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Polizeibericht

Homophobe Attacke mit Hitlergruß in der Straßenbahn

In Berlin-Weißensee wurde am Freitag ein betrunkener 57-Jähriger festgenommen, der weibliche Tram-Fahrgäste lesbenfeindlich beleidigt und eine Frau gegen die Tür der Straßenbahn gestoßen haben soll.


Der Vorfall ereignete sich in einer Berliner Straßenbahn der Linie 12 (Bild: Rob Dammers / flickr)

Nach einer homophoben Beleidigung am Freitagabend in Berlin-Weißensee musste sich ein 57-Jähriger einer Blutentnahme unterziehen. Dies meldete die Polizei der Hauptstadt am Samstagvormittag.

Zeugenaussagen zufolge zeigte der Mann gegen 18.05 Uhr in einer Tram der Linie 12 an der Kreuzung Berliner Allee / Albertinenstraße / Pistoriusstraße mehrfach den Hitlergruß. Anschließend soll er zudem weibliche Fahrgäste lesbenfeindlich beschimpft und eine von ihnen am Unterarm gegriffen und sie gegen die Tür der Straßenbahn geschubst haben.

Tatverdächtiger hatte 2,1 Promille

Eintreffende Beamte nahmen deutlichen Alkoholgeruch bei dem aggressiven Mann wahr. Eine freiwillig durchgeführte Atemalkoholkontrolle ergab bei ihm einen Wert von etwa 2,1 Promille. Der Pöbelnde wurde anschließend in ein Gewahrsam gebracht. Hier musste er sich einer Blutentnahme und einer erkennungsdienstlichen Behandlung unterziehen. Danach konnte er seinen Weg fortsetzen. Die Frau blieb unverletzt.

In Berlin werden anders als in vielen anderen deutschen Städten mögliche homo- oder transfeindliche Hintergründe von Straftaten gezielt in den Polizeiberichten publik gemacht. Die Polizei und Staatsanwaltschaft der Hauptstadt besitzen eigene Ansprechpartner für LGBTI. (cw/pm)



#1 DramaQueen24Profil
#2 LotiAnonym
#3 FinnAnonym
  • 28.07.2019, 10:56h
  • Die Bundesregierung kann (nach aktuellen Schätzungen) über 100 Mio Euro an Steuergeldern verbrennen, um einen Ersatzbundestag aufzubauen und alle Abgeordneten aus dem Urlaub zu holen, nur um AKK zu vereidigen (was laut Verfassungsrechtlern auch bis nach der Sommerpause hätte warten können, zumal sie längst im Amt ist).

    Aber vielleicht mal ein paar Millionen in Prävention, mehr Aufklärung oder einen Aktionsplan gegen Homo- und Transfeindlichkeit zu stecken, dafür ist nie Geld da.
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#4 FinnAnonym
  • 28.07.2019, 11:19h
  • Antwort auf #2 von Loti
  • Und vor allem wünsche ich mir, dass die dann auch endlich mal angemessen bestraft werden.

    Aber solange in der CDU (wie aktuell in der NRW-CDU von Armin Laschet) sogar Todeslisten von Neonazis als harmlos hingestellt werden (und das nach NSU & Co), wird das wohl nicht passieren.
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#5 TheDadProfil
  • 28.07.2019, 11:42hHannover
  • Antwort auf #3 von Finn
  • ""Die Bundesregierung kann (nach aktuellen Schätzungen) über 100 Mio Euro an Steuergeldern verbrennen, um einen Ersatzbundestag aufzubauen und alle Abgeordneten aus dem Urlaub zu holen, nur um AKK zu vereidigen""..

    Woher stammt diese "Schätzung" ?

    ""Um den Ersatzplenarsaal zu errichten, fing die Bundestagsverwaltung am Sonntag mit den Umbauarbeiten an. Nach SPIEGEL-Informationen wurde dazu mindestens eine externe Firma beauftragt. Die genauen Kosten dafür werden nicht gesondert ausgewiesen.""..

    www.spiegel.de/politik/deutschland/annegret-kramp-karrenbaue
    r-wird-vereidigt-ein-extra-bundestag-fuer-44-worte-a-1278606
    .html


    ""(was laut Verfassungsrechtlern auch bis nach der Sommerpause hätte warten können, zumal sie längst im Amt ist).""..

    dazu heißt es beim Spiegel :

    ""Kanzlerin Angela Merkel hatte die Sondersitzung beantragt. Sie wollte nach eigenen Worten sicherstellen, dass ihre neue Verteidigungsministerin den in Grundgesetzartikel 64 vorgeschriebenen Eid vor dem Parlament rasch nach der Ernennung ablegt.""..

    ""Art 64
    (1) Die Bundesminister werden auf Vorschlag des Bundeskanzlers vom Bundespräsidenten ernannt und entlassen.
    (2) Der Bundeskanzler und die Bundesminister leisten bei der Amtsübernahme vor dem Bundestage den in Artikel 56 vorgesehenen Eid.""..

    Da steht aber nichts von
    "kann man auch später machen" !

    Welche "Verfassungsrechtler" haben sich denn dort zu Wort gemeldet ?
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#6 LotiAnonym
  • 28.07.2019, 13:20h
  • Antwort auf #4 von Finn
  • Berlin wird aber nicht von der CDU regiert. Zudem habe ich mal laut gedacht und mir das Gegenteil herbeigewünscht. Denn solche Vorkommnisse nehmen leider in der Hauptstadt vermehrt zu. Zudem müssen sich diese Rechten Vollidioten zuerst ein hinter die Binsen kippen um dann beleidigend gegen Fahrgäste vorzugehen. Auch so ein Wesenszug der widerwärtig, abscheulich ist. Zudem sei hier noch angeführt, all die Kommentare von der überwiegenden Heterosexuellen Mehrheitsgesellschaft zum CSD Pride in Berlin auf rbb24. de
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