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Kommentare zu:
BAMF will schwulen Nigerianer abschieben


#1 WeseraalProfil
  • 20.08.2019, 17:01hBremen
  • oh, diese bürokratischen "Korinthenkacker"! Irgend eine blödsinnige Vorschrift ist denen natürlich wichtiger als ein Menschenleben, Passt aber leider ganz prima zum Klima in diesem Land. Nur keine sogenannten "besorgten Bürger" verärgern, die wählen aber sowieso schon die "Alternative Für Dumme"(AFD)
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#2 Homonklin44Profil
  • 20.08.2019, 18:34hTauroa Point
  • Man muss da bei diesen Fällen wohl immer die Gesamtgeschichte von vielen Seiten beleuchten, aber vermutlich wird man dem jungen Mann ja noch so einiges andere unterstellt haben, um seine Geschichte abschiebefähig zu diskreditieren. Das scheint da wohl die Praxis zu sein, wenn man Leute partout nicht hier sehen will, um sie praktisch ins offene Messer oder in ungewisse Zukunft zu schieben.

    Man muss sich dieser Tage wieder oft schämen, was aus Deutschland so am Werden ist. Da gibt es die einen, die sagen, man kann nicht jeden alimentieren. Schon klar. Und dann hat man Leute, die sich schon x Mal daneben benommen haben und denen unsere Gepflogenheiten sonstwo vorbei gehen, die vielleicht Verbrechen begangen haben und mit Terror sympathisieren, aber die dürfen bleiben?

    Aber nicht einer, der aus Todesangst nicht früh genug was über seine Orientierung gesagt hat. Dem man wahrscheinlich angedenkt, das sei jetzt halt so seine Masche oder so. Irgendwie versteht man die Welt nicht mehr. In letzter Zeit wieder häufiger.
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#3 LotiAnonym
#4 FinnAnonym
  • 20.08.2019, 19:43h
  • Wie wollten die notorischen Lügner von Union und SPD uns weismachen:

    "Kein einziger LGBTI wird in Staaten abgeschoben, wo ihm Verfolgung droht." Selbst bei sicheren Herkunftsstaaten (die aber eben oft nicht sicher für LGBTI sind) sollte das im Einzelfall anders entschieden werden.

    Dabei passiert genau das Gegenteil regelmäßig.

    Union und SPD gehen zum Schönen ihrer Flüchtlingsbilanzen über Leichen - im wortwörtlichsten Sinne.
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#5 feindseligAnonym
  • 20.08.2019, 20:40h
  • Da wurde also Merkel für ihre Flüchtlingspolitik von der Harvard Uni geehrt, und "so ganz beiläufig" werden Flüchtlinge, denen akute Lebensgefahr droht, abgeschoben.
    Hat sie sich denn schon mal für solche Flüchtlinge eingesetzt, also für Flüchtlinge, die aufgrund ihrer sexuellen Identität verfolgt und mit dem Tod bedroht werden, und zusätzlich vom BAMF mit der Abschiebung in die Hilflosigkeit rutschen??

    Dann kann man nur hoffen, dass die Klage erfolgreich wird und man die Abschiebung verhindern kann :-/

    Sorry für diesen Satz, aber vielleicht sollte man mal gewisse Leute vom BAMF in solche Länder "abschieben," um an Leib und Seele zu spüren, was es bedeutet, in solchen Ländern zu leben.
    Oder wie soll es ihnen sonst begreiflich werden? Dass man über ihre Entscheidungen schreibt, ändert offenbar nicht viel.

    ©BuntesUndSchönes
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#6 AltoAnonym
  • 20.08.2019, 21:10h
  • Tipp für alle schwulen Abschiebungsbedrohten, die mit rechten BAMF Mitarbeitern zu tun haben:
    - die deutsche Kultur hochloben
    - über die Muslime enorm ablästern
    - clichéhaft/weibisch benehmen
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#7 Patroklos
#8 MikeAnonym
  • 20.08.2019, 21:48h
  • Eines Vornweg: Ich beschreibe die rechtliche Situation. Mehr nicht. Die kann man gut finden, die kann man schlecht finden. Aber das ist derzeit der Ist-Zustand. Wer mehr darüber wissen möchte kann es sich also durchlesen, es ist etwas länger geworden:

