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Australien

Rugby-Star Israel Folau: Doch kein Geld von Fans

Die Crowdfunding-Website GoFundMe zieht den Stecker bei der Spendensammlung des homophoben Sportlers. Man toleriere keine "Werbung für Diskriminierung".


Folau meint, Schwule und Lesben sollten "für ihre Sünden Buße tun und sich Gott zuwenden" (Bild: Eva Rinaldi / flickr)

Der australische Rugby-Star Israel Folau ist mit einer Spenden-Aktion im Internet gegen seine Kündigung wegen der Beleidigung von Homosexuellen gescheitert. Die Betreiber der Website GoFundMe erklärten die Aktion am Montag für beendet, weil sie aus ihrer Sicht gegen die Geschäftsbedingungen verstößt. Das kalifornische Unternehmen toleriere nicht, wenn andere diskriminiert würden. Das bereits eingenommene Geld von mehr als 750.000 australischen Dollar (knapp 460.000 Euro) soll nun an die Spender zurückgezahlt werden.

"Als Firma sind wir sehr engagiert im Kampf für Gleichbehandlung von LGBTIQ-Menschen und wollen ein Klima der Inklusivität fördern", erklärte Sprecherin Nicola Britton. "Während wir es begrüßen, wenn GoFundMe an verschiedenen gesellschaftlichen Debatten teilnimmt, tolerieren wir keine Werbung für Diskriminierung oder Ausgrenzung."


Diese Spendenseite ist inzwischen offline

Folau wollte drei Millionen von Fans einsammeln

Folau, der vergangenes Jahr bestbezahlter Rugby-Spieler der Welt war, wollte eigentlich drei Millionen Dollar zusammenbringen, um juristisch gegen seine Kündigung durch Australiens Rugbyverband RA (Rugby Australia) vorzugehen (queer.de berichtete). Der Verband hatte einen millionenschweren Vier-Jahres-Vertrag mit dem 30-Jährigen aufgelöst, weil er in sozialen Netzwerken gegen Homosexuelle agitiert hatte und damit gegen die Verhaltensregeln des Verbandes verstoßen habe (queer.de berichtete). Mit der Auflösung des Vertrags ist die Karriere des 73-fachen Nationalspielers praktisch beendet. Laut Medienberichten will der Rugby-Spieler für den Rausschmiss eine Entschädigung in Höhe von zehn Millionen Dollar erstreiten.

Unter anderem hatte der streng gläubige evangelikale Christ behauptet, dass auf Homosexuelle die Hölle warte (queer.de berichtete). Erst vor einer Woche bekräftigte er seine Äußerungen während einer Predigt in seiner Kirchengemeinde in Sydney. Er bezeichnete in der live im Internet übertragenen Ansprache Homo- und Transsexualität als unchristlich (queer.de berichtete). (dpa/dk)



#1 LotiAnonym
  • 24.06.2019, 09:11h
  • Vergiss es Mann. Geh selber mit dem Hut herum in Deiner Gemeinde. Vielleicht kommen ja dabei ein paar Kröten zusammen. Sehr gute Reaktion von Seiten dieser Plattform.
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#2 DramaQueen24Profil
  • 24.06.2019, 10:06hBerlin
  • Richtige Entscheidung der Plattform. Das bereits eingesammelte Geld kam, und da verwette ich meinen fetten Hintern, zu einem Großteil von Menschen, die wie er sind: Bigott, homophob und Christen der schlimmsten Sorte!
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#3 QueerBierHereEhemaliges Profil
  • 24.06.2019, 10:44h
  • Antwort auf #2 von DramaQueen24
  • Da die Klage ziemlich sicher eh nicht erfolgreich gewesen wäre hätten die Leute Ihr Geld quasi verbrannt.... Sinnlos Geld ausgegeben um vom Richter zurecht gewiesen, wär jetzt auch net des schlimmste, hätt ich den lappen schon gegönnt
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#4 TheDadProfil
  • 24.06.2019, 10:54hHannover
  • "" "Als Firma sind wir sehr engagiert im Kampf für Gleichbehandlung von LGBTIQ-Menschen und wollen ein Klima der Inklusivität fördern", erklärte Sprecherin Nicola Britton. "Während wir es begrüßen, wenn GoFundMe an verschiedenen gesellschaftlichen Debatten teilnimmt, tolerieren wir keine Werbung für Diskriminierung oder Ausgrenzung." ""..

    Na Hallo..
    Und man braucht etwa eine Woche um zu verstehen mit wem man sich dort ins Bett gelegt hat ?
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#5 KestonAnonym
  • 24.06.2019, 11:06h
  • Traurig das so viel Geld zussammen kommen konnte. Einfach krank. Und wenn die Hölle auf gays wartet, dann ist das immerhin die sache der schwulen und nicht der gläubigen die sich lieber um sich selber kümmern sollten.
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#6 FinnAnonym
  • 24.06.2019, 18:51h
  • Gut, dass die Website das gestoppt hat.

    Geld zu sammeln, um Hass zu verbreiten ist nicht Ziel von solchen Websites.

    Und dass das auch noch von jemandem kommt, der so viel Kohle hat, aber lieber das Geld anderer zum Hetzen nutzt, sagt sehr viel über seinen Charakter.
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#7 Patroklos
  • 24.06.2019, 19:52h
  • Das geschieht im ganz recht! Dieser Unperson wirft man nicht noch das Geld in den Rachen!
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#8 SolanaceaeAnonym
  • 25.06.2019, 10:28h
  • Antwort auf #5 von Keston
  • Da stimme ich dir voll und ganz zu.

    Warum kann man das Geld nicht für Positives ausgeben? Warum für Hass? Warum nicht um Obdachlosen ein neues zu Hause zu geben, In die Schulbildung, in Spielplätze investieren, warum das Geld nicht für Opfer von Straftaten ausgeben? Mir würde so vieles einfallen. Aber Nur um zu Hassen?
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