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Einzelkommentar zu:
Bayreuther Festspiele: Buhrufe für schwarze Dragqueen


#7 saltgay_nlProfil
  • 27.07.2019, 15:55hZutphen
  • Bayreuth ist eben ein Tempel bürgerlicher Pseudokunst. Waren es früher Adolf Hitler und die gesamte Rattenfamilie, von Bormann bis Zelewski, die sich "Kultur" antaten, so sind es heute selbsternannte Leidkulturisten mit so illustren Vertretern wie Graf Gerhard von Gazprom, Angie Merkel und die Leserschaft von FAZ, Cicero. junge Freiheit und Welt.

    Das muss man dem Richie Wägner einfach lassen, er hat es verstanden aus Programmusik Geld zu machen, selbst wenn er dabei nicht Multimillionär wurde, aber das ist ja schon eine Leistung für jemand, der dem Schuldturm um Haaresbreite entging.

    Diese von ihm zusammengebastelten Kompositionen sprechen eben in Hochgekommenen die dunkelsten und niedersten Triebe an. Das mystische Wabern einer pseudogermanischen Herkunft, Hadern mit Christentum und nostalgische Rückbesinnung einer geradezu pathologischen Ritterverklärung, dieses unverhohlene Streben nach Selbsterlösung durch den Tod, das alles war Ausdruck des Zeitgeistes des 19. Jahrhunderts. Deshalb führte auch der Weg von Bayreuth direkt nach Verdun und Ieper/Ypres.

    Diese bürgerlichen Abstiegsängste und die konsequente Auslöschung alles Wesensfremden sind in der bürgerlichen Klasse bis heute oberste Richtschnur. Daher auch der Ausdruck Vogelschiss für das größte Verbrechen, was zwischen 1933 - 1945 begangen wurde. Diese Gefühlslage, die Menschen produzierte, wie wir sie im Nazi-Reich antrafen und heute in bürgerlichen Parteien immer noch antreffen, finden wir in den Opern Richard Wagners wieder.

    Selbst wenn die meisten Besucher dort nur hingehen um gesehen zu werden, weil sie sich der Herrenmenschenkaste in der BRD zugehörig fühlen. Man will unter sich sein.
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