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Antwort aufs "Drag Race"

Heidi Klum präsentiert deutsche Dragqueen-Show

Das Fräuleinwunder aus Bergisch Gladbach kriegt einen neuen Job: Zum Jahreswechsel soll eine Art deutsche Version von "RuPaul's Drag Race" auf ProSieben an den Start gehen. Auch Conchita Wurst und Bill Kaulitz sind bei der Eigenproduktion dabei.


Heidi Klum als Moderatorin in "Project Runway" (Bild: Lifetime)

"Wie verwandeln sich Männer in hinreißende Glamour-Girls?" Diese Frage beantwortet ProSieben nach Angaben seiner Instagramseite "ab diesem Winter" – und zwar zur Hauptsendezeit. Dann soll Heidi Klum gemeinsam mit Bill Kaulitz, dem Bruder ihres Verlobten Tom, und ESC-Siegerin Conchita Wurst in der Jury der Show "Queen of Drags" sitzen.

Die Show soll sich an Klums Erfolgsformat "Germany's Next Topmodel" orientieren, mit dem die 46-Jährige seit der Premiere im Januar 2006 Spitzenquoten einfährt. Zehn Dragqueens sollen in eine Luxusvilla einziehen und dort über mehrere Wochen zusammenleben. Wöchentlich müssen sie neue Aufgaben erfüllen, um im Rennen bleiben zu können.

Der Privatsender stellte das Format am Mittwoch bei den "Screenforce Days" in Köln vor. "Ich liebe und bewundere die Drag-Kunst seit Jahren", erklärte Klum in einer Video-Liveschaltung. "Deswegen freue ich mich, dieser Kunst und ihren eindrucksvollen Protagonisten in einer neuen ProSieben-Show zum ersten Mal im deutschen Fernsehen eine Bühne zu geben."

Kaulitz erklärte, er freue sich auf die Reihe: "Mode, Kostüme und Make-up sind meine Leidenschaft, seitdem ich ein kleines Kind war. Ich liebe Drags, brenne für die Show und freue mich, dass Deutschland nun endlich unsere besten und buntesten Drags zu sehen bekommt!" Conchita ergänzte: "Drag ist eine sehr vielfältige Ausdrucksform und die Künstler dahinter haben Tiefgang und viel mehr zu bieten, als nur schillernde Kleidung, Perücken und Make-up."

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Klum besuchte CSD Los Angeles

Klum wird weiterhin für ProSieben die erfolgreiche Show "Germany's Next Topmodel" moderieren. Bislang ist sie noch nicht mit dem Thema Drag in Berührung gekommen. In den USA war sie aber in der Schwulenszene als Moderatorin der Realityshow "Project Runway", die sie von 2004 bis 2018 mitproduzierte und präsentierte, sehr beliebt. In der Sendung treten Modedesigner gegeneinander an – dabei gab es bereits viele queere Kandidaten, deren sexuelle Orientierung auch immer wieder thematisiert wurde.

Erst vor zwei Wochen sorgte Klum für Aufsehen, als sie gemeinsam mit ihren Kindern den CSD Los Angeles besuchte und für Akzeptanz warb. Dabei zeigte sie sich mit der bekannten Dragqueen Laganja Estranja, die als Kandidatin der sechsten Staffel der Realityspielshow "RuPaul's Drag Race" landesweite Bekanntheit erlangte (queer.de berichtete).

Instagram / heidiklum | Heidi Klum mit Laganja Estranja beim CSD Los Angeles

Gegenüber DWDL erklärte ProSieben-Chef Daniel Rosemann, dass sein Sender "schon lange" darüber nachgedacht habe, eine Show mit Dragqueens zu produzieren. Bei ProSieben freue man sich, dass man Heidi Klum nach 14 Jahren "Topmodel" endlich überzeugen konnte, eine weitere Show zu übernehmen. "In der vorletzten Staffel #GNTM haben unsere Zuschauer die Drag-Folge sehr gefeiert. Deswegen haben wir jetzt mit der ProSiebenSat.1-Produktionsfirma Red Seven eine eigene Show entwickelt", sagte Rosemann. (dk)

Wöchentliche Umfrage

» Ist Heidi Klum die richtige Moderatorin für die neue TV-Show "Queen of Drags"?
    Ergebnis der Umfrage vom 01.07.2019 bis 08.07.2019


#1 gut_aberAnonym
  • 26.06.2019, 17:44h
  • Liebe Heidi,

    Dieses Format in Deutschland zu senden, finde ich toll. Haben wir in deutschen Sendern dringend nötig.
    Nur ist es etwas schade, dass die Frauen in die sogenannte Röhre schauen - du verstehst bestimmt - ich schreibe von Frau zu Frau. Vielleicht kommt ja jemand auf die Idee, eine Art "Herzblatt" für Frauen zu entwickeln, für alle Frauen selbstverständlich :-)

    ©BuntesUndSchönes
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#2 BoykottAnonym
  • 26.06.2019, 17:52h
  • Hoffentlich wird das noch vor der Veröffentlichung boykottiert.
    Die Klum hatte bis auf diesen CSD keinen Bezug zu Drag.

    Vor allem beim Sender Pro7 und dessen Zielgruppe wird es mMn darauf rauslaufen dass die Drag Queens nur als Clowns und Zirkus ähnliche Bespaßung für die Heteor Zuschauer ihren Kopf hinhalten müssen.
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#3 DominikAnonym
  • 26.06.2019, 18:35h
  • Antwort auf #2 von Boykott
  • Die Hupfdohle ist doch bekannt dafür, dass sie einfach aus allem versucht Geld zu machen. Die würde auch eine Kuppelshow für Giraffen moderieren, wenn sich das finanziell für sie lohnt.
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#4 timBAnonym
#5 gut_aberAnonym
#6 MarcAnonym
  • 26.06.2019, 19:13h
  • Womit geklärt wäre, warum sich diese Moderatorendarstellerin kürzlich erstmals und überraschend mit einer Dragqueen auf einem Foto sehen ließ. Was soll das, was qualifiziert diese Person thematisch für solch ein Format - außer ihr unbedingter Wille, für Geld alles zu tun und jeden vor der Kamera zum Idioten zu machen?
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#7 dorfpflanze
  • 26.06.2019, 19:22h
  • Heidi Klum..kenn ich nicht :-)
    Kann das nicht jemand professionelles moderieren.. Conchita wäre besser...Quatsch ist auf jeden Fall besser ;-)
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#8 GrüzefixAnonym
  • 26.06.2019, 20:08h
  • Da hat sie für sich eine neue Marktlücke entdeckt. Ein Grund es nicht zu schauen.
    Da hätte man doch echt jemand anderes finden können. Sie war noch nie auf einen CSD weder in Amerika noch in Deutschland und zack kurz vor dem Sendestart noch schnell ein paar CSDs besuchen damit auch jeder glaubt sie sei tolerant. Hoffe die Sendung wird ein Flop.
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#9 gut_aberAnonym
#10 Patroklos
  • 26.06.2019, 20:31h
  • Heidi Klum ist als Moderatorin für dieses Format völlig ungeeignet! Hier wäre Olivia Jones klar die bessere Lösung dafür gewesen.
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