    Schwierig ist, dass man die genauen Umstände nicht kennt. Für mich klingt es so, als handelt es sich hierbei um einen Zweitantrag nach §71a AsylG.
    Dass also in Italien ein Asylantrag gestellt und abgelehnt wurde. Jetzt kommt der abgelehnte Asylbewerber nach Deutschland und möchte hier ein erneutes Verfahren. Dazu sind die Hürden, ignorieren wir das Dublin System hierbei, hoch. Er muss die Voraussetzungen des §51 VwVfG erfüllen. Eines davon verlangt, dass er "ohne grobes verschulden" nicht in der Lage gewesen ist, dies nicht im Vorverfahren vorzubringen. Diese Hürde ist sehr sehr hoch. Also rein, dass er Angst hatte darüber zu reden, weil es auch in Italien homophobe Menschen gibt, genügt schlicht nicht. Es müsste dann schon im (grundsätzlich als eher geschützt einegschätzten Raum) der Anhörung nachweisliche etwas vorgefallen sein, was ihn am Vorbringen gehindert hätte. Daher wird auch, nehme ich an, vom "groben Eigenverschulden" gesprochen. Denn rein juristisch, meiner Erfahrung nach udn was ich so an Urteilen gelesen habe, stimmt es. Auch wenn es böse klingt. Dabei spricht man dann von der sogenannten "Präklusion". Dabei haben dann auch weder BAMF Mitarbeiter noch Verwaltungsrichter eine große Wahl, da sie Vorgaben des Gesetzgebers umsetzen (bzw. auf ihre Rechtmäößigkeit prüfen) müssen, nichts anderes.

    Exkurs: Es gibt ein Urteil des EGMR (Ich meine es war nicht der EuGH, aber ich habe es jetzt nicht ganz genau im Kopf) das besagt, dass ein späteres Vorbringen einer Homosexualität nicht automatisch als unglaubhaft abgelehtn werden darf, weil es im Erstverfahren nicht vorgebracht wurde. Das heißt natürlich nicht, dass es nicht aus anderen Gründen unglaubhaft sein kann, aber eben nicht mit der Begründung "er hat es vorher nicht erzählt, also stimmt es nicht".
    Das hat aber, und das wird mitunter verwechselt, keine Auswirkungen auf die Präklusion. Diese bleibt weiter bestehen.

    Es ist dann tatsächlich so, dass, juristisch, das Nichtvorbringen dem Antragsteller/Kläger zugerechnet wird. Er hätte (die generelle Möglichkeit des Vorbingens) vortragen können, hat es aber (praktisch) nicht getan. Damit ist es eben auch , juristisch, keine neue Sachlage, wie im Artikel an einer Stelle angedeutet. Denn die Sachlage bestand (objektiv) zum Zeitpunkt der ersten Anhörung schon, sie wurde nur nicht vorgebracht.
    Eine neue Sachlage , und damit ein Wiederaufgreifensgrund nach §51VwVfG wäre es dann, wenn er erst nach der Anhörung entdeckt hätte, dass er homosexuell ist. Was ja durchaus möglich ist. Aber das war ja hier nicht der Fall, er war sich dessen ja bewusst und gibt an, auch deswegen verfolgt worden zu sein.
    Da wird auch denke ich ein Gericht nichts anderes sehen, dass ist deren Brot und Butter Geschäft (also quasi sehr eindeutige Rechtslage und Urteilspraxis).
    Das kann man gut oder schlecht finden, ist aber aktuelle Rechtslage.

    WICHTIG: Das bezogsich jetzt alles auf das Asylgesetz, als speziell §§ 3 und 4.

    Der § 60 Abs. 5 AufenthG (Abschiebungsverbot) enthält ähnliche Voraussetzungen wie der §4 AsylG. Diese werden aber idr nicht weiter geprüft, da die Prüfung entweder schon zum höherwertigen Schutz geführt haben oder aber eben geprüft und abgelehnt wurden.

    Wenn diese Prüfung aber garnichterst erfolgt ist (wie bei einem unzulässigen Zweitantrag) geschieht die Prüfung unter §60 Abs 5 AufenthG. Das beste was dabei rausspringen kann ist ein Abschiebungsverbot (was ja auch im Artikel angedeutet wird, daher glaube ich auch,d ass es sich um einen ZWeitantrag handelt).
    Auch dieses wird geprüft und angenommenoder abgelehnt. Aus welchen Gründen es in diesem Fall abgelehnt wurde weiß ich nicht. Es könnte an einem unglaubhaften Vorbringen gelegen haben.
    Interner Schutz oder ein Schutzakteur kämen auch in Betracht, das ist jetzt aber die generelle Aussage. Das hängt von Situation und Land ab.
    Da müsste mand en Bescheid kennen. So oder so, es wird jetzt vor Gericht gehen, der Richter führt danns eien eigene Sachaufklärung durch und fällt dann entsprechend sein Urteil. Wenn er zu der Erkenntnis gelangt, dass das vorgebrachte wahr ist, das stehen die Chancen auf ein Abschiebungsverbot gut, meiner Einschätzung nach. Gelangt er zu der Überzeungugn dasses unglaubhaft ist weißt er die Klage ab.

