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Neu im Oetinger Verlag

Eine lesbische Liebe im geteilten Berlin

Maike Stein erzählt in ihrem Roman "Ein halber Sommer" die Liebesgeschichte von Marie und Lennie vor dem Hintergrund des Berliner Mauerbaus im Jahr 1961.


"Ein halber Sommer" ist im Hamburger Verlag Friedrich Oetinger erschienen

Berlin, Frühsommer 1961. Die Grenze ist nur eine weiße Trennlinie auf den Straßen der Stadt. Die Passkontrollen sind lästig, aber halten weder Marie noch Lennie davon ab, die Grenze zu überqueren. Denn sie haben einander gefunden und damit eine Liebe, die sie beide für unmöglich gehalten hatten. Nichts kann sie trennen. Glauben sie. Doch im August reißt der Mauerbau die Stadt entzwei und die beiden Mädchen auseinander. Marie steht vor der unmöglichen Entscheidung: Beim Vater und dem jüngeren Bruder bleiben und alle Träume mit Lennie aufgeben? Oder die Flucht nach Westberlin, zu Lennie, riskieren und die Familie nie wiedersehen?

Der neue Roman "Ein halber Sommer" basiert auf der Kurzgeschichte "Ein halber Sommer lang", die Maike Stein 2017 in der Anthologie "#herzleer" veröffentlicht hat. Die Berliner Autorin erzählt die Liebesgeschichte zweier Mädchen vor dem Hintergrund des Mauerbaus im Jahr 1961. Maike Stein fängt die Stimmung der damaligen Zeit hervorragend ein und beschreibt eine Flucht, die so hätte passieren können.

Die Autorin Maike Stein, 1969 geboren, ist ausgebildete Betriebswirtin, Fremdsprachenkorrespondentin und Clownin. Doch ihre Leidenschaft galt immer dem Erfinden von Geschichten. Umso glücklicher ist die Berlinerin heute, dass sie sich als Übersetzerin und Autorin ganz dem Schreiben widmen kann. Zuvor ist von ihr unter anderem der lesbische Liebesroman "Wir sind unsichtbar" erschienen. (cw/pm)

Infos zum Buch

Maike Stein: Ein halber Sommer. Roman. 272 Seiten. Hardcover. Format: 14,9 x 21,6 cm. Verlag Friedrich Oetinger. Hamburg 2019. 19,00 €. ISBN 978-3-7891-1051-1. Auch als eBook erhältlich (ISBN: 978-3-96052-137-2, 12,99 €)


#1 Julian SAnonym
  • 03.08.2019, 13:33h
  • Genau wie ihr voriges Buch eine schöne Geschichte, wunderbar erzählt. Das kann man auch als Mann gut und gerne lesen.

    Dieses Buch hätte es verdient, verfilmt zu werden.

    Hoffentlich schreibt sie noch viele so tolle Bücher. Schön wäre es, wenn sie auch mal eine schwule Geschichte oder eine Trans-Geschichte erzählen würde.
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