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Kommentare zu:
Studie: Demenz-Risiko unter LGBTI besonders hoch


#1 wrap7Profil
  • 15.07.2019, 18:01hFrankfurt
  • Es ist erst einmal nur eine Korrelation, mehr nicht. Dagegen ergaben mehrere Studien dass Alzheimer und Parodontose häufig zusammen in Erscheinung treten.
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#2 Sabelmann
  • 16.07.2019, 03:23h
  • Upps...schon wieder eine Studie! Langwelit mich schon! Da soll man NICHT zum Hypochonder werden?
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#3 körmetAnonym
  • 16.07.2019, 04:40h
  • Da muss man aber auch mal schauen, aus welchem Land diese Studie kommt.

    1.) Vor ca. 10 Jahren musste jeder, der z.B. bei der Post einen Job übernahm, einen Drogentest machen. Der Konsum von Cannabis & Co ist da viel größer als hier.
    Auch das geht auf's Hirn.
    2.) Das Bildungssystem fördert kaum geistige Betätigung.
    Es ist nachgewiesen, dass Personen, die kaum geistige Interessen haben, eher an Demenz erkranken, als geistig Aktive.

    Da ist dann etwas mehr Selbstdisziplin gefragt.
    Statt oberflächlicher Vergnügungssucht lieber mal ein Kreuzworträtzel lösen oder (wie ich) täglich ein paar Partien Schach gegen den Computer spielen. Das Gleiche gilt auch für den Konsum von Partydrogen, die bekanntlich auch das Hirn schädigen.
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#4 EternalAllemaniaAnonym
  • 16.07.2019, 06:54h
  • Antwort auf #3 von körmet
  • "Es ist nachgewiesen, dass Personen, die kaum geistige Interessen haben, eher an Demenz erkranken, als geistig Aktive."

    Ja bloss in dem Fall ist die Frage: Henne oder Ei?

    Möglicher Weise machen die Gene, die auch Demenz fördern, eine schon von Grund auf reduzierte geistige Leistungsfähigkeit und ein schlechteres Gedächtnis.

    Dann wären alle Bemühungen um sonst.
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#5 Patroklos
#6 Ralph
  • 16.07.2019, 10:44h
  • Wieder mal ein vorgeblich wissenschaftlicher Versuch, Schwule und Lesben zu pathologisieren. Ich schlage vor, das Phänomen GRBD zu nennen. Gay Related Brain Defect - mit dem Schwulsein verbundener Gehirnschaden. Einen solchen Versuch hat es zu Beginn der Achtziger schon gegeben, als man die später in AIDS umgetaufte Krankheit ganz offiziell GRID nannte, weil ihre Ursache in der Homosexualität der Kranken liege.
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#7 QueerBierHereEhemaliges Profil
  • 16.07.2019, 11:17h
  • Antwort auf #6 von Ralph
  • Des menschliche Gehirn ist bei weitem noch nicht so weit erforscht als das man Zusammenhänge per se ausschließen kann.... Ich seh in der Studie auch keine wie auch immer konstruierte Homophobie oder einen Grund sich angegriffen zu fühlen.

    War bis jetzt nur eine Studie, des ist das Ergebnis, mal schauen wie sich das weiterentwickelt... Kein Grund für Drama, nope!
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#8 wissenschaftlerAnonym
  • 16.07.2019, 11:43h
  • Antwort auf #6 von Ralph
  • diese forschung an sich ist erst einmal nützlich, nicht schädlich für lgbtiq. dass sie nützlich gedacht ist, hättest du beim verstehenden lesen bereits an den daraus abgeleiteten forderungen erkennen sollen. erst wenn jemand (wie du!!!) daraus mutwillig falsche schlüsse zieht, wird es unredlich und ggf. gefährlich.
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#9 InformationAnonym
  • 16.07.2019, 12:40h
  • "Fünf auf der AAIC 2019 haben folgende Ergebnisse erbracht:

    - Die Umstellung auf vier bis fünf Faktoren für eine gesunde Lebensführung reduziert das Alzheimer-Demenz Risiko um 60%

    - Ein gesunder Lebenswandel kann einer genetischen Prädisposition für Alzheimer entgegen wirken.

    - Eine hohe kognitive Reserve, die durch formale Bildung, und kognitive Stimulation augebaut wird, kann dem ALTERNDEN GEHIRN zugute kommen und das Demenzrisiko bei Menschen verringern, die EINER HOHEN LUFTVERSCHMUTZUNG ausgesetzt sind.

