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  • 13. September 2005 23 1 Min.

Wien Die österreichische Justizministerin Karin Gastinger (BZÖ) hat Pläne für eine Art "Homo-Ehe light" bekannt gegeben. Das bis Herbstbeginn vorzustellende Rechtsinstitut, das auch für Hetero-Paare offenstehen soll, solle allerdings kein Adoptionsrecht oder gar eine Öffnung der Ehe umfassen. Die Bedeutung der Ehe dürfe "keineswegs geschmälert werden", so Gastinger. Die HOSI Wien und das Rechtskomitee Lambda kritisierten die Pläne, da sie nur "einen Bruchteil der Rechte und Pflichten der Ehe mit sich bringen", soweit die Details überhaupt bekannt sind. Eine "Homo-Ehe light" habe sich in Europa nicht durchsetzen können. HOSI-Wien-Sprecher Christian Högl kritisierte auch die Äußerung der Ministerin: "Für uns war und ist unverständlich, in welcher Weise eine rechtliche Gleichstellung von gleichgeschlechtlichen PartnerInnenschaften mit verschiedengeschlechtlichen die heterosexuelle Ehe bedrohen oder abwerten könnte." (nb/pm)

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#1 Stefan K.Anonym
  • 13.09.2005, 15:25h
  • In Deutschland haben wir ja auch nur so was wie eine "Homoehe light", da ja bekanntlich einiges fehlt, besser wäre natürlich eine "Homoehe general" bzw. "Homoehe official". Unsere österreichische Brüder können sich also trösten.
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#2 SvenAnonym
  • 13.09.2005, 15:58h
  • Nein, dass wir auch nur eine "Light"-Version haben ist kein Trost für die Österreicher. Wenn etwas nicht in Ordnung ist, ist es nicht in Ordnung! Unabhängig davon, ob es anderswo auch nicht in Ordnung ist oder sogar noch schlimmer ist.
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#3 RomanAnonym
  • 13.09.2005, 16:39h
  • @ Stefan K. ???? Das sind ja ganz neue Töne gegenüber Rot/Grün sonst so begeistert und in den Himmel gehoben die jeder wählen soll und jetzt nur eine ligth version, na ja so wird man langsam mit 20 Jahren doch Reifer was die Politik betrifft??
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