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Kommentare zu:
Festnahmen bei verbotenem CSD in Izmir


#1 vorausgeahntAnonym
  • 22.06.2019, 18:53h
  • Das habe ich mir fast schon gedacht.
    Kann man den Erdo nicht putschen?

    Patroklos, du bist mir mein Snickers schuldig.
    ;-)

    ©BuntesUndSchönes
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#2 FliegenAnonym
#3 FliegenAnonym
#4 WolfAnonym
  • 22.06.2019, 20:02h
  • Immer noch machen Schwule Urlaub dort.Ist ja so billig und die Bootsfahrten in der Ägäis so romantisch.
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#5 TomDarkProfil
  • 22.06.2019, 20:03hHamburg
  • Eigentlich wollte ich den Bericht aus Wut und Trauer lieber unkommentiert lassen.

    Denn leider hat die Türkei mit Erdogan ihre Chance, ein wirklich modernes und aufstrebendes Land zu werden, verspielt.

    Atatürk, der das Land 1923 zu einem säkularen und laizistischen Staat machte und vor der Zerstückelung der Alliierten bewahrte, hatte nicht ohne Grund wenig für das Kalifat übrig:

    "Islam, diese absurde Theologie eines unmoralischen Beduinen (Mohammed), ist eine verwesende Leiche, die unser Leben vergiftet".

    Erdogan führt sein Land im Rückwärts-Schritt wieder in die Sultanei und Unterdrückung.
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#6 zundermxeAnonym
  • 23.06.2019, 05:23h
  • Antwort auf #5 von TomDark
  • Ja, wenn es nur ein Erdogan wäre.
    Doch so einfach ist es leider nicht.

    Die einen stimmen mehrheitlich bei Wahlen für ihn obwohl sie in Deutschland in einem Land leben und meist auch geboren sind, indem sie deutlich mehr persönliche Freiheit leben können als in der Türkei.

    Die anderen stimmen für Erdogan indem sie ihren Urlaub dort verbringen und keine Verbindung zwischen Politik und persönlichem Konsumverhalten herstellen wollen.

    Ich hab ja nichts gegen Schwule, aber so wichtig ist das Thema dann wohl auch nicht... und überhaupt, die Türkei habe doch eine ganz eigene Kultur... wir in Deutschland können das doch gar nicht wirklich verstehen...

    Die Masse Mensch, die Erdogan so oder so unterstützt, ist das frustrierende und vor allem sehr ernüchternde.
    Die Erdogans des Alltags.
    Schließlich hat dies auch einiges an Aussage über Deutschland und die Menschen, die hier leben.
    Eine Seite ist die gelebte Aussage zum Demokratieverständnis und zur (nicht) gelebten Solidarität.

    Hier bietet sich das Gedankenspiel wir hätten in Deutschland einen Erdogan als Kanzler in christlicher Ausgabe.
    Was wäre in diesem Land los?
    Wer würde sich mit wem solidarisieren?
    Wie schnell kämen wohl wieder die Nazi-Vorwürfe, auch und wahrscheinlich insbesondere von denen, die den Erdogan seit Jahren unterstützen?

    Mein Verständnis ist da längst am Ende. Wem queere Menschen dem Verhalten nach schon egal sind, der sollte wenigstens mit Journalist*innen, Gewerkschaftler*innen und anderen Verfolgten eine demokratische Solidarität zeigen - jenseits der eigenen Meinung.
    Wer dazu nicht bereit ist, ist nicht wirklich demokratisch gesinnt und hat andere Werte aus denen heraus das persönliche Verhalten abzuleiten ist.
    Das mag Konsum, Glaube oder Ideologie sein. Völlig egal, es ist schlicht nicht akzeptabel für eine Demokratie.
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#7 Carsten ACAnonym
#8 HyenadykeProfil

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