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Vom Bossa Nova inspiriert

Einzigartiger Folk und souliger Chamber-Pop

Mit "Saudade" hat das Berliner Indie-Pop-Duo Keøma ein neues Album veröffentlicht.


Spätestens seit "Bad Behaviour" aus dem letzten Jahr sind Keøma unter den wichtigsten Protagonisten der deutschen Musikszene und verzaubern mit einzigartigem Folk und souligem Chamber-Pop
  • 25. Juni 2019, 06:03h, noch kein Kommentar

Keøma, das sind die in Berlin lebende australische Multi-Instrumentalistin und Produzentin Kat Frankie sowie der Kölner Singer-Songwriter Chris Klopfer. Sie ist spätestens seit "Bad Behaviour" aus dem letzten Jahr unter den wichtigsten Protagonisten der deutschen Musikszene und verzaubern mit einzigartigem Folk und souligem Chamber-Pop. Er kommt aus der Welt des Indie und schreibt neben seinen englischen Titeln auch auf Deutsch, u.A. mit Gisbert zu Knyphausen oder Moritz Krämer.

"Saudade" vom Bossa Nova inspiriert


Das neue Album "Saudade" von Keøma ist am 7. Juni 2019 erschienen

Fragt sich nur: Was hat diese beiden zusammengeführt? Die Story dahinter ist schnell erzählt: Klopfer sah sich einst eine Performance von Frankie an – und zack: kamen die beiden ins Gespräch. "The rest is history". Auf ihren Namen für das gemeinsame Projekt kamen die beiden übrigens über ihre Leidenschaft für den gleichnamigen Italowestern von Enzo G. Castellari, in dem Keoma (Franco Nero), Sohn eines weißen Vaters und einer indianischen Mutter, in seine Heimat zurückkehrt – nur um festzustellen, dass dort der tyrannische Südstaatengeneral Caldwell (Donald O'Brien) und eine Seuche ihr Unwesen treiben.

Weniger düster geht es hingegen auf dem neuen Album "Saudade" zu: eine Pop Platte, die auch vom Bossa Nova inspiriert wurde – geschrieben und aufgenommen in einer scheinbar glücklichen Phase. Wer genau hinhört, wird hinter dem euphorischen Sound des Duos jedoch ebenso Melancholie entdecken, immerhin gibt Klopfer zu, dass ein großer Teil der Lyrics Sehnsüchte reflektiert: "Diese Songs drehen sich um die Sehnsucht nach einem Zuhause und einer Auszeit. Im großen, kalten Berlin habe ich mich isoliert gefühlt – als sei ich ein kleiner small town boy. Am Ende drückt Saudade das Verlangen nach einem Ort aus, den man Zuhause nennen kann – mit all den Menschen, die man liebt." (cw/pm)

Direktlink | Offizielles Video zu "Lovers"

Keøma – Tour 2019

05.09. – München, Ampere
06.09. – Köln, Artheater
08.09. – Leipzig, Täubchenthal
09.09. – Berlin, Lido
10.09. – Hamburg, Nochtspeicher
11.09. – Wiesbaden, Schlachthof