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Italien

Villa von Dolce und Gabbana steht zum Verkauf

Wer mal eben 6,5 Millionen Euro auf der hohen Kante hat, kann die wunderschöne Villa mit Meerblick auf einer süditalienischen Insel erwerben.


Dolce und Gabama wollen dieses Häuschen los werden (Bild: Lionard Luxury Real Estate)

Die beiden schwulen Modedesigner Domenico Dolce und Stefano Gabbana verkaufen eine Luxus-Villa mit Meeresblick. Das Anwesen mit 235 Quadratmetern Innenräumen und 300 Quadratmetern Grünfläche liegt auf der nördlich von Sizilien gelegenen Insel Stromboli und ist laut italienischen Medienberichten für 6,5 Millionen Euro zu haben. In der Verkaufsanzeige wir der Preis als Verhandlungssache bezeichnet.

Das Timing des Verkaufs ist etwas unglücklich: Stromboli sorgte erst Anfang Juli für Schlagzeilen, weil der gleichnamige Vulkan auf der Insel ausgebrochen war und Touristen in Angst und Schrecken versetzte. Stromboli ist einer von drei noch aktiven Vulkanen in Italien.

"Die Villa wurde im Stil und nach dem Geschmack der beiden Designer renoviert, die sie mit der gleichen Liebe und Leidenschaft eingerichtet haben, die sie der Gestaltung ihrer Kleidung widmen", heißt es in einer Pressemitteilung des Maklers "Lionard Luxury Real Estate".


So sieht D&G-Inneneinrichtung aus (Bild: Lionard Luxury Real Estate)

Dolce und Gabbana hätten nach Angaben des Maklers in den Neunzigerjahren ihren Sommer in der Villa damit verbracht, "unvergessliche Partys zu organisieren und internationale Stars zu beherbergen". Vor der Villa sei auch 2015 ein Werbespot mit dem irischen Hollywoodstar Colin Farrell für ein Parfüm des berühmten Modehauses gedreht worden.

Privat sind die beiden Modemacher schon länger nicht mehr zusammen: Sie trennten sich 2005 nach mehr als 20 Jahren in einer offenen Beziehung. Beruflich sind sie aber immer noch liiert.

Der Verkauf erfolgt wohl nicht aus finanzieller Notlage: Beide Modedesigner nagen mit einem Vermögen von je 1,5 Milliarden Dollar gegenwärtig nicht am Hungertuch.


Domenico Dolce und Stefano Gabbana gehören zu den schillerndsten Milliardären Europas (Bild: rivo / flickr / cc by-sa 2.0)

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D&G empörten Community

In den letzten Jahren sorgten Dolce und Gabbana immer wieder für Schlagzeilen: 2014 zogen sie den Zorn vieler Schwuler und Lesben auf sich, als sie Regenbogenfamilien mit den Worten kritisierten: "Die einzige Familie ist die traditionelle." Daraufhin gab es eine Boykottkampagne, der sich auch Promis wie Elton John anschlossen (queer.de berichtete). 2017 sorgte Gabbana für weiteres Kopfschütteln, als er erklärte, er wolle nicht mehr schwul genannt werden. "Das Wort schwul ist von jenen entworfen worden, die ein Label brauchen, und ich möchte nicht aufgrund meiner sexuellen Wahl identifiziert werden", sagte er damals in einem Interview (queer.de berichtete). (dk)



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#1 LotiAnonym
  • 24.07.2019, 10:58h
  • Ja, das Wort schwul finden tatsächlich manche aus unserer Community nicht so prickelnd. Mehrfach wurde auch mir schon in der Vergangenheit anheimgestellt, ich möge doch Gay als Ausdrucksform verwenden.
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#2 daVinci6667
  • 24.07.2019, 13:38h
  • Antwort auf #1 von Loti
  • Ok. Sollen sie sich halt nennen wie sie wollen. Deren Ding. Wie wäre es mit Urningen?

    Ich selbst habe das Recht mich streng bevorzugt mit denen zu umgeben die offen zu sich stehen können. Die anderen bleiben meist stets Problemhäufen die keinen Milimeter weiterkommen.

    Selbst bei Ärzten, Pflegern und Behörden habe ich bemerkt, diejenigen die immer noch von homosexuell statt schwul sprechen haben meist ein Akzeptanzproblem.

    Einmal wie aus einem Sketch geschnitten, hat einer nach dem Ho die Stimme verloren um dann erneut anzusetzen und bei diesem schwierigen, langen und mehrsilbigen Wort zu versagen. Schwul geht viel leichter von den Lippen und beschränkt uns nicht immer nur auf Sex.
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#3 QueerBierHereEhemaliges Profil
  • 24.07.2019, 16:06h
  • Alter, des bild @ Einrichtung... Das is aber mal wahnsinnig faszinierend abartig hässlich...
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#4 InneneinrichtungAnonym
  • 24.07.2019, 19:15h
  • Außen hui, innen....

    Da würde ich erstmal ausmisten: Kronleuchter weg, Wandfließen weg, Möbel weg und an Flüchtlinge verschenken, und die Wände neu streichen.
    Mehr Holz verwenden, leichte Schränke in hellerem Holz, gemütlichere Couch mit Lehne und Kissen, runder Glastisch mit bequemeren Stühlen, Grünpflanzen, lange weiße seidige Vorhänge an Fenstern, die Wände im warmen Elfenbeinton mit schönen Bildern, und Strahlern für indirektes Licht.

    ©BuntesUndSchönes
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