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Kampf gegen Homophobie im Fußball

RB Leipzig unterzeichnet Berliner Erklärung

Als 13. Erstligaverein unterzeichnet der Drittplatzierte der vergangenen Bundesligasaison die Erklärung gegen Homophobie. Damit haben bis auf fünf alle Top-Vereine das Papier unterschrieben.


Das Logo des RB Leipzig erinnert nicht zufällig an das Logo einer österreichischen Firma, die eine gezuckerte Brause mit Koffein und Taurin herstellt

  • 31. Juli 2019, 11:08h, noch kein Kommentar

Der Fußball-Bundesligist RB Leipzig wird Mitte August im Musiksaal der Red-Bull-Arena im Rahmen einer Podiumsdiskussion die Berliner Erklärung unterzeichnen. Das kündigte der schwul-lesbische Fanclub RainbowBULLS am Dienstag an. Die Erklärung war 2013 auf Initiative der Bundesstiftung Magnus Hirschfeld ins Leben gerufen worden (queer.de berichtete). Dabei versprechen die Unterzeichnenden insbesondere, sich aktiv gegen Homophobie auf allen Ebenen des Sports einzusetzen.

Zu den Unterstützern der Erklärung gehören neben mehreren Bundesministerien auch der Deutsche Fußballbund und die Deutsche Fußballliga sowie Unternehmen wie der Ausstatter Adidas und der Fernsehsender Sky, der die meisten Bundesligaspiele live überträgt. Auch viele Profivereine haben sich angeschlossen. RB Leipzig ist der 13. von insgesamt 18 Vereinen der ersten Fußballbundesliga, die das Papier unterzeichnen. Laut der "Fußball für Vielfalt"-Homepage fehlen bislang nur noch Borussia Mönchengladbach (5. Platz in der letzten Saison), die TSG Hoffenheim (9. Platz), der SC Freiburg (13. Platz), der FC Augsburg (15. Platz) und Aufsteiger SC Paderborn.

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Bis zur Akzeptanz noch ein weiter Weg

Viele Vereine versuchen inzwischen etwa auch durch die Teilnahme an CSDs oder mit Einträgen in sozialen Medien, die Akzeptanz von Homosexuellen zu steigern. Allerdings hat sich – zumindest im Männer-Fußball – bislang noch kein einziger aktiver Bundesliga-Spieler während seiner Profi-Laufbahn geoutet. Ex-Nationalspieler Per Mertesacker, der 2014 mit Deutschland Weltmeister wurde, sagte im Frühjahr, dass der Fußball für das Thema Homosexualität noch nicht bereit sei (queer.de berichtete). Der frühere Bundesligaspieler Thomas Hitzlsperger, der sich nach dem Karriereende 2014 geoutet hatte und jetzt als Sportvorstand beim Bundesligaabsteiger VfB Stuttgart arbeitet, sieht hingegen Fortschritte (queer.de berichtete). (dk)

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