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- 13. September 2005 1 Min.
Wien Die österreichische Justizministerin Karin Gastinger (BZÖ) hat Pläne für eine Art "Homo-Ehe light" bekannt gegeben. Das bis Herbstbeginn vorzustellende Rechtsinstitut, das auch für Hetero-Paare offenstehen soll, solle allerdings kein Adoptionsrecht oder gar eine Öffnung der Ehe umfassen. Die Bedeutung der Ehe dürfe "keineswegs geschmälert werden", so Gastinger. Die HOSI Wien und das Rechtskomitee Lambda kritisierten die Pläne, da sie nur "einen Bruchteil der Rechte und Pflichten der Ehe mit sich bringen", soweit die Details überhaupt bekannt sind. Eine "Homo-Ehe light" habe sich in Europa nicht durchsetzen können. HOSI-Wien-Sprecher Christian Högl kritisierte auch die Äußerung der Ministerin: "Für uns war und ist unverständlich, in welcher Weise eine rechtliche Gleichstellung von gleichgeschlechtlichen PartnerInnenschaften mit verschiedengeschlechtlichen die heterosexuelle Ehe bedrohen oder abwerten könnte." (nb/pm)