    - Die Bestätigung, dass Rauchen im jungen und mittleren Erwachsenenalter mit kognitiver Beeinträchtigung in der Lebensmitte in Verbindung gebracht werden kann, und sich bereits im vierten Lebensjahrzehnt auswirkt

    - Alkoholkrankheit hat Demenzrisiko bei älteren Frauen signifikant erhöht

    Mithilfe von 196383 Erwachsenen europäischer Abstammung im Alter von 60 Jahren und älter wurden 1769 Fälle von Demenz über einen mittleren Follow-up Zeitraum von 8 Jahren identifiziert."

    Quelle:
    PR Newswire Association LLC, die sich auf Angaben von Alzheimer's Association berufen.
    -----------------------------------------------
    Alzheimer hat verschiedene Formen:
    kann aufgrund verschiedener, ungesunder (auch psychologisch ungesunder) Lebensweisen entstehen, und es gibt die Altersdemenz.
    Ob das bei LSBTTIQ höher ist oder nicht, wurde bei dieser Studie nicht erforscht. Das darf aber gerne erforscht werden.

    Dass Demenz aufgrund von Kinderlosigkeit entsteht, das wage ich mal zu bezweifeln. Fehlendes soziales Umfeld ist allerdings grundsätzlich nicht gut, weil das zu Einsamkeit führt.

    Gesunde Lebensführung ist also das A und O. Das bedeutet: Stressreduzierung, gesunde Ernährung, sportliche und geistige Aktivität, nicht rauchen, kein Alkohol in hohen Maßen.
    Ob man Diskriminierung und Mobbing als Faktoren für Alzheimer dazu zählen kann, das würde ich gerne erforscht wissen.

    ©BuntesUndSchönes
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#10 QueerBierHereEhemaliges Profil
#11 ReneAnonym
#12 Ralph
#13 körmetAnonym
#14 seb1983
#15 QueerBierHereEhemaliges Profil
#16 seb1983
#17 KerzmanProfil
  • 17.07.2019, 20:27hPrinceton
  • Diese Studie wurde im Rahmen der International Conference 2019 der Alzheimers Association vorgelegt, die noch bis morgen in Los Angeles stattfindet. In einer Pressemitteilung wurde darauf hingewiesen, daß das Rätselraten unter Forschern weitergeht, aufgrund welcher Einflüsse sich strukturelle Veränderungen im Gehirn eines Schwulen, nicht aber im Gehirn einer Lesbierin ergeben. In diesem Zusammenhang wurde auch auf eine schwedische Studie aus dem Jahr 1998 hingewiesen, die auf eine Diskrepanz zwischen Schwulen und Nichtschwulen im Alter zwischen 18 und 65 Jahren aufmerksam machte: während der Dusternis-Phase im Norden des Landes war die Suizid-Tendenz der erstgenannten Probanden fast 40% höher als bei den heterosexuellen, und die prozentuelle Quote erfolgter Suizide in den beiden Gruppen lag bei 4 zu 0.9%, respectively. Übereinstimmend wurde laut dieser Pressemitteilung festgestellt, daß sich alle Forschungs-Arbeiten immer noch im Frühstadium befinden und definitive Aussagen über strukturelle Veränderungen im Gehirn Schwuler nicht gemacht werden dürfen.

    (Mein Bericht aus L.A., lol, wo ich gerade zuhause meinen Sommerurlaub genieße).
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#18 Homonklin44Profil
  • 17.07.2019, 22:55hTauroa Point
  • Antwort auf #17 von Kerzman
  • Bei der schwedischen Untersuchung wäre auch der Zusammenhang zu SAD-Depression interessant.
    Die an Möglichkeiten reduzierte Lebensart vieler Schwuler könnte diese Depressionsform und andere, reaktive Formen begünstigen, was wiederum Rückschlüsse auf die Häufung von Demenz-Erkrankungen zuließe. So mal theoretisiert.

    Wünsche Dir einen feinen Urlaub im lichtreichen L.A. :o)
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#19 InformationAnonym
#20 Lukas OliverAnonym
  • 18.07.2019, 12:41h
  • Na, ob diese Studie wahr ist - oder ob da irgendwelche Extrem-Religiösen aus Nordamerika ihren Sektenfrust ablassen und bei den angeblichen "Studienergebnissen" lügen ...

    Irgendwie hört sich dieses "Studienresultat" homophob und
    wenig glaubwürdig an ...

    "Oh My God!"

