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Schwuler leben

Netflix kündigt zwei weitere "Queer Eye"-Staffeln an

Die Realityserie mit den "Fab Five" geht weiter: Bereits im nächsten Monat läuft Staffel vier an.


Die fabulösen Fünf (v.l.n.r.): Bobby Berk, Antoni Porowski,Karamo Brown,Tan France und Jonathan Van Ness (Bild: Netflix)

Der Streamingdienst Netflix hat am Dienstag bekannt gegeben, dass man zwei weitere Staffeln der schwulen Kult-Realityserie "Queer Eye" bestellt habe. Die bereits abgedrehte vierte Staffel soll weltweit ab dem 19. Juli im Netflix-Portal gestreamt werden können und wie Staffel drei in der Region um Kansas City spielen. Staffel fünf soll ab nächste Woche produziert werden und 2020 auf Netflix abrufbar sein. In dieser Staffel sollen die "Fab Five" in der Region Philadelphia aktiv sein.

Die achtteilige dritte Staffel ist erst im März auf Netflix erschienen. In den nächsten Staffeln sollen weiterhin die fünf schwule Experten ("Fab Five") ihre Beraterkünste einsetzen. Dabei handelt es sich um Antoni Porowski (Essen und Wein), Bobby Berk (Innenarchitektur), Karamo Brown (Kultur), Tan France (Fashion) und Jonathan Van Ness (Styling), der sich erst vor wenigen Tagen als nicht-binär geoutet hatte (queer.de berichtete).

Twitter / NetflixANZ

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Die mit allerlei Klischees spielende Reihe ist eine Neuauflage einer 100-teiligen Serie, die zwischen 2003 und 2007 in einem US-Kabelsender gezeigt worden war. Die Originalshow war unter dem Namen "Queer Eye for the Straight Guy" (Ein schwules Auge für den Hetero-Typen) gestartet. Auch damals kümmerten sich fünf schwule Männer darum, einer Person, meistens einem heterosexuellen Mann, ein komplettes Neustyling zu verpassen. In der Originalshow waren Ted Allen, Kyan Douglas, Thom Filicia, Carson Kressley und Jai Rodriguez die Experten. Diese Serie wurde in einer Zeit, in der der damalige Präsident George W. Bush mit offener Homophobie politische Punkte sammelte, mit Preisen überschüttet.

Auch in der Neuauflage spielt das Thema Akzeptanz im Trump-Amerika eine Rolle. Die neuen "Fab Five" nutzen ihre Prominenz auch offen, um sich für gesetzliche Verbesserungen einzusetzen, etwa ein umfassendes Antidiskriminierungsgesetz ("Equality Act"). Dafür besuchten sie im April Washington und trafen führende Politiker, so etwa Nancy Pelosi, die Sprecherin des Repräsentantenhauses, sowie die prominente Nachwuchs-Abgeordnete Alexandria Ocasio-Cortez.

Twitter / jvn


Wie die Originalserie wird auch das neue "Queer Eye" von Kritikern hoch gelobt. Vergangenes Jahr gewann die Reihe einen Emmy als beste strukturierte Realityserie. Dabei konnten sich die "Fab Five" gegen beliebte Serien wie "Shark Tank" (die US-Version von "Höhle der Löwen") und die "Antiques Roadshow" (ein ähnliches Konzept wie "Bares für Rares") durchsetzen (queer.de berichtete). (dk)



#1 FeloniAnonym
  • 19.06.2019, 17:31h
  • Ich finde, dass mit dieser Serie der Community kein gefallen getan wird und ein sehr altmodischen, einseitiges Bild von queeren Menschen gezeichnet wird.

    Unbedingt nicht anschauen.

    Do not recommend.
  • Antworten » | Direktlink »
#2 AnonymAnonym
#3 FanboyAnonym
#4 Pexx89
  • 20.06.2019, 11:10h
  • Warum verlängert Netflix so eine klischeebedienende Serie, wenn wirklich gute und progressive Serien wie One day at a time nach drei Staffeln, mit Cliffhanger, wortlos gestrichen werden?
    ... ein Schlag ins Gesicht für die Mehrheit der queren Menschen.
    Danke, Netflix
  • Antworten » | Direktlink »
#5 FanboyAnonym
#6 andreAnonym
  • 20.06.2019, 12:15h
  • Antwort auf #1 von Feloni
  • Leider gibst Schwule, besonders aus der Beauty.-und Friseur- Szene (Friseur, jetzt sind die Leute beleidigt), die unbedingt und ganz ganz ganz wichtig sind und Leuten, vollkommen belangloses Zeug, unbedingt mitteilen wollen. Der größte Star sind Sie selbst, meinen die Typen. Manche Schwule mögen so einen Schei..... Und da mir diese 5 Typen, nicht gerade aussehen, als ob Sie Gutes tun, sind wir wieder bei nur ganz ganz wichtig. Der Kreis schließt sich. Womit wir wieder bei Friseur wären.
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#7 DamienAnonym
#8 Pexx89
#9 andreAnonym
  • 20.06.2019, 17:38h
  • Antwort auf #7 von Damien
  • Ja habe ich auf "Netflix" öde und langweilig. Wurde auch nicht besser nach einer gewissen Anzahl von Teilen. Eine Quassel-Serie auf RTL2 Niveau, meine ich. Ich denke da an "Frauentausch".
    Auf "Netflix" gibts, seit 7.6. "Stadtgeschichten" queer.de hat die Mini-Serie, schon im Herbst vorgestellt. Auch die Darsteller. Ich komme überhaupt nicht los von der Serie. Super gemacht. Auch der eine oder andere Promi spielt eine kleinere Rolle. Ich habe, den offen homosexuell lebenden Schauspieler Victor Gabor gesehen. Bekannt als Ingenieur aus "Titanic".
    Neben den Darstellern gefällt sehr gut die Führung der Kamera. Lohnt reinzuschauen.

    www.queer.de/detail.php?article_id=32270
  • Antworten » | Direktlink »
#10 LookingAnonym
  • 25.06.2019, 13:55h
  • Looking oder WOKE bzw. Les engages waren bzw. sind gute Serien. Die sollte Netflix in seinem Programm aufnehmen und fortführen! Mit "Queer Eye" kann ich nichts anfangen, ist mir zu oberflächlich und zu viel nerviges Getue.
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