnis dessen, was der Wähler als Potentat mit seiner Wahl der "Volksvertretung" anrichtet..
    Der Rest ist dann die "moralische Wertung", mit der nach verschiedenen "Ansichten" oder "Weltanschauungen", zumeist aber basierend auf "religiösen Vorstellungen" es erlaubt sei, die LGBTTIQ*-Menschen zu unterdrücken und einzusperren, in einigen Ländern sogar staatlicherseits zu ermorden, und gleichzeitig den Mörder ebenfalls zu ermorden, hier aber den eigenen Mord aus der Bewertung auszuklammern, und damit zu rechtfertigen sucht..

    Das führt dann auch dazu, daß die USA bei einer Abstimmung in der UNO über die Verurteilung der Todesstrafe in ihrer Anwendbarkeit gegenüber LGBTTIQ*-Menschen in solchen Staaten wie Saudi Arabien NICHT mit abstimmt, weil sie damit gleichzeitig hätten erkennen müssen, ihre selbst angewendete Todesstrafe vollständig abschaffen zu müssen..

    Die USA handelt hier mit unterschiedlichem Maß..
    Das macht die Äußerungen eines Mr.Grenell einfach wertlos..

    Was dann unseren Bundespräsidenten betrifft..
    Gratulationen zu übermitteln gehören zu seinen Aufgaben..
    Die Kritik an der Gratulation gegenüber dem Iran folgt dem gleichem Muster an "unterschiedlichem Maß" wie die Einwendung Grenell's gegenüber der Todesstrafe, wenn man zwar den Vorgang gegenüber dem Iran kritisiert, den gleichen Vorgang gegenüber den USA beispielsweise dann aber NICHT kritisiert, oder gegenüber China, gegenüber Russland, gegenüber Brasilien, und so weiter, und so fort..

    Der Bundespräsident repräsentiert, und macht keine Politik..
    Er betreibt Diplomatie als höchste Funktion der politischen Ordnung..

    Auftrag zur Kritik haben neben der Kanzlerin der Außenminister, dessen Amt, bisweilen die Spitzen der anderen Parteien, der Bundestag, der Bundesrat..

    Der Bundespräsident jedoch nicht, und das unabhängig davon ob der Steinmeier, Herzog, Wulff oder Gauck heißt..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #15 springen »
#17 HaseAnonym
  • 16.06.2019, 01:56h
  • Antwort auf #16 von TheDad
  • Wenn der Bundespräsident, immerhin Inhaber des ersten und höchsten Amtes im Staat Deutschland und im übrigen entgegen deiner Darstellung durchaus mit verschiedenen Mitteln der Macht ausgestattet und mit zentralen Aufgaben der Kontrolle betraut, wenn er also nach deiner Darstellung nur den Grüssaugust zu geben hat und Glückwünsche übermittelt,
    gibt es dann irgendeine Form des Verbrechens oder der Bestialität, die eine Regierung im Namen eines Staates verantworten kann, die den deutschen Grüssaugust vom Beglückwünschen und Grüsssen abhält?
    Und wenn es eine solche Bestialität gäbe, wo würde sie dann anfangen, wenn die Ermordung von Homosexuellen wegen ihrer Homosexualität wie im Iran in deinen Augen dafür nicht ausreicht?
  • Antworten » | Direktlink » | zu #16 springen »
#18 TheDadProfil
  • 16.06.2019, 12:35hHannover
  • Antwort auf #17 von Hase
  • ""gibt es dann irgendeine Form des Verbrechens oder der Bestialität, die eine Regierung im Namen eines Staates verantworten kann, die den deutschen Grüssaugust vom Beglückwünschen und Grüsssen abhält?""..

    Wahrscheinlich eher nicht..
    Denn bis auf die Länder die sich aktuell in einem militärischem Konflikt mit einem Nachbarstaat befinden gehen solche "Glückwünsche" zu Staatsfeiertagen und auch zu den Geburtstagen von Despoten wie Putin und Erdogan, an eigentlich alle Staaten dieser Welt..
    Es ist eine Form der Diplomatie zu der man sich vor sehr langer Zeit entschlossen hat..

    Was die "Macht" des Bundespräsidenten betrifft, die richtet sich ausschließlich nach Innen in den Staat, und ist zusätzlich auch noch deutlich kleiner als etwa beim Bundespräsidenten-Amt in Österreich..
    Der Bundespräsident hat einen Einfluß auf die "Tagespolitik", das obliegt der Regierung..

    ""Und wenn es eine solche Bestialität gäbe, wo würde sie dann anfangen, wenn die Ermordung von Homosexuellen wegen ihrer Homosexualität wie im Iran in deinen Augen dafür nicht ausreicht?""..

