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Zwei Jahre Travestie für Deutschland

TfD vergibt Ehren-Stöckel 2019

In einer Geburtstagsgala feiern die Polittunten von Travestie für Deutschland in Berlin ihr zweijähriges Bestehen – und vergeben fünf Mal den "Ehren-Stöckel" für besonderes Engagement für LGBTI-Sichtbarkeit.


In politischen Kampagnen bezieht Travestie für Deutschland klar Position gegen Homo-Hasser (Bild: TfD)

Travestie für Deutschland zeichnet am Sonntag in Berlin bei einer Geburtstagsgala zum zweijährigen Bestehen fünf Personen oder Projekte mit dem Ehren-Stöckel für queere "Helden der Stadt" aus. Die Veranstaltung, ein von Margot Schlönzke und Edith Schröder moderiertes "multimediales Spektakel" und "Drag-Event der Saison", beginnt um 20 Uhr im BKA-Theater im Ortsteil Kreuzberg.

Ausgezeichnet wird der 45-jährige Kultursenator Klaus Lederer (Die Linke) wegen seiner "beispiellosen Queerpolitik für Trans*Rechte, queere Geflüchtete und mehr Akzeptanz". Der offen schwule Politiker war von 2005 bis 2016 Landesparteichef der PDS bzw. der Linkspartei.

Direktlink | Interview mit dem Linkspartei-Spitzenkandidaten Klaus Lederer zur Abgeordnetenhauswahl 2016

Einen Preis erhält auch der 62-jährige Entertainer Ralph Morgenstern. "Seine multimediale Karriere sorgt seit 40 Jahren für eine beispiellose LGBTIQ-Sichtbarkeit", so die Begründung für die Auszeichnung. Morgenstern moderierte unter anderem die ZDF-Sendungen "Kaffeeklatsch" und "Blond am Freitag". Er hatte jahrzehntelang in Köln gelebt, seit 2013 residiert er jedoch in Berlin-Charlottenburg.

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Außerdem wird das Theaterstück "Ugly Duckling" von Bastian Kraft mit einem Ehren-Stöckel geehrt. Das Stück feire "das Leben in den schillernden Farben des Berliner Asphalts".

Auch der 1995 von Ilona Bubeck und Jim Baker gegründete Querverlag erhält ebenfalls den Preis. "Mit dem roten Ehren-Stöckel verneigen wir uns vor Ilona & Jim, ihrer publizistischen Lebensleistung und ihrer gigantischen LGBTIQ*-Bibliothek", so TfD.

Die fünfte Auszeichnung geht an den Film "Queer Lives Matter" des 25-jährigen queer.de-Autors und Regisseurs Markus Kowalski. "Mit klaren Bildern und klugen Worten fahndet die Doku nach dem Staus quo von LGBTIQ*-Rechten in der Welt", so die Begründung der Travestie-Aktivistinnen. "Kühle Gedanken und heiße Tränen bleiben nicht aus – und die Hoffnung angesichts alltäglicher Gewalt entflammen einen dringlichen, solidarischen Geist." (cw)