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Transphobie

Mario Lopez: Es ist "gefährlich", wenn Eltern ein trans Kind unterstützen

Oscarpreisträgerin Charlize Theron unterstützt öffentlich ihre trans Tochter. Mario Lopez findet das nicht gut.


Mario Lopez hält nicht viel davon, die Geschlechtsidentität von jungen Transpersonen anzuerkennen (Bild: Fox)

US-Schauspieler Mario Lopez ("California High School", "Nip/Tuck – Schönheit hat ihren Preis") hat mit Kritik an der Unterstützung von jungen Transpersonen für Empörung gesorgt. Der 45-Jährige erklärte in der Youtube-Serie "The Candace Owens Show", dass es "gefährlich" sei, wenn Eltern ihre trans Kinder unterstützten. Das Interview ist bereits seit Ende Juni online, ist aber erst jetzt von Nutzern sozialer Netzwerke aufgegriffen worden.

Die konservative Moderatorin Candace Owens zeigte sich in der 40-minütigen Interviewsendung entrüstet darüber, dass es in Hollywood den "Trend" gebe, dass Kinder von Stars ihr Geschlecht "aussuchen" dürften. Als Beispiel nannte sie Oscarpreisträgerin Charlize Theron, die ihrer siebenjährigen trans Adoptivtochter vor wenigen Monaten öffentlich den Rücken gestärkt hatte (queer.de berichtete).

Daraufhin erklärte Lopez, dass ihn diese Art von Akzeptanz ebenfalls "umhauen" würde. "Wenn man drei Jahre alt ist und sagt, man fühlt sich so oder so, wenn man denkt, man sei ein Junge oder Mädchen oder was auch immer, dann denke ich, dass es gefährlich ist, wenn ein Elternteil sagt: 'Okay, dann bist eben ein Junge oder Mädchen'". Danach vermischte der Schauspieler Sexualität und Geschlechtsidentität: "Als Kind weiß man noch nichts über Sexualität. Man ist bloß ein Kind." Lopez, der in den USA auch als Moderator von Sendungen wie "X Factor" oder Boulevard-Nachrichtensendungen bekannt ist, ist erst Anfang des Monats zum dritten Mal Vater geworden.

Direktlink | Ab Minute 11 diskutiert das Duo über Transthemen

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Der "Trend" zur Anerkennung von Transpersonen sei laut der Moderatorin auf übersteigerte Toleranz zurückzuführen. Owens, eine glühende Verehrerin von Präsident Donald Trump, hatte bereits mehrfach mit fragwürdigen Äußerungen für Schlagzeilen gesorgt. So erklärte sie vergangenen Dezember, Adolf Hitler sei kein "Nationalist" wie Trump, sondern ein "Globalist" gewesen – der Grund: Ein Nationalist würde nie seine "eigenen Leute" töten, wie Hitler dies getan habe. Das Wort "Globalist" ist unter Republikanern oft ein Schimpfwort für Demokraten.

Auch Lopez hat aus seiner konservativen Meinung nie einen Hehl gemacht, galt allerdings in der Vergangenheit als Unterstützer von LGBTI-Rechten. So war er 2011 und 2012 einer der Moderatoren der GLAAD Media Awards und 2015 Schirmherr des CSD von Miami Beach. Nach seinem Interview wurde er in seinem Wikipedia-Profil kurzfristig als "transphob und frauenfeindlich" beschrieben.

Twitter / whoareuiam

Die LGBTI-Organisation PFLAG bot Lopez in sozialen Medien Nachhilfeunterricht an: "Wir sind hier, um zu erklären, was transgender bedeutet – und was der Unterschied zwischen sexueller Orientierung, Geschlecht und Gender ist."

Twitter / PFLAG

Instagram / mariolopez | Mario Lopez zeigt sich gerne mit Homo-Hassern wie dem philippinischen Boxer und Politiker Manny Pacquiao, der einst die Todesstrafe für Homosexuelle forderte



#1 dellbronx51069Anonym
#2 DramaQueen24Profil
  • 31.07.2019, 17:33hBerlin
  • Sowohl der Typ als auch diese Moderatorin haben keine Ahnung! Die sollten sich mal fragen, warum Kinder trotz der vielfältigen Gewalt von außen, immer noch sagen, dass sie transsexuell sind? Warum keine "Therapie" daran etwas ändern kann, und, warum diese Kinder, wenn sie Gewalt erleben, sich lieber umbringen, als sich gesellschaftlichen Normen zu beugen?
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#3 DramaQueen24Profil
#4 stupidAnonym
  • 31.07.2019, 17:57h
  • Gefährlich sind solche Aussagen wie von der Person im Artikel.
    Was ebenfalls unverschämt ist, dass manche Medien Trans*Personen einfach nicht so anerkennen können wie sie sind.
    Zum Beispiel wird Charlize Theron's Tochter hartnäckig mit "Sohn" betitelt. Wenn das keine Diffamierung ist, was dann??

    I don't like people who judge others by their sex, sexual identity, race, color, or any background. Such comments like "supporting trans* would be dangerous" is the only dangeous thing!

    Nothing more to say.

    ©BuntesUndSchönes
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#5 Alexander_FAnonym
  • 31.07.2019, 21:13h
  • Es ist vor allem gefährlich, wenn B-Promis vor C-Promis Scheiße labern und die Fans sich diese zum Maßstab nehmen. Und erst recht, wenn diese im Zusammenhang einer sehr fragwürdigen Weltanschauung steht.
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#6 Bekannt geworden mit schwuler RolleAnonym
  • 01.08.2019, 07:11h
  • Er spielte 1997 den schwulen Olympia Sieger Greg Louganis in dem FIlm "Breaking the Surface: The Greg Louganis Story" (Sprung ins Ungewisse) Daher kenne ich den Typen nur.
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#7 Andy2Anonym
  • 01.08.2019, 09:13h
  • Mario Lopez ist ein Opportunist, wie er im Buche steht. In den USA ist er die männliche Frauke Ludowig, da er so etwas ähnliches wie Exclusiv moderiert. Er kriecht jedem Promi in den A..., versucht sich immer mit allen gut zu halten. Kein Wunder also, dass er auch jetzt wieder eine Entschuldigung wegen des oben erwähnten Interviews gegeben hat, denn seine Karriere ist abhängig davon, sich mit allen gut zu stehen. Seine christlichen Werte wendet er übrigens immer nur da an, wo es passend ist. Tage vor seiner ersten Ehe hat er auf seiner Bachelorparty seine künftige Ehefrau betrogen, sie dann geheiratet, sodass die Ehe annulliert wurde. Wer seine Autobiografie gelesen hat weiß, wie homophob er ist. Dort schreibt er u.a. wie "bäh" es war, für die Rolle des Greg Louganis einen Mann küssen zu müssen. Hier meine Meinung: Da darf so ein unbedeutendes Lämpchen wie Lopez eine Ikone spielen wie Greg Louganis, der Sachen durchgemacht hat zu Zeiten, die wir uns nicht vorstellen können. Und alles, was er darüber schreibt ist die Anekdote mit dem Kuss? Seitdem ist der eh bei mir unten durch.
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#8 David JacobAnonym