    Das ist die Frage die hier diskutiert werden muß..
    Denn offenbar handelt hier deutsche Politik und damit auch das Bundespräsidialamt nach der Ägide
    "die staaten sind frei in ihrer jeweiligen gesetzgebung, und deshalb müssen vorhandene gesetze in den staaten respektiert werden"..

    Logisch wäre hier wie erwähnt SOWOHL den Iran als auch die USA wegen solcher Gesetze offen und vor allem weltweit HÖRBAR zu kritisieren..

    Das könnte sich aber dann auch so anhören wie die "Twitter-Diplomatie" eines Donald Trump, die nichts weiter als provoziert, und am Ende nur dazu taugt seine
    "es gibt für alles einen deal, und ich setze immer meinen deal durch"-Politik
    umzusetzen..

    Auf solchen polpulistischen Unfug kann man sich nicht einlassen..

    Die Lösung liegt mit Sicherheit woanders..
    Aber ganz sicher auch nicht in der Handlung von Außenminister Mass, der mit seiner derzeitigen Reise-Diplomatie dem Iran die Versprechung macht Im-und Exporte aus und in die EU trotz der US-Sanktionen gegen den Iran auf "Umwegen" fortzusetzen..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #17 springen »
#19 Oliver aus KölnAnonym
  • 17.06.2019, 14:17h
  • Herr Grenell hat sehr recht mit seinem entschiedenen Auftreten gegen den Iran. Grenell ist ein tapferer, mutiger Mann, der sehr zu loben ist.

    Man sollte mehr unterscheiden zwischen Grenell einerseits und der US-Regierung als solcher andererseits: man kann ja die Trump-Regierung kritisieren (was oft sehr angebracht ist!), aber Grenell ist sicher jemand Gutes, der oft aus echtem schwulem Wertebewusstsein handelt.

    ... Und ich bin schwul, und ich bin sehr stolz darauf.
  • Antworten » | Direktlink »
#20 TheDadProfil
  • 17.06.2019, 20:35hHannover
  • Antwort auf #19 von Oliver aus Köln
  • ""Man sollte mehr unterscheiden zwischen Grenell einerseits und der US-Regierung als solcher andererseits:""..

    Das ankämpfen gegen Menschenfeindliche Gesetzgebung im eigenem Staat ist die Pflicht eines JEDE*N Bürger* der jeweiligen Staaten, und somit auch die Pflicht eines Richard Grenell, der hier erneut auf den Stachel im Auge des Feindes verweist, den Balken im eigenem dabei übersieht !
  • Antworten » | Direktlink » | zu #19 springen »
#21 zundermxeAnonym
  • 18.06.2019, 11:22h
  • Antwort auf #19 von Oliver aus Köln
  • Darling, echt jetzt?!

    Man sollte?
    ... der sehr zu loben ist?
    Deine Meinung sollste haben. Aber versuch das nächste mal so zu formulieren, dass Du anderen nicht vorschreibst, wie sie Dinge und Personen zu sehen und zu werten haben.

    Schwule Wertvorstellungen?
    Lebst scheinbar in einem parallelen Gaytopia?
    Humanistische Wertvorstellungen sollten doch bitte universell sein und nicht schwul, hetero oder sonst wie.

    Deinem heldenhaften Botschafter würde es als Botschafter nicht geben wenn Trump ihn nicht wollte. Er ist praktisch verlängerter Ar...m von Trump.

    Die berechtigte Kritik dem Iran gegenüber genau zu diesem Zeitpunkt in dieser Deutlichkeit entlarvt seine Haltung und Absicht bei gleichzeitigem Schweigen anderen Staaten und den Missständen im eigenen Land gegenüber.
    Am Ende des Tages bleibt es reine Kriegshetze.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #19 springen »
#22 SarkastikerAnonym
  • 18.06.2019, 11:51h
  • Antwort auf #21 von zundermxe
  • Dazu sage ich nur:
    "LGBTI for Trump"
    Gleiches Trauerspiel, gleicher Betrug wie bei den
    angeblich Gleichgesinnten in der AfD.
    Wer sich solchen Populisten und Faschisten zum Werkzeug macht, muss entweder sehr dumm oder... ach nein dumm auf jeden Fall...egoistisch sein.
    Wer nur einen Funken Geschichtsbewußtsein hat, weiß was Rechte anrichten.
    Auch für die Verräter selbst geht ein solcher Anbiederungsversuch auf Dauer nie gut.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #21 springen »

» zurück zum Artikel