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Auszeichnung

Billy Porter erhält Hollywood-Stern

Der Star aus der Serie "Pose" gehört neben Julia Roberts und Laurence Fishburne zu den Künstlern, die in Hollywood neu mit einem Stern geehrt werden.


Billy Porter in seiner Paraderolle in "Pose" (Bild: FX)

  • 24. Juni 2019, 13:38h, noch kein Kommentar

Schauspieler und Sänger Billy Porter wird im kommenden Jahr einen Stern auf dem weltberühmten Hollywood Walk of Fame erhalten. Das teilte die Handelskammer von Hollywood mit, die mit den Sternen seit über 60 Jahren besondere Leistungen in Film, Fernsehen, Musik, Radio und Theater ehrt.

Porter erhält den Stern wegen seiner Leistungen als Bühnenschauspieler. Der 49-Jährige spielte etwa am Broadway die Rolle der Lola in dem Erfolgsmusical "Kinky Boots", das von Harvey Fierstein und Cyndi Lauper geschrieben wurde. Dafür wurde er 2013 mit dem Tony Award als bester Theaterschauspieler und ein Jahr später mit dem Grammy für das beste Theateralbum ausgezeichnet. Außerdem war er auch in Kinofilmen ("The First Wives Club", "Broken Hearts Club – eine romantische Komödie") und TV-Serien ("American Horror Story: Apocalypse") zu sehen. Hochgelobt wird er vor allem für seine Darstellung von Pray Tell in der LGBTI-Serie "Pose", für die er für den Golden Globe nominiert worden war (queer.de berichtete). Die erste Staffel von "Pose" ist in Deutschland auf Netflix abrufbar.

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2020 sollen 35 Sterne vergeben werden

Insgesamt sollen laut der Handelskammer 35 Künstlerinnen und Künstler im kommenden Jahr einen Stern erhalten. Darunter sind auch absolute Superstars wie Oscar-Preisträgerin Julia Roberts, Emmy-Preisträger Laurence Fishburne, Kult-Regisseur Spike Lee oder Model Cindy Crawford. Auch der schwule TV-Moderator Andy Cohen soll einen Stern erhalten. Cohen machte vor einem knappen halben Jahr Schlagzeilen, als er die Geburt seines ersten Sohnes bekannt gab (queer.de berichtete). Ebenfalls ausgezeichnet wird Mahershala Ali, der für seine schauspielerischen Leistungen im Film "Moonlight" einen Oscar erhalten hatte (queer.de berichtete).

Letztes Jahr wurden bereits der schwule Produzent Ryan Murphy mit einem Stern geehrt, der neben "Pose" weitere Kultserien wie "Nip/Tuck", "Glee" und "American Horror Story" erfunden und ins Fernsehen gebracht hatte (queer.de berichtete). (dk)