    Soviel rein zur rechtlichen Situation
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#9 feindseligAnonym
  • 20.08.2019, 22:12h
  • Antwort auf #7 von Patroklos
  • Herr Seehofer hat aber die Verantwortung darüber wie mit den Flüchtlingen umgegangen wird.
    Und er gehört zur Bundesregierung dazu.
    Die Oberchefin ist Merkel, die sich durchaus in solchen Fällen wie im Artikel beschrieben, einsetzen kann - ich wiederhole: KANN.
    Sie tut es allerdings nicht.

    ©BuntesUndSchönes
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#10 AnjaAnonym
  • 21.08.2019, 00:12h
  • Ich verstehe nicht ganz. Soll er wg. Dublin nach Italien abgeschoben werden? Oder hat er die Dublinfrist überstanden u. Soll ins Heimatland zurück? Normalerweise muss er ja nach Italien zurück...
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#11 DramaQueen24Profil
  • 21.08.2019, 06:55hBerlin
  • Hiermit verleihe ich den Goldenen Schweinehundorden für Deutschland an die BAMF für ihr mangelndes Einfühlungsvermögen und ihre Unkenntnis über nigerianische Verhältnisse, und die Ängste der dortigen homosexuellen Menschen.
    Ich finde, sie haben sich den Preis redlich verdient!
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#12 peskoProfil
  • 21.08.2019, 10:59hNürnberg
  • Antwort auf #8 von Mike
  • Danke für die Aufklärung über die RECHTLICHE/JURISTISCHE Sachlage!

    Das ist nämlich Hintergrund wissen was uns Außenstehenden fehlt.

    Selbstverständlich bin ich (sind wir) emotional und von der Sache her bei dem asylsuchenden aus Nigeria.
    Und wenn man erstmal nur eine solche Meldung ohne Hintergrundwissen liest, dann stellt man sich als Außenstehender schon die Frage: Warum wurde eine solche Entscheidung getroffen bzw warum hat sich die Lage so entwickelt.

    Mit Deiner Ausführung hat man nun wenigstens eine Erklärung warum. Danke Dir hierfür!

    Das ändert freilich nichts an der Tatsache, dass diesem Menschen (wie auch anderen in vergleichbaren Situationen) geholfen werden soll!

    Bleibt mir als Außenstehender nur zu hoffen, dass sich die Verantwortlichen doch noch von der Notwendigkeit überzeugen lassen!

    Noch scheint es nicht zu spät zu sein, ich drücke beide Daumen ganz fest!
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#13 alter schwedeAnonym
  • 21.08.2019, 16:50h
  • Die rechtlich/juristische Sachlage, dürfte in diesem Fall, in dem ein Mensch durch eine Abschiebung in Lebensgefahr gerät, nicht das Papier wert sein auf dem sie geschrieben steht oder in den rechtslastigen Betonköpfen des BamF verankert ist.

    Wer Menschen einer absehbaren Lebensgefahr aussetzt handelt kriminell. Da gibt es nichts anderes zu erklären oder sauber herbei zu argumentieren.

    Und noch einmal zum hundertsten Male. Auch der § 175 des deutschen Strafgesetzbuches (§ 175 StGB) welcher vom 1. Januar 1872 (Inkrafttreten des Reichsstrafgesetzbuches) bis zum 11. Juni 1994 existierte war in diesem Zeitraum rechtlich und juristisch vom deutschen Staat und seinen Behörden gedeckt und gültig.

    Es dürfte unstrittig sein, dass jede Verurteilung welche auf dem Paragraphen 175 beruht, als kriminelle und unrechtmäßige Handlung des Staates, welche die Menschenrechte verletzt hat, betrachtet werden kann.

    Insofern fällt es mir nicht schwer die Entscheidung des BamF in diesem Fall, wieder einmal wie so oft, als bewusst gewollte Menschenrechtsverletzung zu betrachten.
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#14 MikeAnonym
  • 21.08.2019, 17:46h
  • Antwort auf #13 von alter schwede
  • Das Problem ist: Wäre es wirklich so leicht zu erkennen, ob jmand Schutz benötigt, dann bräuchten wir kein Asylsystem. DIe Beurteilung anhand einer Meldung, die auf einer Aussage von Personen beruht, die sagen, dass er in Gefahr ist, ist eher wackelig.
    Wenn es so leicht wäre, dann könnte man sich stundenlange Anhörungen, Bescheide und aufwändige Gerichtsverfahren sparen.
    Daher macht Deutschland ja den ganzen Aufwand. Um wirklich beurteilen zu können, inwieweit die EInschätzung richtig ist müsste man die Anhörung und den Bescheid kennen.
    Es sagt sich sehr leicht: DIe Entscheidung war falsch. Aber eigentlich sind über den Fall fast keien Informationen vorhanden. Ich würde das Gerichtsverfahren abwarten, denn das ist der vorgesehen Weg zur Beururteilung der rechtmäßigkeit einer Verwaltungshandlung.
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#15 alter schwedeAnonym
  • 21.08.2019, 18:37h
  • Antwort auf #14 von Mike
  • Was gibt es da großartig zu erkennen? Der Mann gibt an homosexuell zu sein und daß er in seinem Heimatland Nigeria verfolgt und mit dem Tode bedroht wird. Dies allein rechtfertigt die Anerkennung seines Asylantrages.

