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Ikone der Achtziger

Leben von Boy George wird verfilmt

Der Filmemacher Sacha Gervasi ("Hitchcock") soll das schillernde und skandalreiche Leben des britischen Popstars auf die Leinwand bringen.


Boy George bei einem Auftritt im Jahr 2011 (Bild: Eva Rinaldi / flickr)

  • 20. Juni 2019, 15:27h, noch kein Kommentar

Nach Freddie Mercury in "Bohemian Rhapsody" und Elton John in "Rocketman" ist nun Boy George dran: Das schillernde Leben des britischen Popstars soll auf die Leinwand kommen.

Das Studio MGM hat den Filmemacher Sacha Gervasi ("Hitchcock") mit dem Drehbuch und der Regie beauftragt, wie die US-Branchenblätter "Variety" und Deadline.com berichteten. Der noch titellose Film soll unter anderem das Heranwachsen des Sängers in einer irischen Arbeiterfamilie und seine bewegte Karriere beleuchten. Gervasi hatte 2008 mit "Anvil! Die Geschichte einer Freundschaft" eine preisgekrönte Musik-Doku über die kanadische Metal-Band Anvil gedreht

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Drogen und Freiheitsberaubung

Boy George galt in den Achtzigerjahren mit seiner Band Culture Club als Schwulenikone. Wegen seiner Drogenabhängigkeit kam der 57-Jährige immer wieder mit dem Gesetz in Konflikt, seinen ersten von einem Gericht angeordneten Drogenentzug musste er 1986 durchführen. Schließlich ging es auch mit der Karriere bergab. 2005 wurde er in New York wegen Kokainbesitzes verhaftet und musste Sozialdienst ableisten (queer.de berichtete).

Im Jahr 2009 wurde er wegen Freiheitsberaubung in London zu 15 Monaten Haft verurteilt, weil er einen Callboy gegen dessen Willen gefesselt und geschlagen haben soll (queer.de berichtete). Wegen guter Führung war er aber bereits nach vier Monaten in den Hausarrest entlassen worden.

Danach sorgte er wieder für positive Schlagzeilen: 2013 veröffentlichte er sein erstes Album nach 18 Jahren. Im vorigen Jahr absolvierte Culture Club eine erfolgreiche USA-Tournee und brachte mit "Life" ein neues Studioalbum heraus (queer.de berichtete).

Unter dem Titel "Worried About the Boy" hatte die BBC bereits 2010 einen Fernsehfilm über das Leben des Sängers produziert. (cw/dpa)