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Zeitungsbericht

AKK zu Gast bei Hochzeit von schwulem Paar

Die umstrittene CDU-Chefin, die bislang eher durch LGBTI-feindliche Äußerungen aufgefallen ist, sagte, sie habe "gerne" gemeinsam mit ihrem Mann an der Feier im Saarland teilgenommen.


CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer will ihr Image als erbitterte LGBTI-Gegnerin offenbar aufweichen

Die christdemokratische Bundesvorsitzende Annegret Kramp-Karrenbauer und ihr Mann Helmut Karrenbauer waren nach einem Bericht der "Saarbrücker Zeitung" (Wochenendausgabe) Gäste einer standesamtlichen Trauung und der Hochzeitsfeier eines schwulen Paares im Saarland. Die Eheschließung habe am Freitag in Marpingen im Norden des Bundeslandes stattgefunden. "Es war eine private Einladung, die wir gerne angenommen haben", sagte Kramp-Karrenbauer der Zeitung.

Sie freue sich für das Paar und wünsche ihm für die gemeinsame Zukunft alles Gute, sagte die CDU-Chefin demnach. Nach Informationen des Blattes ist einer der Ehemänner, mit dem die Parteichefin und ihr Mann seit Jahren gut befreundet sei, Mitglied in der CDU.

AKK profilierte sich mit Homophobie und "Witzen" über Intersexuelle

Kramp-Karrenbauer war wegen mehrere LGBTI-feindlicher Äußerungen in den letzten Jahren in die Kritik geraten. So sprach sie sich 2015, damals als saarländische Ministerpräsidentin, gegen die gleichgeschlechtliche Ehe aus – mit dem Argument, dass ein solcher Schritt auch zur Anerkennung von Viel- oder Verwandten-Ehen führen könne (queer.de berichtete). 2017 behauptete sie, dass das "Fundament unseres gesellschaftlichen Zusammenhalts" durch heiratende Schwule und Lesben "schleichend erodiert" werden könnte (queer.de berichtete)

Dieses Jahr geriet die Politikerin in die Kritik, weil sie bei einem Faschingsauftritt in Baden-Württemberg erklärte, "Toiletten für das dritte Geschlecht" seien "für die Männer, die noch nicht wissen, ob sie noch stehen dürfen beim Pinkeln oder schon sitzen müssen. Dafür – dazwischen – ist diese Toilette" (queer.de berichtete). Das führte zu scharfer Kritik von SPD, FDP, Grünen und Linken an Kramp-Karrenbauer, aber zu Lob aus der AfD (queer.de berichtete). Kurz nach der Äußerung brachen ihre Umfragewerte ein, was teilweise auf ihre LGBTI-feindliche Haltung und ihre Unfähigkeit, sich für diskriminierende Äußerungen zu entschuldigen, zurückgeführt wurde. (AFP/dk)



#1 Ralph
  • 21.06.2019, 16:41h
  • Wir haben jetzt zwei Möglichkeiten: Entweder AKK ist schlicht eine Heuchlerin, die "beweisen" will, dass sie ja doch ganz anders denke als rede, und zwei Schwule ohne Selbstachtung haben ihr dazu Gelegenheit gegeben. Oder sie denkt tatsächlich anders als sie redet - das allerdings würde alles noch viel schlimmer machen, denn dann verriete sie ihre eigene Meinung, um rechtsradikale Wähler zu gewinnen.
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#2 globoProfil
#3 Julian SAnonym
  • 21.06.2019, 17:29h
  • "Sie freue sich für das Paar und wünsche ihm für die gemeinsame Zukunft alles Gute
    [...]
    ist einer der Ehemänner, mit dem die Parteichefin und ihr Mann seit Jahren gut befreundet sei"

    Bei anderen ist sie gegen die gleichgeschlechtliche Ehe, aber sobald es die eigenen Freunde betrifft, feiert man mit, freut sich für sie und wünscht ihnen alles gute...

    Das beweist nur wieder mal die Scheinheiligkeit, Verlogenheit und Doppelzüngigkeit dieser Madame...
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#4 Carsten ACAnonym
  • 21.06.2019, 17:41h
  • In der Vergangenheit hat AKK keine Gelegenheit ausgelassen, gegen LGBTI zu hetzen, Hass zu schüren, dumme Kalauer zu reißen, sich über LGBTI lustig zu machen, etc.

    Und wenn sie plötzlich merkt, dass das gar nicht mehr so gut ankommt, wie sie gehofft hatte und ihre Chancen auf die Macht schwinden, dann rudert sie plötzlich zurück.

    Das ist doch komplett unglaubwürdig:
    Wie sie wirklich denkt, hat sie oft genug gezeigt - jetzt das ist nur Marketing.
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#5 GrüzefixAnonym
  • 21.06.2019, 17:47h
  • Schnell noch versuchen irgendwas zu retten was nicht mehr zu retten ist.
    Akk wie lange lässt du schon dumme Homophobe Sprüche los, nicht erst seit gestern. Image aufpolieren geht anders. Einfach nur durch und durch ekelhaft diese Akk. Und so eine will Kanzlerin werden. Da habe ich kein gutes Bauchgefühl.
    Ich werde so eine Homophobe wie akk ganz bestimmt nicht wählen. Jeder der noch ein bisschen Respekt vor sich selbst hat wird das auch so sehen.
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#6 daVinci6667
  • 21.06.2019, 17:54h
  • Antwort auf #3 von Julian S
  • Yep absolut. Wäre einer der Ehemänner nicht selbst in der CDU wärs völlig unverständlich. Welches schwule Paar lädt schon Gegner der gleichgeschlechtlichen Ehe an seine Hochzeit ein?

    Ich frage mich ob die AKK nicht darum gebeten hat um ihr diesbezüglich miserables Image zu verbessern.
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#7 YannickAnonym
  • 21.06.2019, 18:33h
  • ------------------------------
    "Es war eine private Einladung, die wir gerne angenommen haben"
    -------------------------------

    Und direkt danach haben wir uns an die Presse gewendet, um dieses eigentlich sehr private Ereignis zu missbrauchen, um das komplett ruinierte Image aufzupolieren und vielleicht doch noch die Kanzlerkandidatur zu retten.
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#8 DramaQueen24Profil
  • 21.06.2019, 19:54hBerlin
  • Homophobe CDU-Chefin besucht Alibiveranstaltung, um ihre homophoben Äußerungen als falsch zu beweisen, was ihr niemand abnimmt.
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#9 AFD-WatchAnonym
#10 PeerAnonym
  • 21.06.2019, 20:16h
  • Das Schöne an AKK ist:
    Man braucht eigentlich gar nicht viel zu tun. Man braucht sich nur zurückzulehnen und zuzuschauen, wie die sich selbst demontiert.
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