    Zur Information ein Abriss aus Wikipedia: Homosexuelle Handlungen sind laut Strafgesetzbuch nach Abschnitt 21, Artikel 214 und 217, in Nigeria illegal. Eine Gefängnisstrafe ist im Höchstmaß bis zu 14 Jahren möglich. In zwölf nördlichen Bundesstaaten (Bauchi, Borno, Gombe, Kaduna, Kano, Katsina, Kebbi, Jigawa, Niger, Sokoto, Yobe und Zamfara) wird strafverschärfend das islamische Recht der Scharia angewandt. In diesen nördlichen Bundesstaaten kann die Todesstrafe durch Steinigung drohen.

    Und kommen Sie jetzt bitte nicht mit dem Stuss, daß der Mann beweisen soll, daß er homosexuell ist. Sollte die Homosexualität vorgeschoben sein, dann ist sie es eben. Unser Staat wird daran nicht zu Grunde gehen. Allzuviele homosexuelle Asylbewerber scheint es sowieso nicht zu geben, da dies eher ein steiniger und fast auswegloser Versuch ist, überhaupt als Schutz suchender Flüchtling anerkannt zu werden.

    Über die lächerlichen und abstoßenden Versuche des BamF Homosexuelle an ARTSPEZIFISCHEN Merkmalen zu klassifizieren braucht man wohl nicht sehr viel zu sagen. Das erinnert irgendwie an die Rassenkunde der Nationalsozialisten. Andere Frage: Wie erkennen die eigentlich heterosexuelle Asylbewerber. Für einen Homosexuellen wäre es doch allem Anschein nach sehr viel einfacher sich als politisch verfolgter Hetero auszugeben.

    Und zum Schluß nocheinmal: Die seltsamen, meiner Meinung nach politisch motivierten Entscheidungen des BamF, sind kein Einzelfall, denn sie wurden bereits mehrfach von Mitarbeitern des Queer Refugees Network angeprangert.

    Die Forderung der Aktivisten des QRN dass das BAMF in seinen Entscheidungen geltende EU-Richtlinien einhält, wonach homosexuelle Menschen, denen in ihrem Heimatland wegen ihrer sexuellen Orientierung Gefängnis oder Schlimmeres droht, Schutz zu gewähren ist, ist deshalb mehr als notwendig und auf ganzer Linie zu unterstützen.

    Mehr brauche ich da nicht zu erkennen.
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#16 TheDadProfil
#17 peskoProfil
  • 22.08.2019, 00:35hNürnberg
  • Antwort auf #15 von alter schwede
  • "Und kommen Sie jetzt bitte nicht mit dem Stuss, daß der Mann beweisen soll, daß er homosexuell ist. Sollte die Homosexualität vorgeschoben sein, dann ist sie es eben. Unser Staat wird daran nicht zu Grunde gehen. Allzuviele homosexuelle Asylbewerber scheint es sowieso nicht zu geben, da dies eher ein steiniger und fast auswegloser Versuch ist, überhaupt als Schutz suchender Flüchtling anerkannt zu werden."

    Also bei allem Respekt:

    Wenn sich das raumspricht, und das wird sich rumsprechen, dann wird jeder Zentralafikaner der um Asyl bittet vorgeben homosexuell zu sein.

    Das kann nicht Ziel und Zweck von Asyl sein!

    Ziel und Zweck von Asyl ist es Menschen vor Verfolgung und Misshandlung zu schützen.
    Und es ist ein Recht und erst Recht sogar die Pflicht eines jeden Staates zu prüfen ob ein Asylersuchen gerechtfertigt ist. Dazu zählt eben auch zu prüfen ob die gemachten Angaben stimmen. Auch ob jemand homosexuell ist oder nicht.



    Und bevor ich jetzt beschimpft werde:

    Nein, ich bin KEIN AfD Wähler!

    Nichtsdestotrotz gibt es Tatsachen wie die unten genannten und die hier genannten, die unangenehm sind und mit denen wir uns auseinander setzen müssen ob wir wollen oder nicht!
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#18 TheDadProfil
  • 22.08.2019, 09:44hHannover
  • Antwort auf #17 von pesko
  • ""Wenn sich das raumspricht, und das wird sich rumsprechen, dann wird jeder Zentralafikaner der um Asyl bittet vorgeben homosexuell zu sein.

    Das kann nicht Ziel und Zweck von Asyl sein!""..

    Äh ?
    Wenn sich rumspricht, und das hat sich herumgesprochen, daß man in der BRD Asyl erhalten kann, wenn man in seiner Heimat verfolgt wird, dann werden sich Millionen und Abermillionen Verfolgte auf den Weg machen und hier her kommen..

