Hauptmenü Accesskey 1 Hauptinhalt 2 Footer 3 Suche 4 Impressum 8 Kontakt 9 Startseite 0
Neu Presse TV-Tipps Termine
© Queer Communications GmbH
https://www.queer.de/detail.php?article_id=34227
Home > Kommentare

Kommentare zu:
Um nicht als schwul zu gelten: Hetero-Männer sind eher Umweltferkel


#1 LotiAnonym
  • 09.08.2019, 15:45h
  • Seit mehr als 15 Jahren trage ich meine Einkäufe in Stoffbeuteln mit nachhause. Es ist tatsächlich was dran an dieser Studie. In all den vielen Jahren ist mir erst in diesem Jahr beim Einkaufen EIN Mann aufgefallen, der ganz selbstverständlich seine Einkäufe an der Kasse in einen Stoffbeutel packte. Sonst immer nur entweder Plastiktüten.Papiertüten oder gleich in den Rucksack. Auf den Straßen sehe ich ganz selten Männer mit Stoffbeutel rumlaufen. Scheint ein No Go zu sein.
  • Antworten » | Direktlink »
#2 dellbronx51069Anonym
#3 QueerBierHereEhemaliges Profil
  • 09.08.2019, 18:26h
  • Antwort auf #1 von Loti
  • Ich weiß morgens wenn ich die Bude verlass auch nicht ob ich abends noch einkaufen geh.... oO da Zahl ich lieber die paar Cent für ne tüte (und des Argument "Tasche kann man ja im Auto lassen" zählt nicht, Auto fahren aber dann Plastiktüten kritisieren ist zumindest im städtischen Raum lächerlich, alles unter 3 bis 5km kann jeder einigermaßen gesunde mensch laufen, für den rest gibt's Nahverkehr, so viel umweltbewusstsein hab dann selbst ich... Gilt natürlich nur für bis zu 2-3 Tüten Einkäufe, wer jetzt für n Familieneinkauf macht schiebt den Wagen eh zum [Carsharing] Auto )

    Und ob queere Menschen jetzt öfter n stoffbeutel oä nutzen als heten lässt sich doch aus dem Artikel gar nicht rauslesen.... oO
  • Antworten » | Direktlink » | zu #1 springen »
#4 David JacobAnonym
#5 LotiAnonym
  • 09.08.2019, 20:39h
  • Antwort auf #3 von QueerBierHere
  • Absoluter Wiederspruch. Was Du da äußern tust, nennt sich pure Bequemlichkeit. Ich trage meinen Rucksack ständig bei mir und im Innern befinden sich vier Stoffbeutel. Nehmen null Platz weg. Ökologisches Verhalten nennt sich das. Plastiktüten sind für faule und bequeme Personen. Besonders wenn Du dann noch Auto fährst, ist es doch kein Beinbruch einige Stoffbeutel im Kofferraum zu haben. Das nun überall die braunen Papiertüten ausliegen in den Märkten unterstreicht nochmal und das nun zum letzten mal hier, die Bequemlichkeit sehr vieler Verbraucher. Denn diese werden meistens kaum weitergenutzt. Stapeln sich zuhause.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #3 springen »
#6 GronkelAnonym
  • 10.08.2019, 09:55h
  • Antwort auf #4 von David Jacob
  • "Was für ein unfassbarer Schwachsinn."

    Ja, ich habe auch selten so einen Blödsinn gelesen. Aber der Aufwand sich die Studie zu gemüte zu führen um die haarsträubenden Schlussfolgerungen zu widerlegen ist viel zu aufwändig und bewirkt genau gar nichts. Die nächste 'Qualitätsstudie' wird schon in der Pipeline sein.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #4 springen »
#7 QueerBierHereEhemaliges Profil
  • 10.08.2019, 12:49h
  • Antwort auf #5 von Loti
  • Wie ja deutlich aus meinem Text erkennbar ist fahr ich kein Auto.... Sollte allmählich für Privatpersonen Standard sein, Bequemlichkeit ist sich nicht n Job in Wohnungsnähe oder ne Wohnung in Jobnähe zu suchen.... Bin auch für absolutes Fahrverbot in Städten (mit Ausnahme Krankenwagen, Feuerwehr etc) und höhere Besteuerung von Autos sowie höhere Benzinpreise sowie für flugverbot für Reisen innerhalb des eigenen Kontinentes....

