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Einzelkommentar zu:
Fördert die Ghettos!


#3 Wildhase1969Profil
  • 13.09.2005, 10:37hBerlin
  • Ist ja allererste Sahne... - Das erinnert ein wenig an Gauweilers AIDS-Ghetto-Vorstoß Anfang der Achtziger.

    Erstens kann ich mich Rudolfs Argumenten nur 100%ig anschließen. Ich habe meinen mann nicht geheiratet, damit wir uns öffentlich in schwul-lesbischen Schutzräumen bewegen dürfen.

    Zweitens habe ich gerade im Wahlkampf ein sehr schönes Beispiel: Wir stehen regelmäßig an einem Punkt in der Frankfurter Szene, an dem allabendlich viele Schwule vorbeikommen, weil die Ecke "mittendrin" liegt. Nicht im Ghetto, sondern in der City, unweit der Zeil.
    Hierbei haben wir sehr nette Gespräche mit Lesben, Schwulen UND (schau an) der ganz normalen Heterobevölkerung, die wir auf diesem Wege sogar an unseren politischen Sorgen teilhaben lassen und umgekehrt. DAS fördert gegenseitiges Vesrtändnis.
    Unsere besten Freunde sind hetero, sollte ich sie irgendwohin nicht mitnehmen können, dann verzichte ich eben drauf, dazu benötige ich kein wohlwollendes Ghetto. Umgekehrt wird das genauso gesehen.
    Ich dachte, die Briten wären da weiter, aber die Gefolgschaft zum großen Bruder scheint doch stärker zu sein. Für die amerikanische Gesellschaft mögen das ja lebbare Muster sein, damit nicht brave christliche Familienpapis mit ihren Kindern öffentlich die bösen Schwulen anschauen müssen.
    In Deutschland wäre das ein Grund auszuwandern oder die schwul-lesbische Szene zu meiden.
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