Hauptmenü Accesskey 1 Hauptinhalt 2 Footer 3 Suche 4 Impressum 8 Kontakt 9 Startseite 0
Neu Presse TV-Tipps Termine
© Queer Communications GmbH
https://www.queer.de/detail.php?article_id=34144
Home > Kommentare

Kommentare zu:
Bayreuther Festspiele: Buhrufe für schwarze Dragqueen


#11 DramaQueen24Profil
  • 27.07.2019, 17:10hBerlin
  • Wagnerianer sind meist sehr... "Konservativ". Für die ist jede Neuerung am Werk Wagners oder dem "Rahmenprogramm" ein Sakrileg am Werk des "Meisters". Dadurch entgeht ihnen vieles, auch der Zugang zur Toleranz.
  • Antworten » | Direktlink »
#12 Patroklos
#13 goddamn liberalAnonym
  • 27.07.2019, 18:36h
  • Antwort auf #7 von saltgay_nl
  • Das ist ahnungsloses dummes Zeug.

    Wagner war 1848 auf der Barrikade, Mozart 1789 nicht.

    Weder Schönberg noch Debussy wären ohne Wagner denkbar.

    Allerdings wäre es immer Sinne Wagners, wenn es in Bayreuth wieder Gewerkschaftsvorstellungen gäbe wie bis vor wenigen Jahren.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #7 springen »
#14 Alexander_FAnonym
  • 27.07.2019, 18:47h
  • Antwort auf #13 von goddamn liberal
  • Auch wenn ich Wagners Musik ganz ehrlich gesagt beschissen finde, muss ich mich da aber doch anschließen und ihn in dieser Hinsicht verteidigen.

    Wagner war nicht nur Barrikadenkämpfer, sondern bestand eigentlich immer darauf, dass seine Musik allen Menschen unabhängig von Stand und Bildung zugänglich sein sollte. Es ist auch mehrfach angeführt worden, dass in seinen Werken unterschwellig doch gewisse sozialistische Untertöne durchdringen.
    Dass sie letztlich dann doch eine so exklusive Veranstaltung wurde, hat nicht zuletzt mit dem Mäzenat Ludwigs II. zu tun, der ja gerade wollte, dass alles, was in seinem Namen erbaut wurde, nur den edelsten Schöngeistern vorbehalten bliebe.

    Das heißt natürlich nicht, dass Wagner an dieser Rezeption nicht ganz unschuldig war. Immerhin bediente er mit seinen antisemitischen Äußerungen herrschende Ressentiments und war als Günstling eines Märchenkönigs nicht gerade ein revolutionäres Vorbild.

    Von der posthumen Vereinnahmung durch den Nationalsozialismus brauchen wir wohl gar nicht erst zu reden.

    Dennoch muss man sagen, dass die schlimmsten Formen, die die Rezeption seiner Kunst angenommen hat, ihm nicht anzulasten sind.

    (Und seine Musik ist trotzdem scheiße, wenn auch musikhistorisch ohne Zweifel sehr bedeutsam. )
  • Antworten » | Direktlink » | zu #13 springen »
#15 goddamn liberalAnonym
#16 Alexander_FAnonym
#17 DiffamierungAnonym
  • 27.07.2019, 19:29h
  • Auf der Bühne hätte man sie übrigens auch was sagen lassen können, anstatt nur die Homoflagge zu halten.

    ©BuntesUndSchönes
  • Antworten » | Direktlink »
#18 goddamn liberalAnonym
#19 AlexAnonym
  • 27.07.2019, 20:48h
  • Ich würd ja eher den Regisseur ausbuhen. Bei aller Mühe, den Stoff in die Gegenwart zu holen, Trash und Klassik passen nur in den seltensten Fällen zueinander. Es gibt ausnahmen, aber dies war keine.

    Und mal ganz ketzerisch geschrieben. Wenn Drag Kunst ist, dann muss sich auch das dem kritischen Publikum stellen und kritisierbar sein und meine Meinung ist: Madam sieht in dem Fummel einfach nur scheiße aus. Die Nummer wär auch bei Ru Paul glatt durchgefallen.
  • Antworten » | Direktlink »
#20 Alexander_FAnonym

» zurück zum Artikel