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Namensänderung

Bundesvereinigung Trans* ist jetzt Bundesverband Trans*

Der Bundesverband Trans* will auch unter neuem Namen gegen Ungerechtigkeiten – etwa das völlig veraltete Transsexuellengesetz – kämpfen.


Das neue Logo des Bundesverbandes Trans*
  • 23. Juli 2019, 10:41h, noch kein Kommentar

Die Bundesvereinigung Trans* hat ihren Namen in Bundesverband Trans* geändert, als Abkürzung wird weiterhin BVT* verwendet. Wie der eingetragene Verein am Wochenenede mitteilte, hat ein Gericht bereits am 7. Juli die Namensänderung abgesegnet. Bislang hatten vereinsrechtliche Gründe die Bezeichnung "Verband" verhindert. Als Verband gilt in Deutschland ein Verein, in dem hauptsächlich andere Vereine Mitglieder sind.

Im Bundesverband Trans* organisieren sich derzeit eine Reihe von Mitgliedsorganisationen, darunter etwa die Deutsche Gesellschaft für Transidentität und Intersexualität e.V., das Jugendnetzwerk Lambda e.V. und der Lesben- und Schwulenverband LSVD. Auch regionale Organisationen wie QueerNet Rheinland-Pfalz e.V., Trans* Beratung Göttingen oder Trans-Inter-Aktiv in Mitteldeutschland e.V. sind Mitglied. International koordiniert der Verband seine Arbeit mit Organisationen wie ILGA und Transgender Europe (TGEU).

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2015 gegründet

Gegründet worden war der Bundesverband Trans* 2015 in der Akademie Waldschlösschen bei Göttingen (queer.de berichtete). Ziele des Verbandes sind unter anderem eine bessere Gesundheitsversorgung und die Entstigmatisierung von Transmenschen, eine Reform des Abstammungsrechts sowie Entschädigungen für zwingend vorgeschriebene Sterilisationen und Kastrationen in Verfahren nach dem Transsexuellengesetz – diese Praxis ist erst 2011 vom Bundesverfassungsgericht als grundgesetzwidrig verboten worden (queer.de berichtete).

Zu den Hauptforderungen des Verbands gehört auch die Abschaffung des bestehenden Transsexuellengesetzes und eine Neuregelung durch ein Verfahren ohne Gutachten und ohne Gerichtsentscheid. Scharfe Kritik übte der Verein am im Frühjahr vorgestellten Entwurf der Bundesregierung zur Reform der Gesetzgebung, der Transmenschen weiterhin Frembestimmung und Pathologisierungen aussetze (queer.de berichtete). (dk)

Twitter / bv_trans