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Es geht weiter!

TV-Sender bestellt dritte Staffel von "Pose"

Die zweite Staffel der LGBTI-Serie ist in den USA gerade erst angelaufen. Bereits jetzt ist klar, dass die Geschichte um Blanca, Elektra und Pray Tell 2020 weiter geht.


Billy Porter spielt eine der Hauptfiguren in Pose – der 49-Jährige wurde für seine schauspielerische Leistung im letzten Jahr für einen Golden Globe nominiert (Bild: FX)

Der amerikanische Kabelsender FX hat am Montag laut "Hollywood Reporter" bekannt gegeben, dass die Serie "Pose" eine dritte Staffel erhalten wird. Erst vergangenen Dienstag war die erste Folge der zehnteiligen zweiten Staffel der historischen Reihe über die queere Subkultur in New York City angelaufen. Die Epiosde erreichte laut FX mit 1,2 Millionen Zuschauern einen neuen "Pose"-Rekord.

Die erste Staffel hatte Ende der Achtzigerjahre gespielt und sowohl von der Ballroom-Kultur als auch vom Aufstieg des Yuppie-Milieus um Donald Trump gehandelt. Die zweite Staffel beginnt im Jahr 1990, als Madonnas "Vogue" die queere Subkultur etwas mehr in den Mainstream holte. Auch die Aids-Krise ist weiter ein Thema – in dieser Staffel geht es etwa auch um die Aktivisten der HIV-Protestgruppe Act Up, die 1987 in New York entstanden war.

"Pose" schrieb bereits in der ersten Staffel Geschichte mit dem bislang vielfältigsten Ensemble in einer fiktiven amerikanischen Serie – neben nichtweißen Schauspielern sind auch viele offen queere Darsteller mit einer Rolle vertreten, darunter etwa die transsexuellen Schauspielerinnen MJ Rodriguez, Indya Moore, Dominique Jackson, Hailie Sahar und Angelica Ross.

Staffel 1 im deutschen Netflix

In Deutschland ist die erste Staffel seit Anfang des Jahres auf Netflix zu sehen (queer.de berichtete). Noch ist unklar, ab wann der Streamingdienst die zweite Staffel zeigt.

Die Serie war unter anderem von Ryan Murphy und Brad Falchuk entwickelt worden, die sich bereits zuvor für Erfolgsreihen wie "Nip/Tuck" oder "American Horror Story" oder auch die queere Kultserie "Glee" verantwortlich gezeigt hatten. "Pose" und der offen schwule Hauptdarsteller Billy Porter sind vergangenes Jahr für zwei Golden Globes nominiert worden, konnten aber den Preis nicht gewinnen. (dk)