    In den vergangenen 70 Jahren in denen das Asylrecht besteht sind ja auch jedes Jahr Abermillionen Menschen zu "uns" geströmt..

    ""Nein, ich bin KEIN AfD Wähler!""..

    Offensichtlich NOCH nicht..

    Dein Problem ist die Annahme aufgrund vollständig fehlendem Wissens, Menschen die hier her kommen würden "etwas vorgeben" um Asyl zu erhalten..

    Das missachtet die Erfahrungen dieser Menschen !

    Die man JEDEN Tag in den Nachrichten serviert bekommt !

    Ich will hier gar nicht den Eindruck erwecken, es würde keine Menschen geben, die derlei "vorspielen" um sich ein besseres Leben aufzubauen..

    Und ?
    Kann man diesen Menschen diesen Wunsch als "geht ja gar nicht" vorwerfen ?
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#19 alter schwedeAnonym
  • 22.08.2019, 12:10h
  • Antwort auf #17 von pesko
  • Und es ist ein Recht und erst Recht sogar die Pflicht eines jeden Staates zu prüfen ob ein Asylersuchen gerechtfertigt ist. Dazu zählt eben auch zu prüfen ob die gemachten Angaben stimmen. Auch ob jemand homosexuell ist oder nicht.

    Nocheinmal zum an die Wand nageln. Anhand welcher Merkmale und Mittel will das BamF beurteilen ob ein Asylsuchender Homosexuell ist?

    Hellsehen, Körpergröße, Kopfbreite, Name, Mund- oder Körpergeruch, Probevögeln?

    Mir erscheint schon der Ansatz des BamF Homosexualität auszuforschen infam und in sich selbst hochgradig homophob. Hier werden auf welchem Mist auch immer gewachsene Vorurteile als Homosexelle Verhaltensweisen zementiert und für Entscheidungen, die u. U. für den Tod von Menschen mitverantwortlich sind, geltend gemacht.

    Es ist und bleibt eine zynische und unverschämte Frechheit mir meine Homosexualität und dadurch auch meine Identität anhand von Zerrbildern oder dumpfbackigen Klassifizierungen vorzuschreiben.
    (Dies ist eine neue Form des Paragraphen 175) Wie, Wo, Wann und mit Wem ich meine Homosexualität lebe und mich als Homosexueller definiere, entscheide ich.

    Dieses Recht habe ich zur Zeit immer noch in diesem Land und dies gilt auch, wenn einige dies nicht wahrhaben wollen, für die in Deutschland nach menschlichen Lebensgrundlagen suchenden homosexuellen Asylanten.
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#20 zundermxeAnonym
  • 22.08.2019, 13:11h
  • Antwort auf #18 von TheDad
  • Jede*r sollte seine Meinung vertreten dürfen ohne sofort in potentielle AFD-Nähe gerückt zu werden.
    Einer von vielen Gründen hierfür ist mMn, dass sich die AFD zumindest ein Stück weit eben aus diesem Reflex speist.

    Natürlich ist auch nachvollziehbar und erstmal nicht zu verurteilen wenn ein Mensch sich einen vermeintlich besseren Lebensraum wünscht. Egal aus welchen Gründen.

    Doch in der Praxis liegt bei dem Thema Migration eben die besondere Herausforderung und auch die gesellschaftspolitische Sprengkraft.

    Persönlich wünsche ich jedem Menschen, dass die Wahl des Lebensmittelpunktes frei und ohne Einschränkung wäre.
    Doch dies für alle geltend ist praktisch schlicht unmöglich.
    Also bedarf es Kriterien und eine Steuerung. Das ist im Ursprung schon geeignet nicht frei von Fehlern und Ungerechtigkeit zu sein.
    Dies soll keine Rechtfertigung der bestehenden Praxis sein, die ich auch sehr kritisch sehe. Es ist lediglich eine kurze Beschreibung der Sachlage.

    Das Thema Migration ist nicht neu und wird immer wieder Thema sein. Daher ist es längst überfällig sich von Gesellschaft und Politik nachhaltig damit auseinander zusetzen.
    Dafür müssten vereinfacht ausgedrückt die sogenannten Befürworter und die sogenannten Gegner von ihren schwarz-weiß-Dogmen Abschied nehmen und generelle Fragen beantworten bevor praktische Lösungen ausgearbeitet werden.

    Natürlich finde ich gut, dass Menschen, die wegen ihrer Sexualität verfolgt werden, ein Anrecht auf Asyl haben.
    Dumm, dass dann sofort die Logik fragt: unbegrenzte Anzahl? (das macht dann bei der Annahme von durchschnittlich 5 bis 10 Prozent Bevölkerungsanteil wieviele potentiell Asylberechtigte aus allen Ländern, die eine homophobe Gesetzgebung haben?) wie sehe ich Menschen mit dem Asylhintergrund der Verfolgung aufgrund ihrer Sexualität hinsichtlich Menschen mit anderen Asylgründen ohne dies gegeneinander abwägen zu wollen?

