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Kommentare zu:
Uni Halle geht auf trans Studierende zu


#1 Julian SAnonym
  • 09.07.2019, 15:17h
  • Sehr vorbildlich. So sollte das an allen Unis sein.

    Aber auch ein Armutszeugnis für die schwarz-rote Bundesregierung, die eine Reform weiterhin aufschiebt und die Änderung so langwierig, kompliziert, teuer und bürokratisch wie bisher belässt und damit solche "Notlösungen" erst erforderlich macht.

    Jetzt müssen andere schon Union und SPD zeigen, wie man schnell den betroffenen Personen helfen kann und Fortschritte schnell umsetzen kann.
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#2 Klaus LeberhartingerAnonym
  • 09.07.2019, 16:37h
  • "Voraussetzung für diese Namensänderung ist, dass für die betroffenen trans Studierenden bereits einen Antrag auf Namensänderung beim Amtsgericht gestellt worden ist."

    Was soll der Unsinn?
    Seit der Änderung des Personenstandsgesetzes (§45b) sind Verfahren nach dem TSG doch überflüssig geworden.

    Kann mir nicht vorstellen, dass "Studierende" jetzt noch das TSG durchlaufen, wenn es doch viel einfacher geht.
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#3 PetterAnonym
#4 AnonymAnonym
  • 09.07.2019, 18:15h
  • campus-halensis "Trans*Studierende können selbst gewählten Namen führen"

    "Vorausgesetzt: Der Antrag auf Namensänderung beim Amtsgericht ist gestellt."

    Die Forderung nach einer Antragstellung zur TSG Begutachtung als Verbesserung zu verkaufen, ist wohl kaum gerechtfertigt.
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#5 LillyComptonAnonym
  • 09.07.2019, 19:17h
  • Theoretisch ist das schon lange möglich, auch ohne Antrag, allerdings ist das dann Freiwillig.

    Ging bei meinem Arbeitgeber und meiner Bank völlig Problemlos nachdem ich denen das mitgeteilt hatte.

    Die Schule hätte sas auch dürfen, abeeer die sind eben in einem Nazikaff und haben auch den Gerichtsbeschluss bestanden.

    Ich empfinde das ganze Manöver nur als billige Marketingmaßnahme um sich Transfreundlicher zu zeigen als man ist.

    Sachsen....
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#6 LillyWayneAnonym
  • 10.07.2019, 00:57h
  • Antwort auf #5 von LillyCompton
  • Was hat bitte das Nazigelaber hier schon wieder zu suchen? Und was ist mit Sachsen? Die Uni Halle ist in Sachsen-Anhalt und das sind, wenn du schon mal in Sachsen und in Sachsen-Anhalt warst, wie zwei unterschiedliche Welten. Für jemand der nach Gleichberechtigung sucht und Klischees bekämpfen will haust du ganz schönen Müll raus, du pseudo weltverbesserer

    Ganz im Ernst es macht mich stinksauer, wenn ich immer dieses ihr seid nazis gelaber höre, wenn irgendwas nur annähernd diskriminierend ist. Dafür gibt's auch andere Begriffe! Man man man, immer groß das maul auf machen wenn man diskriminiert wird, aber selber ein ganzes bundesland diskriminieren.
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#7 TheDadProfil
  • 10.07.2019, 15:13hHannover
  • Antwort auf #2 von Klaus Leberhartinger
  • ""Was soll der Unsinn?
    Seit der Änderung des Personenstandsgesetzes (§45b) sind Verfahren nach dem TSG doch überflüssig geworden.""..

    Wie kommst Du auf die Idee ?

    Die Änderung im Personenstandsgesetz (§45b) hat mit dem TSG nichts zu tun, denn es handelt sich um die Erweiterung auf die "Dritte Option", und damit um die zusätzliche Eintragung "divers" für intergeschlechtliche Menschen..
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#8 Klaus LeberhartingerAnonym
  • 10.07.2019, 17:40h
  • Antwort auf #7 von TheDad
  • Nicht glauben, sondern wissen!

    Bitte verbreiten Sie keine Gerüchte!

    Sie hätten das Gesetz auch selbst lesen können. Da steht nichts von "intergeschlechtlich".
    Man kann mit einem einfachen ärztlichen Attest ( Variante der Geschlechtsentwicklung, die nicht näher definiert ist) oder einer eidesstattliche Erklärung beim Standesamt den Vornamen und den Geschlechtseintrag ändern lassen und zwar nicht nur in divers, sondern auch in männlich oder weiblich.
    Es gibt also keinen Grund mehr, das TSG anzuwenden. Es sei denn, man möchte das ohnehin löchrige Offenbarungsverbot nutzen. Ob das die Gutachten, Gerichtsverfahren und Kosten wert ist, ist wohl mehr als fraglich.
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#9 TheDadProfil
  • 10.07.2019, 20:31hHannover
  • Antwort auf #8 von Klaus Leberhartinger
  • ""Sie hätten das Gesetz auch selbst lesen können. Da steht nichts von "intergeschlechtlich". ""..

