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Wer wird's?

Bewerbungen für EuroPride 2022 und WorldPride 2023

Fünf Bewerber wollen den Europride 2022 austragen, drei Städte bewerben sich für den WorldPride im Jahr darauf. Eine deutsche Bewerbung sucht man vergebens.


Dieses Jahr fand der WorldPride anlässlich des 50. Jahrestags des Stonewall-Aufstands in New York City statt (Bild: Instagram / rchillman)

Internationale CSD-Verbände haben die Bewerber für den EuroPride 2022 und den WorldPride 2023 bekannt gegeben. Für den Euro-CSD bewerben sich die katalanische Hauptstadt Barcelona, die serbische Hauptstadt Belgrad, die irische Hauptstadt Dublin sowie das spanische Ferienparadies Maspalomas, das seinen Pride wegen des warmen Klimas erst im Spätherbst veranstaltet. Außerdem gibt es eine panportugiesische Bewerbung, die von den LGBTI-Organisationen ILGA Portugal, Rede ex aequo und Variações organisiert wird.

Twitter / EuroPride

Der EuroPride wird seit 1994 jährlich veranstaltet. Lediglich in den Jahren, in denen der WorldPride in Europa stattfindet, wird auf einen gesonderten Kontinental-CSD verzichtet. Der jeweilige CSD, der den EuroPride-Zuschlag erhält, wird größer als gewöhnlich angelegt und bietet ein breiteres Rahmenprogramm, um internationale Beachtung zu erreichen. In diesem Jahr fand der EuroPride in Wien statt (queer.de berichtete). In Deutschland wurde er bislang drei Mal ausgerichtet, nämlich in Berlin (1993), Köln (2002) und Hamburg (2004). Kommendes Jahr findet er im griechischen Thessaloniki statt, das sich gegen den Mitbewerber Hamburg durchsetzen konnte (queer.de berichtete). 2021 wird Kopenhagen den WorldPride veranstalten (zusammen mit Malmö und in Kombination mit den EuroGames).

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WorldPride in Amerika, Australien oder Kanada

Vor wenigen Tagen gab der CSD-Verband Interpride bekannt, dass sich mit dem australischen Sydney, dem frankokanadischen Montréal und dem texanischen Houston drei Städte um die Austragung des WorldPride 2023 bewerben. Die drei Bewerber sollen ihre Bewerbungen in Kürze detailliert vorstellen. Die Entscheidung fällt dann auf einer Interpride-Konferenz im Oktober.

Der WorldPride wurde 2000 ins Leben gerufen. Die ersten beiden Events in Rom (2000) und Jerusalem (2006) waren höchst kontrovers, weil sie in Städten abgehalten wurden, die als religiöse Zentren gelten. 2000 erklärte der damalige Papst Johannes Paul II. etwa, dass der WorldPride "ein Angriff auf die christlichen Werte in einer Stadt ist, die Katholiken in aller Welt so am Herzen liegt". 2006 wurde die CSD-Demo in Israel sogar abgesagt – als Grund wurden kriegerische Auseinandersetzungen zwischen Israel und der Hisbollah-Miliz im Libanon genannt, wodurch nicht genug Sicherheitspersonal für den CSD vorhanden gewesen sei (queer.de berichtete). Zuvor hatten radikale jüdische, christliche und islamische Aktivisten CSD-Besuchern mit Gewalt gedroht.

Im Anschluss fanden die WorldPrides in liberaleren Städten statt, in denen es wenige Probleme gab, zuletzt alle zwei Jahre. Dieses Jahr wurde der Welt-CSD angesichts des 50. Jahrestags der Stonewall-Aufstände in New York City gefeiert (queer.de berichtete). (dk)



#1 Patroklos
#2 Homonklin44Profil
  • 31.07.2019, 07:23hTauroa Point
  • Deutschland wollte also kommendes Jahr teilnehmen.

    Wahrscheinlich hängt das, wie oft, daran, wer das finanzieren soll.
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