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Kommentare zu:
Bayreuths schwarze Dragqueen: "Es ist manchmal ermüdend"


#1 goddamn liberalAnonym
  • 30.07.2019, 14:35h
  • "Und die Antwort ist jetzt: Ob ich wiederkommen will, ist eine andere Sache. Ob ich wiederkommen muss: Ja, auf jeden Fall!"

    Das ist der richtige Kampfgeist!

    (Auch ganz im Sinne von Friedelind Wagner)

    Ich wünsche von Herzen alles Gute!
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#2 LotiAnonym
  • 30.07.2019, 15:14h
  • Das ist Drag, das ist Kunst. Eine großartige, kluge Person. An alle Drag Queens gerichtet, wo immer ihr auch seit: I Love You All.
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#3 GronkelAnonym
  • 30.07.2019, 17:31h
  • "Wenn die Wächter denken, die Kunst gehöre ihnen und jede Interpretation müsse sich im Bereich ihrer Vorstellungskraft abspielen und nirgendwo sonst dann ist das nicht völlig ungewohnt für mich."

    Die ganze Diskussion um das Stück und den Buhs kann ich nicht nachvollziehen. Selbstverständlich kann auch eine schwarze Dragqueen ausgebuht werden. Er fragt ja selbst warum auch er Buhs erhalten hat, aber ohne wirklich mal jemanden zu fragen kommt die übliche, "es gibt keine Toleranz"- Arie heraus.
    Die "Wächter", von denen er spricht, haben selbstverständlich jedes Recht eine Interpretations einer Rolle, Stück, ... eine Darbietung abzulehnen, wenn es nicht in ihrer Vorstellungskraft oder anders ausgedrückt, in ihrem Geschmackshorizont liegt. Vielleicht war er, wie wohl auch das ganze Stück, einfach nur schlecht aber scheinbar ist es deutlich einfacher dem Publikum eine böse Gesinnung zu unterstellen.
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#4 Sven100Anonym
  • 30.07.2019, 18:01h
  • "...war offenbar zu viel für die konservativen Besucher der Bayreuther Festspiele."

    Wenn Besucher Bayreuths, die ja eine Elite im deutschen Kulturleben darstellen, sich hierdurch provoziert fühlen, dann frage ich mich, wie man der Masse der Deutschen das Thema Gender nahebringen will...
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#5 Still_IthEhemaliges Profil
  • 31.07.2019, 12:39h
  • Antwort auf #4 von Sven100
  • Wenn, wie im Kommentar über dir nachlesbar, nichtmal innerhalb der schwulen Community Solidarität Usus ist, und der Autor des Kommentars #3 dafür nichtmal von Seinesgleichen (also Leute, die durch ihr Cis-Sein hier mehr wert sind als ich) mit Widerspruch rechnen braucht, frage ich mich, woher die Gemeinschaft kommen soll, die da irgendwem was näherbringen könnte.
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#6 Mein Gott WalterAnonym
#7 TheDadProfil
  • 01.08.2019, 19:44hHannover
  • Antwort auf #4 von Sven100
  • ""Wenn Besucher Bayreuths, die ja eine Elite im deutschen Kulturleben darstellen""..

    Äh ?
    Besucher sind Besucher, Teilnehmende, Zuhörend - Zusehende, die für ihr dort sein im Zweifel einen Haufen Geld aus dem Fenster werfen..

    Die "Eliten des Kutlturlebens" sind dann ganz sicher die Darstellenden, und damit Menschen wie Le Gateau Chocolat..
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#8 LotiAnonym
#9 nix-kapiertAnonym
  • 02.08.2019, 15:07h
  • Antwort auf #3 von Gronkel
  • Schreibst du das nur in dieser Situation, oder grundsätzlich wenn LSBTTIQ diffamiert werden? Würde mich sehr interessieren!

    Du bist weder Drag noch auf der Bühne in Bayreuth gestanden. Wie dreist musst du sein, dass du so vorurteilen kannst und diese Zuschauer direkt in Schutz nimmst, ohne diese Situation selbst miterlebt zu haben?