    Ich bin schwul, und ich bin sehr stolz darauf!
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#21 wissenschaftlichAnonym
  • 18.07.2019, 13:10h
  • Antwort auf #20 von Lukas Oliver
  • die studie zeigt offensichtlich fakten. diese fakten sind dazu geeignet, empfehlungen zur verbesserung der lebenssituation von lgbti zu geben.

    eine falsche schlussfolgerung aus diesen fakten ist: "die homos sind alle krank".

    eine korrekte schlussfolgerung aus diesen fakten ist: "z.b. religiös motivierte diskriminierung macht krank."

    religiöse sind gegen wissenschaft und würden solch eine forschung eher verbieten wollen, da die ergebnisse sie belasten. religiöse würden also genau das fordern, was du forderst. es stellt sich daher die frage, ob du ein troll bist oder ob dir einfach die einsicht fehlt.
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#22 Demenz frisstAnonym
#23 Demenz frisstAnonym
  • 18.07.2019, 13:42h
  • Ich halte die allermeisten Studien für unsinng. Beschäftigen Leute und kosten Geld und bringen nix.

    Es gibt aber tatsächlich ein erhöhtes Risiko bei HIV`lern. Einige Hiv Medis haben diese Nebenwirkung und außerdem kann das Hiv Virus in den Kopf steigen und richtet dort sein Unheil an.

    Das mit den Hiv Medis ist, soweit ich weiß, noch nicht belegt. In der Berliner Charite wird an dem Thema "geforscht". Ich war auch mal Teilnehmer, bin aber ausgestiegen weil das alles andere denn seriös ist. Leider..

    Wer mehr zu dem Thema lesen möchte: Demenz frisst meine Seele bei Facebook. Mein Block zu dem Thema
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#24 TheDadProfil
  • 21.07.2019, 11:38hHannover
  • Antwort auf #8 von wissenschaftler
  • ""diese forschung an sich ist erst einmal nützlich, nicht schädlich für lgbtiq. dass sie nützlich gedacht ist, hättest du beim verstehenden lesen bereits an den daraus abgeleiteten forderungen erkennen sollen.""..

    Aha..
    Es ist also auf gar keinen Fall irgendwie "unredlich" oder gar schädlich überhaupt die Frage aufzuwerfen, ob denn Menschen mit unterschiedlichen "sexuellen Identitäten" auch ein unterschiedliches Risiko haben an "Alters-Demenz" zu erkranken ?

    Um daraus dann WAS abzuleiten ?

    Wer Studien zu Demenz-Risiken anstellt darf sich doch gerne damit beschäftigen, ob unterschiedliche Ernährung, und vor allem unterschiedliche Bildungs-Chancen dazu beitragen früher oder später, häufiger oder seltener von der Möglichkeit einer Demenz bedroht zu sein, dazu dann gerne auch noch andere Risiko-Faktoren einbeziehen wie Drogen-Konsum über Alkohol oder andere Substanzen, und sich dann auch noch mit Luft-und Wasserqualität, vorhandenen Umweltgiften über Landwirtschaftliche Einträge, AZO-Farben und Formaldehyd im Möbelbau Gedanken machen..

    Aber wer mit wem vögelt, und wieso er deshalb dann auch keinen Nachwuchs hat führt am Ende einer solchen Studie dann beinahe zwangsläufig zu einer "moralischen Bewertung" von unterschiedlichen Lebenswegen, denen man über die Ergebnisse dann auch "Ratschläge zur Vermeidung" zuweisen wird !

    Nehmen wir also mal an, ein Ergebnis lautete
    "schwule werden später dement"..

    Und ?
    Lautete der Rat dann an alle anderen Männer sich als "Selbstschutz" künftig "mehr schwul" zu verhalten ?

    Wohl kaum..

    Wie bei allen Studien heißt es dann auch hier :

    Wer hat die gemacht ?
    Wer hat das bezahlt ?
    Und welche Erwartungen stehen hinter solchen Studien ?
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#25 wissenschaftlerAnonym
  • 22.07.2019, 09:06h
  • Antwort auf #24 von TheDad
  • steht alles schon in meinem kommentar drin. lies noch mal, und wenn du es immer noch nicht verstehst, noch mal und noch mal: wenn das ergebnis der studie belegt, dass diskriminierung zu den dargstellten schäden führt, ist das ein starkes schwert im kampf gegen diskriminierung - und NICHT gegen die diskriminierten!

    wer wie du aus ideologischen gründen forschungsverbote erteilen möchte, bleibt dumm.

    deine unbeweisbaren verschwörungsmythen riechen geradezu nach afd: nix wissen, aber nebulös verleumden.
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#26 TheDadProfil
#27 wissenschaftlerAnonym

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