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Polizeibericht

Berlin-Schöneberg: Mann von Jugendlichen homophob beleidigt

Zwei Jugendliche sollen den Mann auf der Straße belästigt und dann ein Glas in Richtung seines Balkons geworfen haben.


Die Berliner Polizei weist regelmäßig auf mögliche homo- oder transfeindliche Hintergründe von Straftaten hin (Bild: Polizei Berlin / Youtube)

Zwei Jugendliche konnten flüchten, nachdem sie am Sonntagabend einen 46-Jährigen in Schöneberg beleidigt haben sollen. Das vermeldet die Berliner Polizei am Montag in ihrem Polizeibericht.

Den Angaben des Mannes zufolge sei er gegen 20.20 Uhr mit seinem Hund in der Straße An der Urania spazieren gegangen, als die beiden ihn homophob beleidigten. Nachdem der 46-Jährige danach vom Balkon seiner Wohnung schaute, soll einer der beiden ein Glas in dessen Richtung geworfen haben, was den Balkon jedoch verfehlte.

Wie bei Taten mit einem mutmaßlichen homo- oder transfeindlichen Motiv üblich, hat der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt die Ermittlungen übernommen. Wie ebenfalls üblich, erhielt die Erstmeldung zunächst keine weiteren Details zu allen Beteiligten.

Anders als in anderen deutschen Städten werden mögliche homo- oder transfeindliche Hintergründe von Straftaten gezielt in den Polizeiberichten Berlins publik gemacht. Die Polizei und Staatsanwaltschaft der Hauptstadt besitzen eigene Ansprechpartner für LGBTI.

Erst am Wochenende zuvor hatte die Polizei berichtet, wie im Schöneberger Regenbogenkiez mindestens ein Mann von Jugendlichen angegriffen und mit Reizgas besprüht wurde (queer.de berichtete). Am gleichen Wochenende wurde auch das Denkmal für die im Nationalsozialismus verfolgten Homosexuellen im Tiergarten erneut mit Farbe beschädigt (queer.de berichtete). Zudem wurden in Tempelhof zwei 18 und 21 Jahre alte Frauen nach einem Beziehungsstreit von einem 53-Jährigen homophob beschimpft und körperlich angegriffen (queer.de berichtete). (cw/pm)



#1 TimonAnonym
  • 17.06.2019, 12:31h
  • Und Union und SPD sehen weiterhin "keinen Handlungsbedarf". Und blockieren sogar eine statistische Erfassung von Hassverbrechen gegen LGBTI - wahrscheinlich damit niemand das wahre Ausmaß erkennt und deren Untätigkeit immer schwerer zu rechtfertigen wird.
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#2 JoharkusAnonym