    Du hättest dich dazu auch umfassend informieren können, es gab nicht nur hier eine breite Diskussion dazu..

    Übrigens :

    ""(1) Personen mit Varianten der Geschlechtsentwicklung können gegenüber dem Standesamt erklären, dass die Angabe zu ihrem Geschlecht in einem deutschen Personenstandseintrag durch eine andere in § 22 Absatz 3 vorgesehene Bezeichnung ersetzt oder gestrichen werden soll. Liegt kein deutscher Personenstandseintrag vor, können sie gegenüber dem Standesamt erklären, welche der in § 22 Absatz 3 vorgesehenen Bezeichnungen für sie maßgeblich ist, oder auf die Angabe einer Geschlechtsbezeichnung verzichten,""..

    Amtsdeutsche Umschreibung für
    "Intergeschlechtlich"..

    www.gesetze-im-internet.de/pstg/__45b.html

    Denn ich hab das gelesen..

    Du auch ?

    Offenbar nicht, denn Trans*-Menschen sind keine solchen Menschen
    ""mit Varianten der Geschlechtsentwicklung""..

    Den Rest hat Dir dazu dann auch schon "Petter" erklärt :

    ""Aber die Bundesregierung will ja gerade, dass dieses Dritte Geschlecht nur für Intersexuelle o.ä. angewendet wird und nicht von Trans-Personen "missbraucht" wird.""..

    Noch Fragen ?
    Nein ?
    Danke für das Gespräch..
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#10 Klaus LeberhartingerAnonym
#11 feli491Anonym
  • 11.07.2019, 11:22h
  • Antwort auf #10 von Klaus Leberhartinger
  • Ich würde dir sehr gerne in allem Recht geben, aber zumindest in einem Punkt ist es eben nicht so einfach, wie du es darstellst:

    Die Krankenkassen verlangen in aller Regel die Gutachten von der VÄ/PÄ, bevor sie die Kostenübernahme für angleichende Operationen bestätigen. Auch einige Chirurgen verlangen die, um sich abzusichern. Mit der Regelung nach PStG entfallen diese Gutachten. Nach meinem Wissen gibt es da noch keine entsprechenden Präzedenzfälle, wie die Krankenkassen und Ärzte sich verhalten, wenn die VÄ/PÄ nach PStG durchgeführt wurde und danach die Operationen beantragt werden. In der Hinsicht muss man also abwarten, bis es da entsprechende Präzedenzfälle gibt, bevor man wirklich sagen kann, wie überflüssig das TSG durch die Regelung geworden sein kann...
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#12 Klaus LeberhartingerAnonym
#13 TheDadProfil
#14 Klaus LeberhartingerAnonym
#15 TheDadProfil
  • 14.07.2019, 10:56hHannover
  • Antwort auf #14 von Klaus Leberhartinger
  • ""Die Gutachten für Operationen zahlen die Kassen. Die Gutachten für das TSG sind überflüssig.""..

    Die Gutachten dienen den Kassen sich vor solchen "Kosten" zu schützen, indem man die "Beweislast" auf den "Kassenpatienten" verlagert..

    Meine Frage mit dem "Wunschdenken" forderte eigentlich dazu heraus eine Strategie zu veröffentlichen mit der es möglich wäre diese Gutachter-Kosten auf die Kassen oder andere Solidar-Systeme zu verlagern, um die Menschen von diesen Kosten zu befreien..

    Über die Notwendigkeit solcher Gutachten zu streiten ist eine völlig andere Frage..

    Fakt bleibt, so lange es diese Gutachten gibt, bleiben die betroffenen auf diesen Kosten sitzen..

    Es ist immer noch eine Sache dafür zu streiten diese Gutachten abzuschaffen..

    Eine andere Sache ist es sich darüber zu streiten wer dafür so lange es sie gibt, diese Kosten zu tragen hat, denn für den weiteren Verlauf kommen die Kassen dann ja auch auf..

    Wozu dann also erst diese Kosten, die zu nichts dienen als die Menschen vom System der Gesundheit fern zu halten ?

    Und wer geht dann hier endlich mal den Weg über die Instanzen, um Höchstrichterlich feststellen zu lassen daß es verfassungswidrig ist Bürger der BRD von Gesundheitsleistungen fern zu halten, zumal es seit ein paar Jahren sogar das System der "Zwangsversicherung ALLER" per Gesetz gibt, aus denen über verschiedene Funktionen der Kassen dann immer noch etwa 1 Million Bürger*innen herausgedrängt bleiben ?
  • Antworten » | Direktlink » | zu #14 springen »

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