    Schonmal dickes Sorry vorab für den folgenden Gedanken:
    Als die Mauer fiel und immer mehr Menschen von Ost nach West gingen, war bei vielen die Begeisterung schnell vorbei obwohl alles auf der Grundlage lange bestehender Gesetze passierte.
    Ist ein Asylgesetz praktisch zu halten wenn nur ein paar größere Staaten mit homophober Gesetzgebung die Grenzen öffnen würden für alle Menschen, die davon betroffen sind (Osteuropa, Asien, Afrika und Südamerika)?
    Wie würde wohl die aufnehmende Gesellschaft reagieren?

    Fragen, die erstmal kaum nachhaltig zu beantworten sind und für die mich wahrscheinlich einige hier sofort in die AFD schicken wollen würden.
    Wenn diese Auseinandersetzung aber nicht offen und nachhaltig geführt wird, werden wir mMn der AFD immer wieder das Stimmvolk zutreiben.

    Im konkreten Fall kann wohl bei aktueller Rechtslage wirklich nur auf eine Duldung gehofft werden.
    Jeder, der persönliche Erfahrungen mit Gerichten hat, weiß wohl leider, dass Recht nicht immer Gerechtigkeit bedeutet.
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#21 Chris WernekeAnonym
#22 peskoProfil
  • 22.08.2019, 20:01hNürnberg
  • Antwort auf #18 von TheDad
  • Ich muss schon schreiben:

    Es ist schon ungeheuer anmaßend mir fehlendes Wissen und meine politische AfD-Zukunft vorherzusagen!

    Das lass ich nicht auf mir sitzen!

    Haargenau durch diese Anmaßungen spaltet sich unsere Gesellschaft!

    Anstatt einfach nur mit dem Finger auf andere zu zeigen, sollten Sie erstmal darüber nachdenken über was geschrieben wurde!

    Asyl ist ein besonderer Schutz für Menschen deren Leben bedroht ist.

    Um Missbrauch zu verhindern ist es mehr als legitim zu überprüfen ob die gemachten Angaben den Tatsachen entsprechen.

    Jemanden UNGEPRÜFT Asyl zu gewähren nur weil er (vorgibt) homosexuell ist, wäre ungerecht den Menschen gegenüber die aus anderen Gründen um Asyl bitten!

    Und ich wiederhole mich noch einmal:

    Wenn sich das herum spricht, dass man in Europa nur zu sagen braucht das man homosexuell sei um ungeprüft Asyl zu bekommen, entspricht wohl kaum dem Sinn und Zweck von Asyl!

    Darüber sollten Sie mal nachdenken, bevor sie mir die blau-braune Keule überziehen!

    Was den vorliegenden Fall angeht:

    Es bedarf hier m.E. doch lediglich "nur" zu überprüfen ob in Nigeria ein Haftbefehl wegen Homosexualität vorliegt. Dann wäre der Beweis und damit ein Asylgrund erbracht!

    Und auch hier möchte ich mich noch einmal wiederholen:

    Ich drücke dem jungen Mann beide Daumen ganz fest, dass der Antrag klappt!
  • Antworten » | Direktlink » | zu #18 springen »
#23 alter schwedeAnonym
  • 23.08.2019, 08:16h
  • Antwort auf #22 von pesko
  • Es bedarf hier m.E. doch lediglich "nur" zu überprüfen ob in Nigeria ein Haftbefehl wegen Homosexualität vorliegt. Dann wäre der Beweis und damit ein Asylgrund erbracht!

    Das klingt wie eine Szene aus dem Münster-Tatort:
    Nadeschda rufen Sie doch kurz mal in Nigeria an, ob dort ein Haftbefehl gegen den Verdächtigen vorliegt.

    Nochmal ein Abriss aus Wikipedia: Im Demokratieindex 2008 der Zeitschrift The Economist rangiert Nigeria auf Platz 124 von 167 Ländern und zählt somit zu den autoritären Regimen.

    Glauben Sie ernsthaft, daß ein autoritäres Regime, welches die Menschenrechte mißachtet, dies durch die Preisgabe dieser Menschenrechtsverletzungen
    auch noch öffentlich preisgibt?

    Hier gilt doch wohl eher: Schickt uns den Flüchtling zurück, wir werden uns dann um das weitere VORGEHEN kümmern.

    Und noch eine Bemerkung zum Schluß: Ich habe in meinem Bekanntenkreis mehrere afrikanische Flüchtlinge. Gut die Hälfte davon ist mittlerweile integriert, in Beschäftigung und kann für sich selbst sorgen.

    Bis auf eine Person wollen alle wieder, falls sich die politische Situation ändert, in ihre Heimatländer zurück. Sie haben dort allesamt ihre Familien, Freunde und vor allem ihre Wurzeln.

