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Berliner Zoo

Schwules Pinguin-Paar brütet Ei aus

Auch die deutsche Bundeshauptstadt hat jetzt ihr schwules Pinguin-Paar: Im Berliner Zoo freuen sich Skipper und Ping auf baldigen Nachwuchs.


Der Berliner Zoo ist um eine Attraktion reicher (Bild: Zoo Berlin)

Im Berliner Zoo ist Brüten auch schon mal reine Männersache: Die homosexuellen Königspinguine Skipper und Ping kümmerten sich gemeinsam rührend um das Ei einer Artgenossin, sagte Zoo-Sprecher Maximilian Jäger gegenüber der Deutschen Presseagentur. Er bestätigte damit einen Bericht der Zeitungen B.Z. und "Bild". "Die beiden Pinguin-Männer verhalten sich wie vorbildliche Eltern und wärmen das Ei abwechselnd."

Skipper und Ping sind beide zehn Jahre alt und siedelten erst im April aus dem Hamburger Tierpark Hagenbeck in die Hauptstadt um. Sie verbringen sehr viel Zeit miteinander und beschützen das Ei nun auch vor Artgenossen. "Gleichgeschlechtliche Pinguin-Paare gibt es auch im natürlichen Lebensraum", erläuterte Jäger. Das sei im Tierreich nicht ungewöhnlich. In anderen Zoos gebe es ebenfalls Männer-Paare, auch bei Pinguinen – letztes Jahr gründete sich etwa eine Regenbogenfamilie im Zoo von Sydney (queer.de berichtete).


Bei Königspinguinen brüten immer mal wieder zwei Männchen Eier aus (Bild: Bernard Spragg. NZ / flickr)

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"Sie haben versucht, Fische und Steine auszubrüten"

Dass die beiden watschelnden Vogelmännchen in Berlin Eltern werden möchten, hatten sie schon früher signalisiert. "Sie haben versucht, Fische und Steine auszubrüten", berichtete Jäger. Das echte Ei haben Pfleger Skipper und Ping Mitte Juli angeboten, weil die einzige Pinguin-Dame in der sechsköpfigen Gruppe in den vergangenen Jahren keinen Erfolg bei der Brut hatte. Die beiden Männchen begannen sofort mit der Arbeit. "Wir wissen nicht, ob dieses Ei befruchtet ist", sagte Jäger. Falls ja, würde nach rund 55 Tagen ein Jungtier schlüpfen. In anderen Zoos hätten homosexuelle Pinguine bereits Bruterfolge gehabt, ergänzte der Sprecher. Für Berlin wäre das neu.

Dass sich bei Königspinguinen Männchen und Weibchen abwechselnd ums Brüten kümmern, ist normal. Sie legen sich das Ei dafür auf ihre Füße und stülpen eine Bauchfalte darüber. (dpa/cw)



#1 FredinbkkProfil
  • 09.08.2019, 13:37hBangkok
  • Na den beiden ist wohl nicht bewusst,dass ihr Verhalten eine"Beleidigung Gottes"ist,haben die ein Glueck,dass sie nicht in Polen im Zoo sitzen.

    Da wuerden die Leutchen im Fummel,die von der Kinderschaender Sekte aber auf heulen.
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#2 stromboliProfil
  • 09.08.2019, 16:03hberlin
  • Antwort auf #1 von Fredinbkk
  • na das mit der bauchfalte und eier auf de füßen legen, können sich doch die religioten von gottes geschöpfen abgucken.
    Endlich auch sie verantwortlich für etwas , das doch ihrer vermehrungsideologie 100 pro entspricht. ( gehet hin in alle welt , mehret euch und macht euch die welt untertan... oder so ähnlich)
    Und pinguinähnlich sind sie qua kleidung... Schwarz/weiß und sonntags bunt gefiedert.
    Nur die natürliche schönheit geht ihnen im laufe ihres daseins abhanden.
    Liegt wohl am abfärben der lebenseinstellung auf menschlichen habitus.
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#3 Homonklin44Profil
  • 10.08.2019, 11:00hTauroa Point
  • Immerhin muss man ja anerkennen, dass bei Pinguinen Männer mit einer Bauchfalte Chancen haben. :o)

    Bei Menschen ohne Bauchfalten ist man mit welchen deutlich abgesagt.
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