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- 07. September 2005 1 Min.
Sacramento Nach dem Senat hat nun auch das Repräsentantenhaus Kaliforniens für eine Öffnung der Ehe für Lesben und Schwule gestimmt. Im zweiten Anlauf votierten die Abgeordneten mit Mehrheit von 21 zu 15 Stimmen für die landesweit erste Eheöffnung durch Parlamentarier. Nun liegt der Entwurf zur Unterschrift beim republikanischen Gouverneur Arnold Schwarzenegger, der bis zum 9. Oktober entscheiden muss. Eine Zustimmung ist unsicher: einerseits sagte Schwarzenegger im letzten Jahr, er werde in der Frage unterstützen, was Gesetz werde oder von Richtern verlangt werde. Zugleich gehe es ihm aber um den Bürgerwillen. In einem Volksentscheid aus dem Jahr 2000, derzeit vor Gerichten, stimmten die Bürger Kaliforniens für eine Definition der Ehe als Verbindung von Mann und Frau. Lesben und Schwule feierten die Abstimmung in der Landeshauptstadt Sacramento als historischen Sieg, weil nun zum ersten Mal US-Parlamentarier für die Homo-Ehe votiert haben. Im Staat Massachusetts sind gleichgeschlechtliche Trauungen bereits erlaubt. Sie wurden dort aber durch eine Entscheidung des Obersten Gerichtshofes in dem Ostküstenstaat genehmigt. (nb)













Jetzt bin ich gespannt, was der "Terminator" in dieser Frage entscheidet. Das gerade dieser Schauspieler aus Österreich maßgeblichen Einfluss auf den weiteren Verlauf des Kampfes um die Eheöffnung hat, ist sehr "verblüffend".