Hauptmenü Accesskey 1 Hauptinhalt 2 Footer 3 Suche 4 Impressum 8 Kontakt 9 Startseite 0
Neu Presse TV-Tipps Termine
© Queer Communications GmbH
https://queer.de/?34297

Absturz

Gay-for-Pay-Pornostar nach Morddrohung gegen Ehefrau und Kinder in U-Haft

Pornostar Kurt Wild, ein Traummann vieler schwuler Männer, muss die nächsten Jahren offenbar hinter Gittern verbringen: Er wurde in seinem Heimatstaat Missouri festgenommen.


Kurt Wild muss wohl die nächsten Jahre hinter schwedischen Gardinen verbringen (Bild: Next Door Male)

Der weltweit bekannte frühere Schwulenpornostar Kurt Wild ist laut dem Insider-Blog "Str8UpGayPorn" bereits vergangenen Monat in der Kleinstadt Cabool im Bundesstaat Missouri verhaftet worden. Der jetzt 33-Jährige arbeitete jahrelang für unzählige populäre Pornostudios, darunter etwa NextDoorTwink, CollegeDudes und men.com, und erzählte auch in Massenmedien von seinem Schicksal als heterosexueller Mann in der schwulen Pornoindustrie ("Gay for Pay").

Wild, laut Berichten Vater von mindestens sieben Kindern, soll seiner Ehefrau und drei seiner Kinder mit der Ermordung gedroht haben. Nach Angaben des Sheriffs im ländlichen Bezirk Texas County habe sich die Tat am 16. Juli ereignet. Wild habe unter anderem seine Frau in dem gemeinsamen Haus mit einem Messer bedroht, während die Kinder zuschauten. Er habe sei dabei an den Haaren gepackt und gesagt, er werde ihr die Kehle durchschneiden.


Kurts Mugshot aus Missouri (Bild: Texas County Jail)

- Werbung - Video - BEAUTIFUL DESTINATION MALTA

Eine Million Dollar Kaution

Die Staatsanwaltschaft klagte Wild unter anderem wegen Kidnappings, häuslicher Gewalt, Kindeswohlgefährdung in drei Fällen und rechtswidriger Handlungen mit einer Waffe an. Die Kaution wurde auf die ungewöhnlich hohe Summe von einer Million Dollar festgesetzt. Ihm droht bei einer Verurteilung laut Medienberichten eine Haftstrafe von mindestens zehn Jahren.

Wild hatte jahrelang mit seiner Pornokarriere für Schlagzeilen gesorgt. Er drehte schwule Pornos seit seinem 18. Geburtstag im Sommer 2004. 2008 berichteten Zeitungen USA-weit über den Darsteller, als er von einem Nebenjob in einem Subway-Schnellrestaurant gefeuert worden war, nachdem ihn ein Kunde als Pornodarsteller erkannt hatte (queer.de berichtete). Später erzählte er öffentlich von seinem Leben als Heterosexueller, der in schwulen Filmen als aktiver und passiver Partner die Zuschauer entzückte – etwa 2009 in der Nachmittagstalkshow von Supermodel Tyra Banks.

In den letzten Jahren kündigte Wild online immer wieder seinen Rückzug aus dem Pornogeschäft an, teilweise beschimpfte er dabei ehemalige Kollegen in Online-Videos, in denen er offensichtlich einige alkoholische Getränke zu sich genommen hatte. Trotzdem kehrte er mehrfach vor die Kamera zurück. In Pornoblogs wurde er wiederholt als "Power Bottom" gelobt. Sein letzter Eintrag aus seinem Twitter-Pornoaccount stammt aus dem November 2018. (cw)



#1 TomDarkProfil
  • 19.08.2019, 23:56hHamburg
  • Scheint ein Business zu sein, das tiefe Spuren hinterlässt.

    Entweder werden sie drogenabhängig und sterben zu früh, oder sie knallen sonst irgendwie durch.

    Vielleicht ist es auch in den Staaten besonders hart, oder es liegt einfach an den Persönlichkeiten, die von diesem Geschäft angezogen werden.

    Leider erfährt der Konsument viel zu wenig über die Umstände und das Leben der Akteure und Produzenten.

    Würde mir darüber mehr Berichte oder Filme wünschen, aber ich vermute, dass dieses Gewerbe so etwas kaum zulässt.
  • Antworten » | Direktlink »
#2 daVinci6667
  • 20.08.2019, 17:20h
  • Trotz seiner Tat tut mir der Typ leid. Das Leben drüben über dem grossen Teich ist noch härter als hier. Für alle Bevölkerungsgruppen.

    Wer in einem Subway und kaum ist er 18 im Porno arbeitet, ist als weisser hetero Cis-Mann wohl kaum automatisch überprivilegiert. So wie man dies mittlerweile immer mal wieder liest.

    Ja, der Typ schaut echt sehr gut aus. Ein feuchter Traum, kein Wunder hatte er Erfolg.

    Doch er ist hetero. Wie übrigens leider die meisten Darsteller in amerikanischen Gay-Pornos.

    Als Hetero sollte man garantiert keinen schwulen Sex und das auch noch gegen Bezahlung vor der Kamera haben. (Wäre dasselbe wie als Schwuler gegen Bezahlung vor der Kamera Frauen zu vögeln. Ein wahrer Albtraum)

    Wer sich des Geldes wegen trotzdem dazu zwingt, bei dem geht es eben meist NICHT spurlos weder an der physischen noch psychischen Gesundheit vorbei. Auch wenn man es den Darstellern gerne wünschen würde.

    Sowas zu tun rächt sich. Leider auch bei denen die kaum andere Chancen hatten. Als Resultat lesen wir hier ständig von Suiziden, Drogendelikten, Morden etc. von schwulen Pornostars und Sternchen.

    Wer es irgendwie finanziell kann der sei immer lieb zu sich und tue sich gutes. Dann endet man garantiert nicht so.
  • Antworten » | Direktlink »
#3 aLuckyGuyProfil
  • 24.08.2019, 11:25hPeine
  • Und auch hier wieder... es gibt Pornodarsteller aber nicht jeder davon ist auch autommatisch ein Pornostar.
  • Antworten » | Direktlink »