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- 09. September 2005 1 Min.
Örebro Die neu gegründete schwedische Frauenpartei Feministische Initiative (FI) will sowohl die Ehe als auch gesetzlich registrierte Schwulen-Partnerschaften abschaffen, berichtet dpa. Wie am Freitag zum Auftakt des Gründungskongresses in der mittelschwedischen Stadt Örebro von den Initiatorinnen mitgeteilt wurde, strebt FI stattdessen gesetzliche Regeln für völlig offene Formen des freiwilligen Zusammenlebens von zwei oder mehr Personen ungeachtet des Geschlechtes an. "Die Geschichte der Ehe handelt ja nicht von Liebe und Zusammenleben, sondern von Besitz", erklärte die Parteimitgründerin Tiina Rosenberg in der Zeitung "Svenska Dagbladet". Auch um Homo-Themen will sich die Partei kümmern. Zu der Parlamentswahl in einem Jahr soll die Ex-Chefin der Linkspartei, Gudrun Schyman, als Spitzenkandidatin antreten. Nach dem als sicher angesehenen Ja zu diesem Schritt gilt der Sprung über die Vierprozent-Klausel als sicher. Demoskopen bezifferten das Wählerpotenzial auf über 20 Prozent. (nb/pm)














gleichberechtigung beitragen.
Ob solche forderungen hierzulande chancen
hätten, wäre in anbetracht der macht der
kirchen zu bezweifeln...