    Aber jupp, stimmt, ich renn nicht mit nem leeren Rucksack oder nem leeren beutel durch die Gegend, verlass morgens des Haus und ob ich abends Einkauf oder nicht weiß ich dann doch noch nicht.... Das ist dann die Bequemlichkeit die ich mir einfach rausnehme, wenn ich nach der Arbeit zu kumpel oder Kneipe oder was weiß ich geh hab ich schlichtweg keine lust n leeren Rucksack oä mitzunehmen... Alles was man über den Tag so braucht passt ja idr in die Hosentasche...Also jupp, die paar Cent, die man heute für die Umwelt zahlen muss, sind mir des dann wert
  • Antworten » | Direktlink » | zu #5 springen »
#8 QueerBierHereEhemaliges Profil
#9 QueerBierHereEhemaliges Profil
  • 10.08.2019, 13:12h
  • Antwort auf #5 von Loti
  • Nachtrag 2 (les die beiden comments davor noch) : googel mal die Herstellung dieser Papiertüten, am Ende der Kette sind die genauso schädlich für die Umwelt, siehe Wasser- und Energiebedarf sowie Einsatz von Chemikalien und wiederverwertbarkeit und mehrfachnutzung....
  • Antworten » | Direktlink » | zu #5 springen »
#10 LotiAnonym
  • 10.08.2019, 16:17h
  • Antwort auf #8 von QueerBierHere
  • Na da liegt aber jetzt ein gewaltiges Missverständnis vor. Du warst gefragt. Habe nicht einmal einen Führerschein. Bin überhaupt kein Fan vor Autos. Wenns nach mir ginge müßten diese Stinker längst raus aus der Innenstadt von Berlin. Ist aber nicht hier das Thema. Über die Papiertüten Herstellung haste ja alles richtig beschrieben. Auch das meinte ich in meinen Kommentar. Mein Guter. Erst jede Menge Plastiktüten zuhause ansammeln und nun sinds die Papiertüten, gelle? Deshalb benutze ich ja nur Stoffbeutel. Also, wer benutzt diese, ich oder Du?
  • Antworten » | Direktlink » | zu #8 springen »
#11 giliatt 2Anonym
  • 11.08.2019, 00:46h
  • Ein gutes Beispiel dafür, dass STUDIEN nicht das Papier wert sind, auf dem sie gedruckt werden....

    Erst heute hatte ich ein Ehepaar im Laden. Die Frau wollte Bio-Duschgel. Hatte ich nicht. Hatte nur das gängige AXE. Ich riet ihr zu einfacher KERNSEIFE. Unparfümiert. Ein Naturprodukt. Der Abdecker stellte es aus Knochen her. Bestens für die Haut-
    FRAU: "Nein, das gehtj ja nicht auch für die Haare."
    ICH: "Stimmt, davon werden die Haare stumpf. Eine Spülung wäre vonnöten." Ihr Gatte sagte: "Habe ich doch gesagt." Er war "ökologisch unschwul" im Sinne des Leitartikels bei queer.de. Aber er hatte Durchblick.
    MANN: "Alle Industrieprodukte, auch wenn sie sich BIO nennen, enthalten Aluminiumbiosulfat und als Reibungskörper für "scratching" und "peeling" Mikro-Plastikteilchen."
    Ökologisch war der MANN der Klügere.

    Zudem ist es völlig unsinnig, Ökologie und Geschlecht zu vermixen. Ein umweltbewusst denkender Mann - sei er nun heterosexuell, gleichgeschlechtlich oder transgender orientiert, trennt seinen Müll oder nicht.
    Frauen balsamieren sich ein mit einer Unzahl an Kosmetika, die umweltbedenklich sind.
    Männer müssen sich rasieren...
  • Antworten » | Direktlink »
#12 LotiAnonym
#13 OekemoekeAnonym
  • 11.08.2019, 09:55h
  • Antwort auf #11 von giliatt 2
  • "MANN: "Alle Industrieprodukte, auch wenn sie sich BIO nennen, enthalten Aluminiumbiosulfat und als Reibungskörper für "scratching" und "peeling" Mikro-Plastikteilchen."
    Ökologisch war der MANN der Klügere."

