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US-Präsidentschaftswahl 2020

Buttigieg sammelt über 30 Millionen Dollar an Spenden ein

Der US-Wahlkampf ist teuer – und der einzige offen schwule Kandidat spielt das Millionenspiel erfolgreich mit.


Mayor Pete gilt als der Überraschungskandidat der Wahlsaison 2019/20 in den USA (Bild: peteforamerica.com)

US-Präsidentschaftskandidat Pete Buttigieg hat in diesem Jahr bereits mehr als 30 Millionen Dollar an Wahlkampfspenden erhalten. Wie die Kampagne des offen schwulen Politikers am Montag mitteilte, konnte er im zweiten Quartal diesen Jahres 24,8 Millionen Dollar (22 Millionen Euro) von 294.000 Spendern einsammeln. Im ersten Quartal waren es "nur" 7,1 Millionen Dollar (6,3 Millionen Euro). Buttigieg hat damit bereits jetzt – 16 Monate vor der eigentlichen Präsidentschaftswahl – mehr Geld gesammelt, als die großen Parteien SPD oder CDU im gesamten Bundestagswahlkampf 2017 ausgegeben haben.

Die anderen demokratischen Kandidaten haben ihre Spenden im zweiten Quartal noch nicht veröffentlicht. Im ersten Quartal hatten Bernie Sanders (18 Millionen Dollar), Kamala Harris (12 Millionen Dollar) und Beto O'Rourke (9 Millionen Dollar) noch mehr Geld als Buttigieg eingenommen. Im selben Zeitraum hatte Präsident Donald Trump über 30 Millionen Dollar an Spenden erhalten.

Twitter / PeteButtigieg | Via Twitter sagt Buttigieg Danke – und wirbt um weitere Spenden

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Buttigieg bei mehr als 70 "Fundraisers" dabei

Für die Spenden musste der Bürgermeister viel arbeiten: Allein im zweiten Quartal war er bei mehr als 70 "Fundraisers" anwesend, also bei Veranstaltungen, bei denen Anhänger gegen eine Spende teilnehmen und möglicherweise mit dem Kandidaten sprechen oder Selfies machen dürfen, meist bei einem Abendessen.

Buttigieg, der Bürgermeister der 100.000 Einwohner zählenden Stadt South Bend in Indiana, hatte im Januar seine Präsidentschaftskandidatur bekannt gegeben (queer.de berichtete). Anfangs belächelt, führte er einen überraschend effektiven Wahlkampf und konnte viele Sympathien einheimsen. Bereits im März qualifizierte er sich für die Teilnahme an einer TV-Debatte – eine Premiere für einen offen schwulen Kandidaten (queer.de berichtete). In der Debatte Ende Juni schlug sich der 37-Jährige laut US-Medien gut (queer.de berichtete).

Kürzlich kam eine Umfrage zu dem Ergebnis, dass Buttigieg – sollte er die demokratischen Vorwahlen gewinnen – im November 2020 gute Chancen hat, Trump als Präsident abzulösen (queer.de berichtete). Im Feld der mehr als 20 Präsidentschaftskandidaten liegt der Bürgermeister meist unter den Top-5. Als Favorit unter den Demokraten gilt weiterhin Ex-Vizepräsident Joe Biden. (dk)



#1 DramaQueen24Profil
  • 02.07.2019, 16:52hBerlin
  • Er hat verflucht wenig Chancen zu gewinnen, aber verflucht noch mal, wäre das ein Ding, wenn er gegen Trump nicht nur antreten, sondern auch noch gewinnen würde! Da würde ich die ganze Nacht wach bleiben!!!!
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#2 FinnAnonym
#3 Carsten ACAnonym
#4 Garfield
  • 03.07.2019, 09:12h
  • Wenn man sich überlegt, dass Trump und Clinton bei den letzten Wahlen zusammen über 1,1 Milliarden Dollar gesammelt habe, muss man zu den 30 Millionen doch nichts weiter sagen, oder?
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#5 Carsten ACAnonym
  • 03.07.2019, 09:17h
  • Antwort auf #4 von Garfield
  • Würde er Kandidat werden, würden ja auch noch viel mehr Spenden kommen, die sich jetzt auf alle Demokraten verteilen.

    Wobei es schon auch viel über eine angeliche Demokratie aussagt, dass der Wahlerfolg von der finanziellen Ausstattung abhängt.
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#6 Patroklos
  • 03.07.2019, 09:26h
  • In der Historie der US-Präsidenten gab es einen, der das Amt von 1857 bis 1861 innehatte und in der Geschichte der USA der erste schwule Träger dieses Amtes gewesen sein könnte:

    en.wikipedia.org/wiki/James_Buchanan

    Möglich ist es aber auch, daß die beiden Männer einfach nur beste Freunde waren. Leider kann man beide heute nicht mehr befragen.
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