    Zum Herumsprechen in Afrika, bleibt im besten Fall, wie sie hier im Land von bestimmten deutschen Bevölkerungsteilen, vor allem aus dem braunen und blauen Bereich tagtäglich beleidigt, geschnitten, verachtet und mißachtet werden.

    Ich kann Ihnen versichern. Das Bild welches mittlerweile in einigen Ländern Afrikas über Deutschland existiert, entspricht mit Sicherheit nicht dem Bild, welches Sie vom Asylantenparadies Deutschland haben.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #22 springen »
#24 TheDadProfil
  • 23.08.2019, 11:37hHannover
  • Antwort auf #17 von pesko
  • ""Und es ist ein Recht und erst Recht sogar die Pflicht eines jeden Staates zu prüfen ob ein Asylersuchen gerechtfertigt ist. Dazu zählt eben auch zu prüfen ob die gemachten Angaben stimmen. Auch ob jemand homosexuell ist oder nicht.""..

    "Forscht" das BAMF eigentlich auch aus ob die Behauptung eines Asylsuchenden "Heterosexuell" zu sein der Wahrheit entspricht ?

    Gibt es signifikante Unterschiede in den Aussagen
    "mein freund wurde ermordet und mir droht das gleiche"
    versus
    "mein bruder wurde ermordet und mir droht das gleiche" ?

    ""Und es ist ein Recht und erst Recht sogar die Pflicht eines jeden Staates zu prüfen ob ein Asylersuchen gerechtfertigt ist.""

    Jepp..

    ""Dazu zählt eben auch zu prüfen ob die gemachten Angaben stimmen.""..

    Bezogen auf Geburtsdatum, Wohnort, Familienstand oder ähnlichem wie Schulbildung und berufliche Zeugnisse :
    Jepp..

    Alles andere geht diesen Staat nichts an..

    ""Auch ob jemand homosexuell ist oder nicht.""..

    Nöö..

    Ein Blick ins dortige Gesetzbuch genügt um es als FAKT zur Verfolgung anzuerkennen !
  • Antworten » | Direktlink » | zu #17 springen »
#25 TheDadProfil
  • 23.08.2019, 12:07hHannover
  • Antwort auf #20 von zundermxe
  • ""Doch in der Praxis liegt bei dem Thema Migration eben die besondere Herausforderung und auch die gesellschaftspolitische Sprengkraft.""..

    Ich finde es inzwischen ja nicht mehr wirklich überraschend wenn sich JEDE Diskussion um Asyl SOFORT in eine Debatte um Migration wandelt..

    Man kann durchaus beide Themen miteinander diskutieren..
    Aber Asyl mit Argumenten GEGEN Migration verhindern zu suchen ist längst noch nicht ein "Alleinstellungsmerkmal" der "AFD"..

    Es ist seit mehr als 40 Jahren aktive wie aktuelle Politik der UNION..

    Die "Argumente" die "Pesko hier einbringt stellen weder die Handlungsweise des BAMF Infrage, noch stehen sie den Ergebnissen "kritisch gegenüber"..
    Im Gegenteil..
    Sie unterstützen sogar die Idee, man könnte Anhand einer persönlichen Befragung oder gar eines Fragebogens herausbekommen ob ein Mensch "wirklich homosexuell" sei..

    Da ist "AFD" noch zu milde, das sind Nazi-Methodiken die hier Anwendung finden, und das Seitens eines Bundesamtes welches unter der Aufsicht eines CSU-Bundes-Innenministers agiert, welcher im Wahlkampf die Parole ausgeben hat
    "möglichst viele der leute die frau merkel ins land geholt hat abzuschieben"..

    Gemeint sind hier die Asylsuchenden des Jahres 2015..

    Die angewendeten Methodiken zu hinterfragen kann dabei helfen den diskriminierenden Charakter zu entlarven..

    Vor dem Hintergrund eines eigentlich "einheitlichen Verwaltungsrechtes" in Bund und Ländern macht das auch Sinn für "einheimische" LGBTTIQ*-Menschen, denn Staat begegnet mit derlei Methodiken auch immer noch UNS !

    Und dann könnte man sich noch, bevor man einen solchen Kommentar raushaut, die Frage stellen, ob man sich solche Methodiken eigentlich auch selbst gefallen lassen würde ?

    Will ich auch so behandelt werden, wie dieser Nigerianer von dieser Behörde behandelt worden ist ?

    Für mich habe ich diese Frage eindeutig beantwortet..
    Und diese Antwort dient dann dazu die Positionen die "Pesko" hier vertritt und damit auch die Methodiken des BAMF verteidigt klar einzuordnen, und einfach abzulehnen..

