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Polizeimeldungen

Ketchup-Attacke auf Lesbenfilmtage

Besucher*innen der Freiburger Lesbenfilmtage wurden von Unbekannten aus einem Auto heraus mit Tomatensauce beworfen. In Berlin kam es zu einer homophoben Schmiererei.

Auf die Freiburger Lesbenfilmtage wurde am Freitag ein Ketchup-Anschlag verübt. "Fassunglos: aus einem fahrenden Auto wurde eine rote Flüssigkeit auf Besucher_innen der #freiburgerlesbenfilmtage gespritzt", schrieb der Verein FLUSS am Freitagabend auf seiner Facebookseite.



Die Freiburger Polizei bestätigte den Vorfall am Samstag. Demnach wurden mehrere Menschen von einer größeren Menge Tomatensauce getroffen sowie Werbeaufsteller durch die Attacke beschädigt. Die Täter*innen konnten unerkannt entkommen. Nach Aussagen von Zeug*innen wurde das Ketchup aus einem kleinen schwarzen PKW geworfen.

Die Attacke ereignete sich nur einen Tag vor dem Freiburger CSD. Die Lesbenfilmtage finden noch bis Sonntag am Alten Wiehrebahnhof statt.

Homophober Vorfall auch in der Hauptstadt

In Berlin wiederum wurde am Freitag eine homophobe Schmiererei entdeckt. Laut Polizeibericht vom Samstag meldeten Passanten am Freitagabend gegen 18.40 Uhr einen homophoben Schriftzug in der Holzmarktstraße im Bezirk Mitte. Unbekannte hatten den 2,5 mal 1,6 Meter großen Schriftzug mit schwarzer Lackfarbe an die Fassade eines Wohnhauses geschmiert.

Nähere Angaben zu der Sachbeschädigung wurden im Polizeibericht nicht gemacht. Der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt übernahm die Ermittlungen. (cw)



#1 TimonAnonym
#2 FinnAnonym
#3 andreAnonym
  • 23.06.2019, 09:21h
  • Ich bin schon einmal mit einem rohen Ei beworfen wurden, in Barcelona. Wir wollten gerade essen gehen am Abend in einem bekannten schwulen Restaurant. Also ich nicht gezielt. Aber mich hats getroffen. Da ich nicht so hochsensibel bin, Schwamm drüber. Was solls. Shirt gewechselt im nahen Hotel. Weiter gings. Aufregen bringt nichts. Auch in dem Fall hier nicht. Die Betroffenen werden, irgendwann, ein Briefchen bekommen, daß die Ermittlungen eingestellt wurden. Ich würde keine Polizei holen. Ich würde vorher überlegen, ob das effektiv ist und Sinn macht. Bei solchen Dingen eher nicht.
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#4 vorsichtAnonym
  • 26.06.2019, 11:04h
  • Antwort auf #3 von andre
  • Ich wäre vorsichtig mit solchen Tipps.
    In deinem Einzelfall "kann" man das so sehen. Aber: man muss sich die gesamtgesellschaftliche Situation anschauen. Denn da nehmen solche Attacken zu.
    Also muss man sich schon überlegen, ob man da wirklich die "Schwamm drüber" Methode anwendet, oder wirklich im Sinne für alle handelt. Wenn jede "angebliche" Kleinigkeit ignoriert wird, dann kann man das im Großen und Ganzen auch nicht in den Griff bekommen.
    Natürlich kann man im selben Moment sein T-Shirt wechseln und weitermachen, aber am folgenden Tag wäre Handeln angesagt.

    Nicht nur aus Solidarität der LSBTTIQ gegenüber, sondern um solche Attacken bekannt werden zu lassen.
    Manche beschweren sich nämlich darüber, dass die aktuellen Zahlen von Angriffen etc. nicht der Realität entsprechen. Wie sollen die realen Zahlen jemals erfasst werden, wenn alle solches Verhalten sozusagen "dulden" ??

    ©BuntesUndSchönes
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