    Wenn Le Gateau Chocolat dies als diskretitierend empfunden hat, dann sprichst du ihr diese Einschätzung ab? Als ob sie zu blöd sei, etwas einschätzen zu können?

    Wie Bayern und Bayreuth zum Teil drauf ist, das bekam ich selbst zu spüren - schön war das nicht jedes Mal.

    ©BuntesUndSchönes
  • Antworten » | Direktlink » | zu #3 springen »
#10 nix-kapiertAnonym
#11 Mein Gott WalterAnonym
#12 GronkelAnonym
  • 04.08.2019, 08:57h
  • Antwort auf #9 von nix-kapiert
  • "Meine Frage an sie ist also: Was buht Ihr da konkret aus?"

    Das ist die zentrale Frage des Interviews. Jedoch sucht Le Gateau Chocolat gar keine Antwort sonder unterstellt direkt unlautere Motive. Genau wie du, der von Diffamierung spricht.
    Das Ziel dieser Seite, wie auch alle Bestrebungen in der Community ist es, eine Normalität zu etablieren. Wenn aber die Ablehnung einer künstlerischen Leistung automatisch mit Diffamierung gleichgesetzt wird, beansprucht man keine Normalität sondern eine Extrawurst. Auch die Leistung einer schwarzen Dragqueen darf man scheiße finden können, vielleicht hätte auch eine andere schwarze Dragqueen keine Buhs erhalten.
    Ich weiß nicht ob Le Gateau Chocolat eine gute oder schlechte Show geliefert hat, ich weiß aber dass die Vorverurteilung des Publikums nicht gerechtfertig ist ohne überhaupt mal die Gründe des Publikums, beim Publikum, zu erfragen.

    "Schreibst du das nur in dieser Situation, oder grundsätzlich wenn LSBTTIQ diffamiert werden? Würde mich sehr interessieren!"

    Ich piss mir doch nicht selbst ans Bein. Ich gewähre aber niemanden eine Extrawurst, nur weil er LSBTTIQ ist. Das ist einer der Gründe warum ich öfter hier schreibe. Es wird die Gleichheit der Rechte, die Gleichheit im Umgangs, die Gleichheit der Sichten, ... gefordert. Wenn man das fordert und es dann auch noch, wie in diesem Stück aus dem Artikel geschehen, umgesetzt wird, muss man aber auch einsehen, dass man genauso gleich ausgebuht werden kann wie jeder x-beliebige Künstler auf der gesamten Welt.
    Die Unterstellung der Diffamierung ist eine Unverschämtheit und die Reaktion von Le Gateau Chocolat halte ich für anmaßend und schädlicher für die gesamte Bewegung als so manch offene Anfeindungen.

    "Wenn Le Gateau Chocolat dies als diskretitierend empfunden hat, dann sprichst du ihr diese Einschätzung ab? Als ob sie zu blöd sei, etwas einschätzen zu können?"

    Wer nicht einmal den Willen hat zu ergründen hat warum jemand gebuht hat, sondern automatisch von einer feindlichen Absicht ausgeht, ja den halte ich für zu blöd etwas richtig einschätzen zu können.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #9 springen »
#13 TheDadProfil
  • 04.08.2019, 12:26hHannover
  • Antwort auf #12 von Gronkel
  • ""Das ist die zentrale Frage des Interviews. Jedoch sucht Le Gateau Chocolat gar keine Antwort sonder unterstellt direkt unlautere Motive.""..

    Das ist Deine Auffassung..

    Le Gateau Chocolat gibt eine Antwort, und beschreibt die "Motive" der Buh-Rufer, auch dann wenn Dir diese Antwort nicht gefällt, und Du versuchst dem Publikum ein "Kunst-Verständnis" zuzusprechen, welches es offensichtlich gar nicht hat !

    ""Das Ziel dieser Seite, wie auch alle Bestrebungen in der Community ist es, eine Normalität zu etablieren.""..

    Derlei Unfug muß man sich erst einmal auf der Zunge zergehen lassen, um ihn dann unkommentiert zu lassen..