    ""Doch dies für alle geltend ist praktisch schlicht unmöglich.
    Also bedarf es Kriterien und eine Steuerung. Das ist im Ursprung schon geeignet nicht frei von Fehlern und Ungerechtigkeit zu sein.
    Dies soll keine Rechtfertigung der bestehenden Praxis sein, die ich auch sehr kritisch sehe. Es ist lediglich eine kurze Beschreibung der Sachlage.""..

    Auch Du wünscht Dir hier eine
    "rundum-sorglos-lösung"
    für ein Problem, welches erst durch die Verknüpfung von Migration mit Asyl zum Problem geworden ist..

    Das wird nicht klappen..
    Zumal die Forderung nach einem Migrations-Gesetz keine ganz neue ist, und die UNION eine Lösung dazu seit Jahrzehnten verweigert, bis vor weniger als 10 Jahren sogar die Tatsache ein Einwanderungsland zu sein immer noch vorsätzlich ignorierend mit "Nein" beantwortet hat, um damit behaupten zu können, ein solches Gesetz sei "nicht nötig"..

    Ein solches Gesetz ist mehr als nur überfällig, schon allein um die Debatte über die Ausgestaltung von Asyl auf den Punkt zurückzuführen, die sie 1949 beim Schreiben der Verfassung eingenommen hat :

    "Wer verfolgt wird genießt Asyl"..

    Genießen bedeutet aber weder eine solche "Prüfung" von Gründen, noch eine joviale Auslegung von Gesetzen, wie sie hier vorgenommen wird..

    Sich mit der Tatsache abzufinden das Staaten Gesetze haben die "Homosexuelle" verfolgen MUSS zu der Einschätzung führen, ALLE Homosexuellen genießen Asyl, wenn sie es bis hier her schaffen !

    Das ist dann auch WEDER eine "Einladung" NOCH eine Aufforderung zur Flucht..

    Asyl ist dann auch nicht "Migration im klassischem Sinn", und so sind dann auch ALLE Fragen die Migration an sich betreffen KEIN Bestandteil der Diskussion, die sich hier um die Methodiken des BAMF drehen !
    Und damit sind alle Einwendungen dazu die sich auf die "klassische Migrations-Frage" beziehen einfach irrelevant..
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#26 TheDadProfil
  • 23.08.2019, 12:10hHannover
  • Antwort auf #20 von zundermxe
  • Nachtrag..

    ""Schonmal dickes Sorry vorab für den folgenden Gedanken:
    Als die Mauer fiel und immer mehr Menschen von Ost nach West gingen, war bei vielen die Begeisterung schnell vorbei obwohl alles auf der Grundlage lange bestehender Gesetze passierte.""..

    An diesem Zeitpunkt setzte tatsächlich eine Debatte über die Einschränkung der Grundgesetzlich garantierten "Freizügikeit des Bürgers" ein..

    Freilich nur des "Ost-Deutschen" Bürgers*, denn der "Besser-Wessi" wurde "Drüben" ja dringend gebraucht..
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#27 TheDadProfil
  • 23.08.2019, 12:19hHannover
  • Antwort auf #22 von pesko
  • Ich wende dann jetzt mal Deine "eigenen Strategien" auf dich selbst an :

    ""Anstatt einfach nur mit dem Finger auf andere zu zeigen, sollten Sie erstmal darüber nachdenken über was geschrieben wurde!""..

    ""Um Missbrauch zu verhindern ist es mehr als legitim zu überprüfen ob die gemachten Angaben den Tatsachen entsprechen.

    Jemanden UNGEPRÜFT Asyl zu gewähren nur weil er (vorgibt) homosexuell ist, wäre ungerecht den Menschen gegenüber die aus anderen Gründen um Asyl bitten!""..

    Setzen, Sechs !

    Es gibt keinen "Asyl-Missbrauch" !

    Das ist eine Erfindung !

    Es soll Menschen geben, die vorgeben "Homosexuell" zu sein, um Asyl zu erhalten ?

    Absurd..

    "ungeprüft"..

    Man kann Zeugnisse prüfen, Sprache überprüfen, Fluchtwege nachvollziehen, und vieles andere machen..

    IN einen Menschen schauen um zu "überprüfen" welche Sexuelle Identität er hat kann man NICHT !

    Es ist dann auch nicht "ungerecht" gegenüber anderen Asylsuchenden, wenn ein Mensch berechtigt oder vermeintlich un-berechtigt Asyl erhielte, denn der nimmt anderen Asylsuchenden NICHTS weg !
    Es gibt nämlich tatsächlich KEINE Begrenzung der Anzahl an "Asyl-Plätzen"..

    Und dann frag dich endlich mal, ob Du dir den Vorwurf gefallen lassen würdest, ein "vielleicht homosexueller mensch" zu sein, und ob Du immer noch bereit bist die Methodiken des BAMF zu verteidigen, wenn sie AUF DICH Anwendung fänden ?

    Ich bezweifle das..
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