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Mit Fackel auf Kopf geschlagen

Bremen: Homo-Hasser greift tanzende Schwule an

Einem 49-Jährigen passt es nicht, dass zwei Schwule in einem Club feierten. Daraufhin kam es zu einem handgreiflichen Streit.


In Bremen kam es zu einem Streit, weil auch Schwule in einem Club tanzen wollten (Bild: Andreas Dantz / flickr)

Ein Mann störte sich in der Nacht von Freitag auf Samstag in der Bremer Neustadt an zwei tanzenden Schwulen und soll einen mit einer Fackel an den Kopf geschlagen haben. Wie die Bremer Polizei am Mittwochmorgen meldete, soll der 49-Jährige irritiert gewesen sein, weil ein 38-Jähriger mit seinem Freund in einem Club in der Werderstraße das Tanzbein geschwungen und ihn dabei geküsst habe. Daraufhin sei es zu einem verbalen Streit gekommen, der derartig eskaliert sei, dass laut Zeugenaussage der 49 Jahre alte Mann eine Fackel griff und sie seinem Kontrahenten an den Kopf schlug.

Nachdem beide Personen der Lokalität verwiesen worden seien, soll sich der 38-Jährige "revanchiert" und seinem vorherigen Angreifer in den Nacken geschlagen haben. Beide Männer zogen sich laut Polizei leichte Verletzungen zu und lehnten eine Versorgung durch Rettungssanitäter ab. Auch im Beisein der Polizisten habe sich der 49-Jährige abfällig über Homosexuelle geäußert.

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Zeugen können sich an die Polizei wenden

Die weiteren Ermittlungen dauern an. Die Polizei erbittet Zeugen, Informationen über den Vorfall beim Kriminaldauerdienst der Polizei Bremen unter der Rufnummer (0421) 3623888 zu melden.

Die Bremer Polizei hat mit Sven Rottenberg seit 2015 einen Ansprechpartner für gleichgeschlechtliche Lebensweisen (queer.de berichtete). Seine Aufgabe ist es, Präventions- und Aufklärungsarbeit in der Community zu leisten, er steht aber auch zu dem Thema den eigenen Kolleginnen und Kollegen mit Rat und Tat zur Seite. Beim CSD 2017 setzte er durch, dass erstmals ein Streifenwagen in Regenbogendesign und dem Slogan "Proud to be Your Friend" bei der Parade mitfuhr (queer.de berichtete). Außerdem ist Rottenberg Vorstandsmitglied im VelsPol Nordwest e.V. und wirbt auch als Gesicht des Lesben- und Schwulenverbandes Niedersachsen-Bremen für mehr Akzeptanz (queer.de berichtete). (pm/dk)



#1 ThomasHBAnonym
  • 24.07.2019, 12:51h
  • Und warum bitteschön wurde das Opfer der homophoben Attacke der Lokalität verwiesen? Ich glaubs ja wohl nicht. Doch nicht alles so schön tolerant in meiner kleinen Heimatstadt.
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#2 AmurPrideProfil
  • 24.07.2019, 13:37hKöln
  • Antwort auf #1 von ThomasHB
  • WENN die Security nicht unmittelbar zweifelsfrei klären kann welche der beiden Partei für den Beginn der Schlägerei/Streiterei verantwortlich ist, schmeißen die i. d. R. eigentlich immer beide Parteien aus den Clubs.
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