    Denn das was Du hier als "Normalität" verstanden wissen willst, hat weit mehr mit der Unsichtbarkeit von Menschen zu tun, als mit der "Normalität" wie sie die Community formuliert, wenn sie von
    "einfach zur Kenntnis nehmen"
    spricht, und exakt deshalb
    Gleiche Rechte für ALLE
    einfordert..

    ""Es wird die Gleichheit der Rechte, die Gleichheit im Umgangs, die Gleichheit der Sichten, ... gefordert. Wenn man das fordert und es dann auch noch, wie in diesem Stück aus dem Artikel geschehen, umgesetzt wird, muss man aber auch einsehen, dass man genauso gleich ausgebuht werden kann wie jeder x-beliebige Künstler auf der gesamten Welt.""..

    Und genau dort haben wir dann Deine verschobene Sicht auf die Dinge..

    Gleiche Rechte und "Gleichheit" sind 2 vollständig unterschiedliche Sachen..

    Dein Rückschluß auf die Performance und die damit verbundenen Buh-Rufe greift hier nur nicht, denn es ist eine Sache in einer Pause eine zusätzliche Performance zu bieten, und danach auf der Bühne wegen der Darbietung im Stück ausgebuht zu werden..
    Oder einfach nur weil man ein Schwarzer Künstler mit Bart im Kleid ist..

    Auf dem Grünem Hügel treten sämtliche Stilblüten des Menschenhasses, seien es Homo-und Trans*phobie oder einfach nur LGBTTIQ*-feindlichkeit, Rassismus und auch Antisemitismus offen und ungefiltert durch das Auftreten des Publikums Zutage..

    Und wenn Du dich noch so sehr verbiegst..
    Das läßt sich nicht einfach über eine verschrobene Idee einer "schlechten Performance"
    marginalisieren, und als
    "kritischen Ausdruck des Publikums"
    kaschieren..
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#14 GronkelAnonym
  • 04.08.2019, 13:32h
  • Antwort auf #13 von TheDad
  • "Le Gateau Chocolat gibt eine Antwort, und beschreibt die "Motive" der Buh-Rufer,"

    Le Gateau Chocolat gibt gar keine Antwort. Es wird nur gemutmaßt ohne jemals mit dem Publikum gesprochen zu haben.
    Gedankenlesen kann niemand. Auch du nicht.
    Das Interview strotzt von absolut fehlender Selbstreflexion. Wenn jemand Buht dann muss scheinbar der Buher ein schlechtes Motiv haben. Alles andere kommt gar nicht in Frage. Allein schon Le Gateau Chocolats Definition von Kunst (solle aufregen, hinterfragen, provozieren) ist so dermaßen engstirnig, dass man lachen könnte.

    "Dein Rückschluß auf die Performance und die damit verbundenen Buh-Rufe greift hier nur nicht, denn es ist eine Sache in einer Pause eine zusätzliche Performance zu bieten, und danach auf der Bühne wegen der Darbietung im Stück ausgebuht zu werden.."

    Woher willst du denn wissen wofür gebuht wurde? Vielleicht war ja auch einfach nur der Nicht-Gesangsteil IM Stück scheiße.

    "Oder einfach nur weil man ein Schwarzer Künstler mit Bart im Kleid ist.."

    Oder auch nicht. Du mutmaßt dir auch nur deine Welt zurecht.

    "Gleiche Rechte und "Gleichheit" sind 2 vollständig unterschiedliche Sachen.."

    Das kannst du nun natürlich behaupten, aber begründen wäre auch nicht schlecht. Wobei es wohl eh nur auf Wortklaubereien hinauslaufen würde, da sowieso jeder weiß was ich aussagen wollte und ausgesagt habe. Also lass doch lieber.
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#15 TheDadProfil
  • 04.08.2019, 14:22hHannover
  • Antwort auf #14 von Gronkel
  • ""Le Gateau Chocolat gibt gar keine Antwort. Es wird nur gemutmaßt ohne jemals mit dem Publikum gesprochen zu haben.""..

    Ach so..
    Das erklärt natürlich ALLES..

