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LGBT*-Index 2019

Köln ist für queere Menschen in Deutschland am attraktivsten

Köln ist bei den wichtigsten CSD-Städten die Nummer eins für sexuelle und geschlechtliche Minderheiten. Schlusslicht ist die bayerische Landeshauptstadt.


Laut Travelzoo fühlen sich queere Menschen in der Domstadt am Rhein am wohlsten

Unter den fünf deutschen Großstädten mit den größten CSDs ist Köln für Lesben, Schwule, Bisexuelle und Transpersonen am attraktivsten. Das ist das Ergebnis einer Studie des Reiseportals Travelzoo, das am Montag unter dem Titel LGBT*-Index veröffentlicht wurde. Neben Köln wurden auch die Millionenstädte Berlin, Hamburg und München sowie die baden-württembergische Hauptstadt Stuttgart in die Untersuchung miteinbezogen.

Hinter Köln konnte Berlin den zweiten Platz ergattern, Hamburg lag auf Rang drei. Das Duell der Südstädte entschied Stuttgart für sich, das auf dem vierten Platz landete. München wurde Schlusslicht.

Für den LGBT*-Index hatte das Marktforschungsunternehmen Appinio 805 queere Menschen befragt – mit einem Durchschnittsalter von 28 Jahren lag der Schwerpunkt eher auf jüngeren Personen. Sie wurden nach der LGBT-Freundlichkeit, der Lebensqualität, der Infrastruktur sowie dem Sicherheitsgefühl in der jeweiligen Stadt befragt.

Köln lag in drei der vier Kategorien auf Rang eins. Nur beim Thema "Sicherheit" musste sich die Domstadt Hamburg geschlagen geben, lag aber noch knapp vor Berlin und deutlich vor Stuttgart und dem Schlusslicht München.













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Travelzoo betonte, dass der "LGBT*-Index" als Momentaufnahme verstanden werden solle. So gebe es beim Thema queerer Rechten gerade mit Einführung der Ehe für alle, des dritten Geschlechtseintrags und der Einstellung von Queer-Beauftragten auf kommunaler Ebene viele Veränderungen. "Dies wirkt sich auch auf die Städte aus, so dass die Ergebnisse des Index schon im nächsten Jahr andere sein können", erklärte das Reiseportal.

Viele Städte versuchen derzeit, sich als offen gegenüber sexuellen und geschlechtlichen Minderheiten zu präsentieren, um wirtschaftliche Vorteile daraus zu ziehen. So veröffentlichte die Kölner Verwaltung erst im Mai eine Studie, in der Weltoffenheit und Toleranz gegenüber LGBTI als wichtiger Stadortvorteil für die Stadt bezeichnet werden (queer.de berichtete). (cw)



#1 seb1983
  • 05.08.2019, 16:11h
  • Mag sein dass die "schwule Infrastruktur" in Köln am besten ist.
    Inbesondere was Sicherheit, Jobs und Lebensqualität angeht schneiden aber München und Hamburg in weltweiten "Standard Vergleichen" hervorragend ab.
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#2 muchiasAnonym
  • 05.08.2019, 17:16h
  • Gerade beim Thema Sicherheit glaub ich dass Fakten und Gefühl der Befragten doch deutlich auseinderzugehen scheinen. In den letzten Monaten gab es ja immer wieder Meldungen, auch hier bei queer.de, dass es Angriffe aus LGBTI* gab. Dass deshalb Stuttgart und München unsicherer als Berlin sein sollten kann ich nicht nachvollziehen. Von meinem Gefühl her, ist die Häufigkeit der zu lesenden Vorfalle doch eher anders herum und ich lese von mehr Angriffen in Berlin als Stuttgart oder München.
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#3 David JacobAnonym
  • 05.08.2019, 18:08h
  • Ich kann bei Weitem nicht verstehen, warum Berlin so weit oben liegt, noch vor München. Mein Freund und ich haben bislang in Berlin die schlechtesten Erfahrungen gemacht. Auch Freunde von und wurden dort immer wieder angepöbelt.
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#4 LotiAnonym
  • 05.08.2019, 19:26h
  • Antwort auf #3 von David Jacob
  • Leider muß ich Dir recht geben. Wohne schon seit über 40 Jahren in der jetzigen Hauptstadt. Aber so krass wie in den letzten paar Jahren habe es ich noch nie erlebt. Vollkommen andere Stadt geworden. Berlin wie haste Dir verändert. Ich kenne Köln nicht, daher kann ich mir kein Urteil erlauben.
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#5 goddamn liberalAnonym
#6 Maximilian GAnonym
  • 05.08.2019, 20:53h
  • Warum wurde Deutschlands viertgrößte Stadt Frankfurt am Main nicht mit in die Studie einbezogen?
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#7 EngelchenSHProfil
#8 Patroklos
#9 Sukram712Anonym
#10 TechnikerAnonym
  • 06.08.2019, 07:59h
  • Hach ja - Kölle...

    Das runtergewirtschaftete, pleite Dreckloch... Dauerstau, kaputte Straßen, eine unfähige, klüngelverseuchte Verwaltung, wenig Grün, Wohnungen überwiegend im Nachkriegszustand ("Rolladen? Kenn wa nitt!"), überteuert dazu.

    Dazu die alberne Verachtung für Leute von der "schäl Sick", während man auf der linken Rheinseite alle naslang ein anderes Viertel zum gerade angesagten erklärt und alle plötzlich dorthin ziehen müssen...

    Und die Kölner (egal, ob homo oder hetero) sind nett, aber oberflächlich.

    Davon abgesehen, daß solche "Umfragen" grundsätzlich nicht gehaltvoller sind als Kaffeesatzleserei: Wichtige deutsche Städte tauchen gar nicht erst auf, die Zahl und das Alter der Befragten sind wohl nur bedingt repräsentativ (wobei die schwule Gemeinde ohnehin eine Fiktion ist - die ist genauso vielschichtig und divergent wie der Rest der Menschheit), das Sicherheitsempfinden ist zutiefst subjektiv - und wer nicht in der bequemen Lage ist, gerade sein Leben (beispielsweise wegen Studiumsbeginn) komplett neu auszurichten, wird wegen einer albernen Umfrage sicher nicht umziehen.
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