    Nur dass diese Aussage in beiden Teilen schlicht falsch ist. Erstens gibt es kein "Aluminiumbiosulfat" (Google mal! Die Antwort lautet "Keine Ergebnisse für aluminiumbiosulfat gefunden") - und zweitens enthalten Naturkosmetik-Produkte selbstverständlich keine Ingredienz wie "Mikro-Plastikteilchen". Die Richtlinien für zertifizierte Naturkosmetik kann jede_r hier nachlesen:

    www.kontrollierte-naturkosmetik.de/richtlinie.htm

    Von der "ökologischen Klugheit", Seife aus Knochen herzustellen, die selbstverständlich aus der extremst klimaschädlichen Massentierhaltung stammen, fange ich jetzt gar nicht erst an.

    P.S. Noch so'n Quatsch: "Männer müssen sich rasieren..." *augenroll*
  • Antworten » | Direktlink » | zu #11 springen »
#14 Homonklin44Profil
  • 11.08.2019, 11:08hTauroa Point
  • Antwort auf #13 von Oekemoeke
  • Vielleicht ist das mit dem Aluminium-"Bio"-Sulfat verkehrt geschrieben worden, und muss "Bisulfat" heißen.

    Diese Sulfate gibt es tatsächlich, etwa können sie in Abwässern auftauchen, oder in sauren Böden. Kali-Alaun wird auch alias Kalium-Aluminium-Bisulfat bezeichnet. Es gibt bei entsprechender Einbringung Hortensien die blaue Färbung. Funktioniert nur bei Sorten, die ansonsten Rosatöne bekommen.

    Thiosulfate gibts noch...

    Allerdings kann in der Marktszene für Mixtouren von Substanzen halt auch mal ein Begriff geprägt werden. Oder da wurden Bi-O-Sulfate zu "Biosulfaten", wobei Letztere in einem Handbuch für Abwasserkunde erwähnt werden, das möglicherweise eine veraltete Bezeichnung für Bisulfate, oder aber einen Schreibfehler übernahm.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #13 springen »
#15 OekemoekeAnonym
  • 11.08.2019, 14:50h
  • Antwort auf #14 von Homonklin44
  • Wer klug schwätzen will, sollte dann halt auch die richtigen Worte wählen. Sonst macht er sich schnell unglaubwürdig.

    Und wo haben wir nun den Beweis, dass sämtliche Naturkosmetik-Produkte, die industriell hergestellt wurden, dieses ominöse Aluminiumbisulfat enthalten? Wenn das so wäre, so vermute ich, gäbe es wohl deutlich mehr als gerade mal 10 (!) Google-Treffer zu diesem Begriff.

    Mir klingt das doch zu sehr nach Alu(minium)-Hut.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #14 springen »
#16 AdjacentAnonym
  • 11.08.2019, 22:03h
  • Meine Güte... Man kann auch angebliche Unterschiede zwischen Geschlechtern und zwischen sexuellen Orientierungen künstlich konstruieren und dann pseudowissenschaftlich "beweisen".
    Ich bin schon seit gut 20 Jahren Vegetarier, laufe oft mit Stoffbeuteln rum, habe immer mindestens einen griffbereit und sorge dafür, dass unser Garten ein naturnahes Biotop für Flora und Fauna ist. Ach ja, ich bin Hetero, lese gerne queer.de , hatte lange einen typischen Frauenberuf und jetzt einen typischen Männerberuf und habe queere Freunde. In welche Schublade passe ich jetzt rein...? Ich hoffe, in gar keine!
  • Antworten » | Direktlink »
#17 giliatt 2Anonym
  • 12.08.2019, 22:46h
  • Antwort auf #12 von Loti
  • KERNSEIFE kann man selbst herstellen. Wir haben das in der Schule im Chemieunterricht gemacht. Zuletzt schwimmt der Seifenkern in öligem Glycerin.
    Die Waschmittel "aus dem Eimer" in Kinderheimen und anderen öffentlichen Einrichtungen waren somit halb-verflüssigte Industrieprodukte auf Seifenbasis und keine originäre Kernseife.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #12 springen »
#18 giliatt 2Anonym
  • 12.08.2019, 23:41h
  • Antwort auf #13 von Oekemoeke
  • Lieber Oekomoeke,
    den Begriff "Aluminiumbiosulfat" hatte der MANN geäussert und ich habe ihn hier nur wiedergegeben. Fakt ist. dass wir bei BIO-Kosmetika getäuscht werden.
    Zudem solltest Du wissen - oder mal googeln - dass die Seifenherstellung schon immer aus Knochen erfolgte in einer Zeit, als man begann, Haustiere zu halten und all deren Teile zu verwerten gezwungen war, bevor exzessiv im 20. Jahrhundert die MASSENTIERHALTUNG (in Amerika) auf den Plan kam.