    Es wäre also nur dann eine Antwort, wenn zuvor ein Gespräch mit dem Publikum ergeben hätte das es sich um einen "Anfall von Homo-und Trans*phobie" gehandelt habe..

    So aber, und so ganz ohne Rückmeldung ist das Ganze nichts wert..

    Äh ?

    Und Du hast Dich also ausführlich und vor allem persönlich mit dem Publikum beschäftigt und nachgefragt, und dabei herausgefunden das es sich um "künstlerische Differenzen" gehandelt hat ?

    Oder welche Verifikation, die ja immerhin besser sein soll als diejenige des Künstlers/der Künstlerin, hast Du hier für Deine Antwort vorzuweisen ?

    ""Das Interview strotzt von absolut fehlender Selbstreflexion. Wenn jemand Buht dann muss scheinbar der Buher ein schlechtes Motiv haben. Alles andere kommt gar nicht in Frage.""..

    Exakt..
    Denn wie schon erwähnt gab es keine "Buh-Rufe" während der Darbietung im Garten, und das war die einzig zu kritisierende Darbietung von Le Gateau Chocolat !

    Der Rest auf der Bühne bestand aus einem
    "einfach nur Vorhandensein"
    und das kann dieses Publikum dann dem Regisseur anlasten, aber nicht dem Darstellendem !

    Hier merkt man dann auch wieder wie sehr Du dich mit dem Vorgang beschäftigt hast, denn ein
    "einfach nur Vorhandensein"
    auszu-buhen IST absolut nichts anderes als
    Homo-und Trans*phobes, LGBTTIQ*-feindliches Verhalten, und hat bei Licht besehen die gleiche Qualität in der "künstlerischen Bewertung", als sage man über einen Stuhl auf der Bühne, er sähe einfach scheußlich aus !

    Soviel dann zu Deiner
    "Kompetenz in der Bewertung von Dingen"
    die offensichtlicher nicht sein können..
    Vielleicht schaust du einfach mal auf die Dinge, und nimmst den dazu vorhandenen Artikel zur Hand, liest ihn durch, und verschaffst Dir eine Übersicht über die Realität ?
    Es könnte helfen..
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#16 GronkelAnonym
  • 04.08.2019, 15:07h
  • Antwort auf #15 von TheDad
  • "Es wäre also nur dann eine Antwort,..."

    Es ist so ätzend mit dir zu schreiben, weil sobald du nicht mehr weiter weißt hängst du dich an Wortklaubereien und Interpretationen auf. Es geht natürlich um die Antwort auf die Frage warum gebuht wurde und das weißt du auch. Aber hauptsächlich was schreiben.

    "Oder welche Verifikation, die ja immerhin besser sein soll als diejenige des Künstlers/der Künstlerin, hast Du hier für Deine Antwort vorzuweisen ?"

    Ich habe gar keine Verifikationen, deswegen halte ich ja alle Möglichkeiten offen. Der Künstler hingegen hat haargenau auch keine, aber glaubt sich auf eine, ihm genehme, Antwort versteifen zu können.

    "Der Rest auf der Bühne bestand aus einem
    "einfach nur Vorhandensein" und das kann dieses Publikum dann dem Regisseur anlasten, aber nicht dem Darstellendem !
    +
    "einfach nur Vorhandensein" auszu-buhen IST absolut nichts anderes als Homo-und Trans*phobes, LGBTTIQ*-feindliches Verhalten, und hat bei Licht besehen die gleiche Qualität in der "künstlerischen Bewertung", als sage man über einen Stuhl auf der Bühne, er sähe einfach scheußlich aus !"

