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- 07. September 2005 1 Min.
Warschau Mehrere polnische Schwule und Lesben haben beim Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte eine Beschwerde über Lech Kaczynski eingereicht. Der Warschauer Bürgermeister hatte den CSD in der Hauptstadt verboten und habe damit ihre Rechte verletzt, argumentieren die Aktivisten. Kaczynski tritt bei den Parlamentswahlen in Polen am 25. September als Vorsitzender der nationalistischen Partei "Recht und Gerechtigkeit" (PiS) an - rund 60 Prozent der Mandate könnten auf seine Partei und die liberal-konservative "Bürgerplattform" (PO) entfallen. Die Wende nach Rechts in Polen könnte Kaczynski in die nationale Regierungs bringen, bei den Umfragen zur Präsidentschaftswahl steht er mit 23 Prozent jedoch nur an zweiter Stelle hinter Donald Tusk (PO). (nb)
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