    Männer müssen sich rasieren. Dazu benutzen sie Rasier-Seife. Ein parfümiertes Seifen-Produkt, aufgeschäumt mit Wasser und dem Rasierpinsel. Die Schneideklingen, die die Bartstoppeln hautnah kappen, sind aus gehärtetem Stahl. Heute gängige Wegwerf-Artikel und ökologisch bedenklich. Früher nutzte man RASIERMESSER, die man auf einem Lederriemen anschliff.
    Frauen benutzen weitaus mehr ökoligisch bedenkliche Kosmetika.

    Daher zurück zur Kernfrage des Artikels:

    "Sind Hetero-Männer - um nicht als SCHWUL angesehen zu werden - eher >UMWELTFERKEL< ??"

    Verweigern sich Hetero-Männer der Ökologie, um nicht als Schwuchteln oder Tucken verdächtigt zu werden?
    Mumpitz!
    Männer sind Männer.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #13 springen »
#19 OekemoekeAnonym
  • 13.08.2019, 00:05h
  • Antwort auf #18 von giliatt 2
  • "den Begriff "Aluminiumbiosulfat" hatte der MANN geäussert und ich habe ihn hier nur wiedergegeben."

    Ja, jedoch mit der Beurteilung "Ökologisch war der MANN der Klügere."" Ich habe das widerlegt.

    "Fakt ist. dass wir bei BIO-Kosmetika getäuscht werden."

    Fakt ist, dass das nichts als ein Aluhut-Argument ist.

    Ich muss nicht googeln, um zu wissen, dass Kernseife aus Knochen hergestellt wird. Ob das heute noch sinnvoll und zeitgemäß ist, ist jedoch eine ganz andere Frage. Nur, dass etwas "schon immer so war", reicht heute als Argument für eine Sinnhaftigkeit nicht mehr aus. Und dass die Massentierhaltung zuerst in Amerika auf den Plan kam, wie Du schreibst, ist dafür absolut irrelevant, dass sie heute auch in Deutschland so exzessiv betrieben wird, dass ein gehöriger Teil der "Produkte" exportiert werden, weil weit mehr als der Eigen"bedarf" "produziert" wird. Die Massentierhaltung hat heute weltweit schlimmste Auswirkungen auf den Klimawandel. Außerdem ist sie Hauptursache der Verbreitung resistenter Keime durch massenhaften, breit gestreuten Antibiotika-Einsatz.

    Dass Männer sich rasieren müssen, ist nach wie vor Bullshit. Und selbst wenn sie es doch tun, benutzen sie nicht alle die Produkte dazu, die Du hier erwähnst.

    "Männer sind Männer." Und das in einem queeren Forum. Ach, ist das wieder schön!

    Bleib Du gerne in Deinem 1950er-Jahre-Weltbild stecken, wenn Dir das so gefällt. Zeitgemäß ist das jedenfalls schon lange nicht mehr. Und für ein Diskussionsniveau, das irgendjemanden heute weiterbringen soll, allemal nicht zielführend.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #18 springen »
#20 HomunkulusAnonym
#21 LotiAnonym
  • 13.08.2019, 06:47h
  • Antwort auf #17 von giliatt 2
  • Die gute Kernseife ist gar nicht mal so verkehrt. Doch nun benutze ich schon seit Jahren die Gute Olivenseife aus Aleppo Syrien und das sogar schon vor dem verheerenden Krieg dort. Und jetzt gerade deswegen. Diese enthält keine zusätzlichen Inhaltsstoffe und ist besonders bei empfindlicher Haut besonders zu empfehlen.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #17 springen »
#22 NtnmAnonym
#23 NtnmAnonym

» zurück zum Artikel