    Das ist doch hochgradig lächerlich. Es gibt tausend Gründe warum gebuht werden kann, auch, und gerade wenn Le Gateau Chocolat nur wie ein Ölgötze herumgestanden hätte.
    Mimik? Ausdruck? Tanz? Sind das Begriffe die du nutzt? Gibt es auch Künste die nicht mit Gesang unterlegt sind? Und vielleicht wollte ja das Publikum Le Gateau Chocolat singen hören und genau deswegen gebuht, weil nicht gesungen wurde. Aber gefragt wurde ja nicht, das Urteil steht ja schon fest.
    Ich bin immer wieder erstaunt, wie man ohne Fakten zu einem Urteil kommen kann. Lustigerweise ist das hier im Forum nahezu immer der Gleiche.
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#17 TheDadProfil
  • 04.08.2019, 21:22hHannover
  • Antwort auf #16 von Gronkel
  • ""Es ist so ätzend mit dir zu schreiben, weil sobald du nicht mehr weiter weißt hängst du dich an Wortklaubereien und Interpretationen auf.""..

    Andere Menschen sind nicht schuld an Deinen Formulierungen und den damit verbundenen Aussagen die Deine Kommentare hier treffen..

    Wenn also etwas "ätzend" ist, dann Deine permanenten versuche absolut jede Aktion die als Gegenwehr zu Homo-und Trans*phoben verhalten in der Bevölkerung den Finger in die offenen wunden legt als
    "überflüssig und provokant"
    zu bezeichnen..

    Frei nach dem Motto
    "die tun doch gar nichts"..

    Das Nicht-Wahrnehmen eines Vorganges Bestäftigt nicht deren Inexistenz !

    Das Problem liegt also nach wie vor bei Dir und Deiner Einstellung anderen Menschen, wie hier Le Gateau Chocolat, ihre eigenen Erfahrungen abzusprechen, oder als
    "ist doch nicht so wichtig"
    zu bezeichnen..

    ""weil sobald du nicht mehr weiter weißt""..

    Ich wüßte noch sehr viel weiter als Du es dir vorzustellen in der Lage bist, doch ich ziehe es vor mit anderen Menschen freundlich zu kommunizieren, denn meiner Erfahrung nach kommt man damit irgendwann selbst durch die hartnäckigsten eigens aufgebauten Mythen hindurch..

    ""Es geht natürlich um die Antwort auf die Frage warum gebuht wurde und das weißt du auch.""..

    Die wurde Dir nun mehrfach von mehreren Seiten aus beantwortet..
    Doch Du ziehst es vor die Antworten zu ignorieren, und spekulierst weiterhin irgendeinen "künstlerischen aspekt" hinein, wo keiner vorhanden ist..

    ""ihm genehme""..

    Dir unangenehme Antwort..

    Im Gegensatz zu Dir war der Künstler aber vor Ort, und schildert damit seine persönlichen eindrücke, die Du ihm auch dann noch nicht absprechen kannst, indem man sie als "subjektives Empfinden" zu disqualifizieren suchte..

    Klär die Frage warum Dir die Antwort "unangenehm" ist..
    Das ist der Schlüssel zur Erkenntnis warum die Schilderung des Künstlers stimmen MUSS, während Du die Ebene der Spekulation niemals wirst verlassen können, und schon klärt sich auch das "Unbehagen" auf, und verfliegt..

    ""Und vielleicht wollte ja das Publikum""..

    Du näherst Dich dem Problem, wenn auch nur mit winzigen Schritten..

    Was das Publikum "wollte" ist für eine Aufführung einfach irrelevant, denn Aufgabe der Aufführung ist es dem Publikum aufzuzeigen worum es geht, und welchen gesellschaftlichen Bezug das Ganze zum Heute hat..

    Das hat dem Publikum, respektive dem Teil der sich anmaßte einen Künstler wegen seiner Anwesenheit auszubuhen, offensichtlich nicht gefallen..

    Nun kann man lang und breit darüber diskutieren ob man das Stück hätte anders inszenieren müssen, oder ob nicht etwa, und das ist wahrscheinlicher, das Publikum mit der Inszenierung einfach mangels Bereitschaft sich mit Inhalten auseinanderzusetzen, überfordert ist ?

    So wie auch Du hier überfordert bist, weil du dich weigerst zu erkennen wie "gesellschaftliche Schichten" erwartbar reagieren, wenn man ihnen Gelegenheit dazu verschafft..

    Wie sagte doch Le Gateau Chocolat schon im Interview ?
    "Es ist ermüdend"..
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